Hauptthemen I

Reflexion

Klarheit

Mitunter ist es mir schon schwer gefallen, etwas auf eine einfache Weise aufzuschreiben und klar in meinem Ausdruck dabei zu bleiben. Das führe ich auf meinen mentalen Zustand zurück. Dieser wird mir bei einer Betrachtung meiner Werke gewahr. Sie fungieren als ein Spiegel meiner selbst. Je weniger ich daran manipuliere, was ich gestalte, desto klarer wird das dabei entstehende Bild für mich selbst. Es erscheint in dieser Weise folgerichtig getreu meines eigenen Tuns.

Mitunter ist es mir schon schwer gefallen, etwas in geordneter Weise entstehen zu lassen, wie es bei mir aufkommt. Doch ich lerne es mehr und mehr, meine 'Gedankenprotokolle' in einer Weise zu gestalten, wie diese auch mir selbst entspricht. So ist es bald wahr geworden, dass ich ein Zeugnis dafür erhalten habe, wie ich wirke. Ein solches Zeugnis kann ich betrachten. Ich kann es genauso gut anderen Menschen vorzeigen. Diese Sache verleiht meiner Arbeit als Kunstschaffender einen gewissen Sinn. Mal um Mal gewichte ich meine Gedanken und Ideen in einer etwas besser verständlichen Weise.

So hat jeder Moment etwas an sich, dank dem ich meine eigenen Dinge in förderlicher Weise bestimmen kann. Eine solche Art, mit dem eigenen Dasein umzugehen, favorisiere ich. Was wird auch anderes als das zu tun sein, wenn man es erreichen möchte, dass die eigene Sache prosperiert!

Dabei erklimme ich den Berg auf eine argumentative Weise. Schritt für Schritt gehe ich auf meinem Weg weiter voran. Ich würde es nicht gut brauchen können, wenn man diesen Weg, welchen ich begehe, über Gebühr beachtet. Es wird allein nur ein Weg von vielen sein. Als solcher wird dieser austauschbar sein. Für einen Bergsteiger ist jeder Weg eine Herausforderung.

Als Kunstmaler und Literat habe ich etwas im Sinn, das einem Aufbau meiner eigenen Bastion gleichkommt. Mein Leben hat es mit sich gebracht, dass mir so etwas als erforderlich vorkommt. Angriffe erlebt man hierzulande überall, selbst im Kreis der eigenen Familie kommen solche vor. Hat man aber etwas für sich, mit dem man sich vor anderen behaupten kann, dann ergibt sich deswegen auch ein eigentliches Vermögen für uns selbst. Als Hungerleider hat man anderen wenig zu bieten.

Ein solcher bin ich über weite Strecken meines Daseins gewesen und habe so kein gutes Ansehen bei meinen Mitmenschen gewonnen. Erst dann, als ich mich auf meinen Weg fokussiert habe, hat sich eine Veränderung davon abzuzeichnen begonnen.

Doch zuvor habe ich viele Stunden meines Lebens damit zugebracht, um meine eigene Gesundheit und um eine Verträglichkeit meiner Lebensqualität für mich selbst zu kämpfen. Eine schwere Krankheit hat mich bereits mehrfach in meinem Leben heimgesucht. Da habe ich damit umzugehen lernen müssen, dass mein Leben anders ausfallen wird, als das für andere der Fall ist.

Abhängigkeiten haben mein Dasein geprägt, Unterdrückungen habe ich über weite Strecken meines Daseins erfahren. Selbst für mein Kunstschaffen, welches ein eigentlicher Ausdruck meiner Lebensfreude sein soll, bin ich kritisiert worden. So hat mein Umfeld es wieder und wieder versäumt, zu einem Rückhalt für mich zu werden.

Doch wo bleibt der Ausweg aus einer solchen Misere? - Bei der Erstellung des 'Beggarwikis' habe ich mein ganzes Leben zu Buche gebracht. Getreu den Umständen meines Daseins ist das geschehen. Es hat mich viel Kraft und Mühe gekostet, dieses Werk zu erstellen.

