Das Buch Liv

Meditationen

Das Buch Liv

Ein Buch

von

Mathias Schneider


2015

Schönbuchenverlag Urloffen




Prolog

Stetiges Wachstum

Gedeihende Quellen

Geglückte Umsetzungen

Berge von Ideen

Gedanken der Füllen

Der Natur Hauch

Als Wind

Gespürt

Auf meiner Haut

Kannst Du das auch?



Wo ist Cha Cha?

Immerzu kämpfe ich.

Geht es mir darum Recht zu behalten? - Nein.

Geht es mir darum zu siegen? - Mitnichten.

Um was kämpfe ich dann?

Warum kämpfe ich dann?

Warum ringe ich so schwer?

Was lastet auf mir?

Was sagt das eigene Herz in meiner Brust?

Ja, was zeigt es mir auf?




Dort, wo die Leere und die Schwärze im Nichts

aufeinandertreffen und sich vereinigen,

dort ist alles zuhause, was hier nicht fehlen würde.




Ein ganz privates Buch, nicht einfach nur ein Ereignisheft soll das Buch Liv sein.

Auch kein Tagebuch ist es. Ein Gedankenbuch? - Ja, aber mehr noch als das.




Düsteres Denken

Denkend gewahren,

dass Düsteres gedacht wird.

Denkend gewahren,

wofür Düsteres gut ist.

Das Düstere dort belassen,

wo es gut ist.

Es nicht herbeiziehen.

Es nicht ins Glück zwingen.

Denn im Glück ist Düsteres ein Nichts.

Zu einem Nichts verbannt wird

es vor Scham vergehen.

Dann flieht es und geht uns verloren.

Bewahre Deine Düsterkeit also.




Manches Männchen würde ich nicht malen - würde es nicht aufzeichnen.

So harre ich der guten Dinge, welche es wert sind, dass man sie sich bewahrt.

Ist der Impuls nicht gut gewesen, würde es auch das Werk nicht sein.

So löse ich etwas auf, indem ich gar nicht erst damit begonnen habe.

Der innere Kampf ist dabei so, als wäre da keiner.




Abschrift

des Buches Liv

erstellt im Jahr 2015


zur Bewahrung

und auch

zur Bewährung



von Mathias Schneider

in Karlsbad-Langensteinbach




Bevor man lernen kann etwas zu tun,

muss man

es erstmal gelernt haben nichts zu tun,

um frei zu sein.




Nichts tun...

Nichts festlegen...

Nichts bestimmen...


So handelt vielleicht ein Weiser

Doch auch er muss Acht geben auf das,

was geworden ist.


Nur so kann er auch weiterhin noch

wissen, was gebraucht wird.




Dasitzen und lesen,

das ist der eigentliche Anfang dessen,

was kommen wird bei mir.




Man soll die Dinge in Ordnung halten.

Denn von allein würden diese nicht in Ordnung kommen

und von allein würden sie nicht in Ordnung bleiben.




Willst Du wirklich die Zwischenwelt verlassen?

Bewahre Dir doch besser das, was Du bist, hast und wirkst.




Halte Dich an etwas, das gut, wahr und richtig ist.

Halte Dich zum Beispiel daran,

nicht fälschlicherweise etwas zu versprechen.




Ich spreche nicht wenig,

aber ich habe auch nicht vorgehabt viel zu sprechen.




Auch wenn es einst ganz doof geklungen haben möchte

in meinen eigenen Ohren, so habe ich mich doch so sehr gefreut,

als ich wieder richtig dasitzen habe können.




Ich bin einst aufgebrochen, um zu erhalten,

was ich heute bereits an mir zu tragen weiß.




Weiß ich mich gut zu benehmen?




Energiearbeit befreit den großen Geist.




Der Geist des Menschen gibt ihm seine Kraft zum Leben.




Man sollte die Dinge nicht (voreilig)

umkehren, denn ab da sind diese umgekehrt

wirksam.




Jede einzelne Sache ist von sich aus,

was sie bereits einmal gewesen ist,

wenn Du sie endlich richtigmachst.




Alles hat eine ihm zu eigene Form.

Die Lehre davon habe ich die Lehre von den

eigenen Frequenzen genannt.




Für jede Sache gibt es ein Gefäß.

Nur für den Raum, die Zeit, die Energie, den Geist

hat es keine gegeben.

Das sind die eigentlichen Gefäße.

Diese Dinge sind von sich aus, was sie sind.




Wenn man nachgedacht hat und etwas davon verstehen möchte,

dann sollte man dabei die Erreichbarkeit oder auch die

Unerreichbarkeit der Dinge nicht vernachlässigen.




Die Tür hat für den einen offen gestanden,

einem anderen hat sie den Gefallen aber nicht getan.

Es gibt keine Gleichheit der Wege

und auch

keine Gleichheit der Möglichkeiten von Menschen.




Schütze Dich durch fortdauernde Bereitschaft in der Art Deiner eigenen Manier.




Ein weiteres Buch der Rezepte

Gedanken, die mehr sagen sollen.

Gedanken, die mir mehr als das bedeutet haben.

Gedanken, welche einmal schon wahr, gut und auch richtig für mich gewesen sind.




Ich bin mir selbst das Wichtigste geblieben.

Zumindest ist das so bei mir gewesen,

als ich noch im Kampf gewesen bin.




Ich bin kein Yogin und auch

kein Asket. Ich möchte nicht gerne solch ein

Brimbamborium machen. Vielmehr empfinde ich

mich als wenig wertvoll und hoffe es sehr,

dass die Menschen nicht gar so sehr

von meinem Wesen abgestoßen werden.




Kann eine eigene Frequenz etwas möglich machen,

was unser Glück wirklich bestimmt?




Es hat eine Zeit in meinem Leben gegeben,

da hat man mich so sehr begrenzt und eingeengt,

dass ich mich in meiner Freiheit beschnitten gefühlt habe.

Da habe ich allein nur noch 'fromme Kirchenlieder' gesungen

und bin darob zeitweilig sogar blöde geworden.




Bist Du nachlässig und verantwortungslos,

dann machen die Leute gerne mit Dir,

was sie wollen.




Warte nicht, bis es Zeit geworden ist.

Es ist Zeit.

Immerzu gilt das so.




Was ein Kind bereits können hat sollen,

das soll man von einem Erwachsenen

erst recht erwarten dürfen.




Niemand kann meine Freundschaft erzwingen.




Ich bin kein nachlässiger Mensch.

Aber ich will zugeben,

dass mir eine durchgängige Nachlässigkeit

an mir selbst

mir auch gar nicht recht sein würde.




Tausend Dinge kann man tun,

um Spaß am Leben zu finden.

Doch mir würde nicht dauernd danach sein.




Es ist mir selbst nicht allein nur darum gegangen,

wer der Schöpfer der Dinge gewesen ist,

welche wir heutzutage kennen.

Es geht mir auch darum,

zu was die Dinge taugen

und wie ich diese für uns bereitstelle.



Wenn Du Dich wehren möchtest,

dann wehre Dich sogleich.

Werde aktiv und lass die Zeit nicht verstreichen

durch ein nicht notwendiges Warten.




Dann, wenn Du Dich über ein Schweigen entsetzt hast,

entsetze Dich auch über das Gesagte.

Wie steht es um den Geist der Menschen?

Erwarten sie nicht von Dir,

dass Du diesen ihr Handeln stets nachsiehst?




Eine Vorbereitung auf das Gute

wäre der Kampf gegen das Verkehrte.

Bringe die Dinge in Ordnung.

Richte Dich selbst auf etwas aus,

was Dir gerecht ist.




Wer etwas arbeiten möchte,

der braucht auch Kraft und Geist dazu.

Wer aber Kraft und Geist benötigt,

der braucht Ruhe, Nahrung und Gemeinschaft.

So würde nichts aus demjenigen werden,

der nichts Rechtes für sich erhalten würde.

Das Leben lehrt dies.




Die Liebe ist echt.

Der Hass ist unrecht.

Pflicht ist mir da eine Freude.



Was mir gerade keinen Spaß macht,

das wird mich auch im Nachhinein schwerlich erfreuen können.




Gar schwierig soll es sein einen klugen Menschen

zu besiegen. Noch schwieriger aber wird dies sein,

wenn ein solcher den Kampf zu umgehen weiß.




Standhaftigkeit steht mit Gewicht und Positur in einem Zusammenhang.




Der Erfolg hängt manchmal auch von der (inneren) Größe eines Menschen ab.




Eine Kunst im Leben besteht darin,

jene Dinge, welche gegen einen gerichtet sind,

umzustimmen und von der eigenen Ausrichtung zu überzeugen.