Nach sieben Jahren der Tätigkeit daran habe ich dann ein paar der Texte auf die Software Google Sites übertragen und diese dort weiter ausgearbeitet. In einer Übergangsphase habe ich parallel am 'Baukasten' und am 'Beggarwiki' gearbeitet. Nach und nach bin ich dann dazu übergegangen, diese Wikis auch zu veröffentlichen. Das habe ich so getan, obwohl ich weiterhin an diesen zugange bin.

Irgendwann dann habe ich das 'Beggarwiki' abgeschalten. Es hat ausgedient und sollte nicht mehr überarbeitet werden. Aber ich bin dankbar dafür, dass ich es gestalten habe können.

Obwohl ich schon viele Jahre mit dem Schreiben von eigenen Texten zuvor zugebracht habe, ist es erst zur Zeit der Arbeit am 'Beggarwiki' für mich möglich und erforderlich gewesen, die eigenen Texte erneut zur Hand zu nehmen und es zu lesen, was ich da geschrieben habe. Da hat sich ein vollständig anderes Bild von mir selbst auf einmal mit Leichtigkeit für mich ergeben.

Heutzutage bereinige ich noch immer meine Schriften. Aber es festigt sich ein gewisser Kern davon und wird mehr und mehr tragfähig. Dieser Sache verdanke ich es jetzt, dass ich gut lesbare Texte zur Hand nehmen kann, um diese als Beispiele zur Korrektur der anderen, noch ungeordneten Texte zu verwenden. So erhoffe ich es mir, einmal die dafür notwendige Güte meiner Werke zu erreichen, um diese als gedrucktes Buch zu veröffentlichen.

Derweil habe ich nicht allein nur eine 'Festung' aus Worten für mich errichtet, diese hat auch ein Innenleben. Wegen einer solchen, zeitweise sehr angenehmen Art einer inneren Bebilderung von mir selbst kann ich es sagen, dass diese Betätigungsart mich doch stark befähigt hat. Inzwischen habe ich auch meinen beruflichen Weg wieder aufgenommen und zu einer Anstellung als Industriekaufmann in einer ortsansässigen Fabrik gefunden. Dort bin ich im Vertrieb tätig.

So habe ich nun bereits einen Brotberuf und kann das Meinige gut leisten. Nicht jeder meiner Freunde hat mir das zugetraut, als ich damit begonnen habe, nach einem guten Weg für mich zu suchen. Nicht minder groß ist aber bei diesen eine Freude darüber, dass es inzwischen gelungen ist.

So habe ich einen Weg für mich gefunden, der meinen Möglichkeiten entspricht.


Einsicht

Dieser Kosmos

Eine Realität besteht fort oder es wird keine gewesen sein.

Aphorismem

Vereinzelte Gedanken

In den Zeitungen wird mitunter ein Zeitgeschehen diskutiert, welches es so allein nur in den Zeitungen geben kann.


Wer heute rechtzeitig mit seiner Arbeit aufhören kann, der wird wahrscheinlich morgen gerne wieder an sie zurückkehren.


Die Menschen haben zuweilen vor allem das nicht an ihren Mitmenschen zu schätzen gewusst, was diese ihnen voraushaben.


Nur langsam kommt die Schnecke voran, und doch eilt sie sich. So schnell ist der Gepard, und doch hat ihn nichts dabei gedrängt.


Schwierigkeiten verdunkeln das Gemüt des Menschen zuweilen. Das ist gut so. Der Mensch sucht nach einer Art der Geborgenheit. Im Licht würde er diese nicht finden.

Impuls

Folgewirkungen

Einen richtigen Gedanken zu haben, das sorgt mitunter schon für gewisse Probleme bei uns. Einen wahren Gedanken zu kennen, hat manches bereits in unserem Dasein verursacht. Da kommt zuweilen etwas ins Wanken dabei, wenn man diesen durchdenkt.