Schwer wird es sein im Kampf zu bestehen,

wenn man seine eigenen Kräfte nicht kennen würde.




Das Buch Liv ist gewiss kein Buch der Regeln.

Es ist vielmehr ein eigener Versuch,

mit meinen Gedanken etwas Gutes anzufangen.




Gefühle machen einen Menschen reich.

Gefühle machen einen Menschen hilflos.

Sie bringen einen Menschen zum Taumeln.

Und sie machen einen König aus ihm.

Mancher wird sogar zum Gott zuweilen.




Das Gedachte zu erinnern ist um ein Vielfaches schwieriger,

als etwas Erlebtes erneut zu bedenken.




Der Mensch ist sich selbst der beste Vertraute im Leben.

Mit dieser Rolle soll er klarzukommen wissen.




Man sollte das Eigene nicht anderen ohne Grund anvertrauen.




Die echten Dinge sind von sich aus bereits wertvoll.




Wie kann man es erwarten,

dass einer seinen Weg findet,

wenn man ihm nur gezeigt hat,

wie wenig er taugt,

und wenn man nichts für ihn tun würde,

als ihm das Bein zu stellen.




Jeder richtige Gedanke

kann zur Ergänzung

eines rechten Gedankens

verwendet werden.

Jedes gute Wort bewirkt etwas an Heil.




Friede halte ich.

Ich würde ihn nicht machen.

Er muss dazu schon willkommen sein.




Es wäre besser, die Dinge im Kleinen richtig anzuwenden

und dabei ein Vorbild für andere zu sein,

als diesen Leuten ihre Schande zu predigen.




Eine Magie und eine Mystik

sollen der Anfang für ein eigenes Leben sein.




Wichtige Dinge

Offenheit ist das, was man erreichen kann, wenn man nicht falsch festgelegt sein würde.

Manche Dinge soll man selbst gut können. Wichtiger noch als dies wird es aber sein, es selbst zu bestimmen, wann und wo man seine Dinge bewirken möchte.

Lenke die Dinge so, dass sie auch wirklich gut für Dich selbst sind und Deinen Mitmenschen nicht schaden würden.

Nichts würde von einem besonderen Wert sein, was Deiner eigenen Verpflichtung widerstrebt.

Kein Recht kann es geben, welches nicht allen Menschen gleichermaßen gegeben sein würde.

Keine Ordnung kann bestehen, ohne dass sie an allem zu finden sein wird.




Das eigene Tun soll von einem eigenen Bedenken der Dinge geprägt sein.

Dieses Bedenken werde gefestigt durch ein eigentliches Nichtstun.




Tue etwas oder tue es nicht,

ganz wie Du es möchtest.


Teile etwas oder teile es nicht,

ganz wie Du es möchtest.


Sprich etwas oder sprich es nicht aus,

ganz wie Du es möchtest.


Gib etwas oder gib es nicht her,

ganz wie Du es möchtest.


Folge Deinen Regeln der Bewährung.

Bewahre Deine Dinge unterdessen so, wie sie Dir erscheinen.




Vokabeln sind wie Pferde für den Geist eines Menschen.




Ich wehre mich gegen den verkehrten und falschen Vorwurf. Das wird so notwendig sein. Ich möchte einmal von meinen Mitmenschen richtig verstanden werden. Auch ich muss etwas über das wahre Wesen der Dinge herausfinden. Nichts ist mir jemals in meinem Leben wirklich einfach gemacht worden.




Ich spreche etwas aus.

Ich gebe etwas her.

Ich tadle jemanden für ein Verhalten.

Ich lobe jemanden für sein Tun.

Ich bringe etwas hervor.

Ich gehe fort von hier.

Ich bin ein Mensch.




Man hat oftmals gesagt, dass ich diese oder jene Eigenschaft habe. Dabei sind die Menschen nicht alle einer Meinung gewesen. Wer aber hat da recht?




Das Buch der Wunder

feiner Kaffeegeruch...

...in der Nase


tolle Musik...

...im Ohr


nasses, erfrischendes Wasser...

...auf der Haut


Wohlgeruch des Leibes...

...an sich


Wohlgeschmack der Mundhöhle...

...an mir


Schwung beim Laufen...

...bei mir


Ein lustiger Witz...

...für mich




Wenn Du etwas trinken möchtest, dann trinke.

Und wenn Du es nicht möchtest, dann trinke aber nicht.


Wenn Du etwas rauchen möchtest, dann rauche.

Und wenn Du es nicht möchtest, dann rauche aber nicht.




Die Sprache ist ein Werkzeug, welches man immerzu erst einmal gebildet haben muss, ehe man es verwenden kann.




Worte sind die Gefäße unseres Geistes.

Gefühle sind ein Ausdruck der Erregung oder Ruhe dieses Geistes.

Die Gedanken sind der Ausdruck einer inneren Kraft des Geistes.

Der Herzschlag ist ein Symbol für die Kraft des Geistes.

Die Gesundheit des Menschen ist eine direkte Folge der Beachtung der Erforderlichkeiten dieses Lebens,

welche einem von diesem Dasein selbst zur Aufgabe gestellt werden.


Ich selbst bin dieser Geist, und so wie ich seine Dinge bestimmt habe, bestimmt er auch meine.




Ich sehe es gerne, wenn auch mir die eigenen Dinge gut gelingen.



Freiheit

...sich im Geiste über die eigentliche Bedeutung der Worte erheben.




Gib Deinen Dingen eine Gestalt.

Das wäre ein Ziel des Yogas

der eigenen Frequenzen.




Erscheine!

Wirke!

Wandle!




Nicht die gewünschte Eigenschaft strebe für Dich an, sondern die gute Haltung nehme ein.

Betrachte Dich dabei als das Gefäß dieser Eigenschaften und verhalte Dich wie ein Berg zu ihnen,

welcher die in ihm fließenden Wasser durch sich hindurchleitet und so das gerade reinigt, was an ihm wirkt.




Nicht der Stoff verändere Dich,

verändere Du den Stoff.




Die Fähigkeit zum Ruhen gibt mir all meine Kräfte wieder.




Ich muss tüchtig arbeiten, um gut ruhen zu können.




Wenn es irgendwie kommen soll, dann allein nur von sich aus.

Anders würde ich es nicht haben wollen.




Hörigkeit ist für mich ein rotes Tuch




Viele Leute hat man dazu befugt,

es festzulegen, wie diese Welt ist.

Doch meine Frage möchte ich bitte trotzdem stellen.

Muss ich diesen Herren Folge leisten?




Wer mir gut vertraut hat, dem schenke ich irgendwann auch reines Wasser ein.

Doch wer hat diese Klarheit schon gerne gekostet?




Es ist toll, dass es Menschen gibt, welche zur Kirche gehen.

Doch was tun diese dort? Warum spricht niemand davon, wie es dort ist?




Die Kirche ist eine Vereinigung fähiger Männer,

welche offensichtlich besonders befugt dazu sind,

den anderen Menschen etwas zu vermitteln,

was die Wahrheit über diese Welt, ihre Dinge und das Leben ausmacht.

Doch was haben diese mich gelehrt?




Sei rechtschaffen, aber übertreibe es nicht damit.

Sei gutherzig, aber auch das solltest Du nicht übertreiben.

Sei ein braver Bürger.

Sei ein guter Vater.

Sei ein guter Freund.




Das Gute


Es würde nicht allein nur gut sein - es wirkt auch gut.

Davon kommt Gutes, durch es wird Gutes wahr.

Darum sehne man sich nach einer richtigen Art der Dinge.

Man sehe alles als gleichwertig an.

Man wisse um die Bedeutung der Dinge gut Bescheid.




Helfe anderen Menschen ohne darauf zu achten,

ob sie sich das zuvor bereits bei Dir verdient haben oder nicht,

insoweit sie wirklich etwas davon haben werden.




Sei kein Richter der Menschen.

Bilde Dir ein gutes Urteil über diese Menschheit.




Nimm den anderen Menschen nichts von dem ab,

was diese im Leben selbst zu leisten haben.




Gewöhne Dich an einen richtigen Lauf der Dinge

und tue Deine Dinge darum so,

wie sie wirklich sein sollen.




Gehe ganz normale Wege.

Handle so, wie es wirklich erforderlich sein wird.




Sprich recht.

Spreche nicht zu leise und auch nicht zu laut.

Bleibe gemäßigt.

Das Weitere wird das Leben von sich aus mit sich bringen.




Erkenne folgendes an.

Auch Du hast für manchen eine Vorbildfunktion eingenommen.




Kann ein Mensch vollkommen sein?

Ist der Mensch denn im Irrtum, wenn er etwas dazu aussagt?

Hat der Mensch denn kein Recht auf einen eigenen Gedanken?




Gibt es jemanden, der mich so gerne leiden möchte, wie ich wirklich bin?

Gibt es jemanden, der mit mir etwas anfangen möchte?

Wahrlich, würde ich nicht irgendeinem wenigstens eine Träne wert sein?




Meine Geschichte...

...würde gewiss nicht sonderlich rosig sein.

...schockt die Menschen zuweilen.

...würde nicht gerade jedem gleichermaßen Mut machen.

...hat mir selbst schon weh getan.

...hat mich schwach erscheinen lassen.

...hat mir schon so einiges an Kraft geraubt.

...lässt mich immer wieder aufatmen.

...gibt meinem Leben einen Sinn.

...lässt mich zu mir finden und bei mir sein.

...hilft mir weiter.




Was die Leute zu mir sagen und von mir kennen...

...daran halte ich mich zuweilen fest.

...daran glaube ich noch heute.

...daraus schöpfe ich meine Kräfte.

...das gibt mir meinen Sinn und meine Ausrichtung.

...das macht mich so stark.

...das nimmt mir manchmal meinen Mut.

...das macht mich zuweilen kaputt.

...das beschwert mir mein Leben.

...das bewirkt Verluste bei mir.

...das hat mir schon leidgetan.

...das hat mir schon geschadet.




Um was geht es mir

Treue

Liebe

Fürsorge

Rechtmäßigkeit


Hunger

Sehnsucht

Bedürfnisse

Verlangen

Schmerz

Leid

Verzicht


Anerkennung

Zuversicht

Sonnenschein




Eines soll sicher gegeben sein.

Alles bin auch ich nicht zu sagen bereit gewesen.



Stark sein!

Sei Du das Licht am heutigen Abend. Sei für andere da und gib ihnen Mut für ihr weiteres Leben.

Bringe diese dazu, wieder an sich zu glauben. Mache ihnen zurecht Hoffnung auf ein heilsames Dasein.

Gewähre ihnen eine eigene Kraft, Stärke und Liebe und heitere sie etwas auf.

Lass zu dem Schwarz der wahren Dinge auch ein paar bunte Farbflecken der Phantasie dazukommen

und erfülle das Gemüt der Menschen mit lichten Gedanken.

Gewähre Hoffnung und mache die Menschen wieder glauben.

Stärke ihnen den Rücken und schenke Vertrauen an die eigene Kraft.




Verrückt sein!

Einmal nicht nachdenken...

Einmal nichts überlegen...

Etwas nicht begreifen müssen...

Etwas nicht zu tun brauchen...

Etwas können, aber es nicht mögen...

Sich nach eigenem Gutdünken entscheiden...

Sich es entsprechend des eigenen Glaubens überlegen...

Sich freischwimmen oder freilaufen...

Sich von etwas Unguten lösen...

Vom schändlichen Ort weggehen...

Vom Üblen lassen...

Zu neuen Ufern aufbrechen...

Irgendwann woanders sein...




Meditationen

- Gehe sorgfältig dabei vor.

- Bringe durch sie etwas Glanz in Dein Leben.

- Tue Dir selbst damit etwas Gutes.

- Handle förderlich für das Deinige.

- Sei der Diener einer guten Sache.

- Wenn Du schon urteilst, dann bleibe auch gerecht dabei.

- Mache niemanden zu einem Sklaven seiner eigentlichen Verstrickung.

- Fördere die Menschen, mit denen Du es zu tun hast.

- Bleibe auf Deine eigenen Dinge konzentriert.

- Gehe auf Deinem Weg weiter.




Muss ein Verrückter immerzu verrückte Dinge tun?

Muss ein Verrückter immerzu verrückte Dinge sagen?

Würde einer, der kein verrücktes Zeug sagt, auch wirklich nicht verrückt sein?

Kann es eine vorübergehende Verrücktheit geben?




Halte auch etwas aus in Deinem Dasein.

Halte auch etwas durch, was Du erreichen möchtest.

Mache auch etwas mit, was Dir wichtig sein wird.

Lasse aber etwas sein, was Dir nicht recht sein würde.

Verstehe etwas, wie es gesagt wird, wenn es von Dir angehört werden soll.

Lass etwas bleiben, was nicht erforderlich oder gar notwendig für die gegebene Situation sein würde.

Nimm etwas an, was gut, wahr und richtig ist.

Halte Dich ran mit diesen Dingen.




Spielt es denn eigentlich keine Rolle,

ob die Dinge für uns günstig sind oder ob diese das nicht sein würden?

Sollte man nicht trotzdem für das eigene Gut eintreten?

Sollte man nichts riskieren?

Darf man wirklich so lange zögern?




Tue nicht einfach das,

von dem man Dir gesagt hat,

dass Du es tun sollst.

Aber lass es auch nicht bleiben.

Beseele Deine Dinge selbst.




Das Ergreifen meiner Dinge,

ist mir zu einer Aufgabe geworden.

Das Besprechen der eigenen Dinge,

das ist mein bisheriger Weg.

Nicht alles würde verkehrt daran sein.

Gut wird es sein, wenn ich es endlich angehe.

Ich gebe das nicht auf.

Es gibt außerdem noch manches mehr an Gutem.




Nichts habe ich mehr von dem Ganzen übrigbehalten,

was mir einst so wichtig gewesen ist.

Es ist so vieles davon vergangen.

Das fühlt sich zum Teil so an,

als wäre es niemals geschehen.




Ein erfolgtes Glück kann einen Menschen traurig machen,

wenn es ihm schon zu lange ferngeblieben ist.




Was auch immer jetzt gut für mich sein wird,

es ist mir selbst sehr wichtig,

dass ich es selbst bewirk.

Ich möchte mir das zu besorgen wissen,

was ich zum Leben brauche.

Ich möchte nicht ständig darauf warten,

dass ein anderer mir das schenken wird,

was mir zum Guten noch fehlt.




Wer mir meine Gedanken und Ideen gelassen hat,

wie sie wirklich sind, der hat mir etwas verständlich gemacht.

Er lehrt mich ihm zu vertrauen.




Gehe immerzu auf den gleichen Wegen.

Sprich die gleichen Worte auch wieder auf eine gleichwertige Weise aus.

Sei Du selbst auf eine Art.




Wenn Du glaubst, dass es einen Menschen geben wird, welcher Dir Deinen Weg aufzeigt, dann erkenne aber auch, wo Du diesen jetzt findest.




Eine Form der Konzentration soll in einer Weise erfolgen, welche als sanft, liebevoll und freiwillig gelten kann.




Wiederhole die Dinge.

Tue sie recht.


Sprich so klar und deutlich,

dass man Dir gerne zuhört.


Tue Deine Dinge auf eine gute, sinnvolle Weise.




Sei Du selbst der Herr Deines Lebens, Deiner Dinge, Deiner Welt, Deines Selbst.


Vergiss nicht zu gebieten.

Vergiss nicht zu bestimmen.

Vergiss nicht zu bewirken.

Vergiss nicht zu lenken.




Nichts würde schlimmer sein, als eine Unkenntnis der eigenen Stärke.




Nichts würde erforderlicher sein, als die Einsicht, dass Du für Dich selbst gut zu sorgen hast.




Nichts würde bedeutsamer für Dich sein, als das Heil, welches jetzt schon von Dir selbst ausgeht.




Nichts sollte mehr für Dich bedeuten, als das eigene Dasein mit diesem Leben.




Nichts würde wichtiger sein als die Erkenntnis, dass Deine Dinge zu Dir gehören,

von Dir selbst abhängig sind und durch Dich bewahrt und bewirkt werden sollen.




Du bist der eigentliche Herr Deiner Dinge.

Du bist ein Knecht Deines eigenen Willens.

Nur Du selbst kannst ein Diener Deiner Wünsche sein.

Bist Du ein Freund Deiner Mitmenschen?

Bist Du das auch wirklich für alle gleichermaßen?




Es würde eigentlich nicht viele voneinander unterscheidbaren Wahrheiten für ein Menschendasein geben.

Alle Aspekte dieses Daseins sind zusammengenommen nur ein paar wenige.




Wer ein Universum in seiner eigentlichen Tiefe zu erfassen versucht, kann der etwas anderes als närrisch sein?




Es kommt darauf an, die gegebenen Sachverhalte den Prinzipien dieses Daseins richtig zuzuordnen.

Vieles Weitere lässt sich allein nur so verstehen.

Es gilt etwas, das Bekannte zu benennen, weil man damit einen geeigneten und guten Ansatz für das alles finden kann.




Schreibe von jenen Dingen, welche Dir zu erfassen erforderlich erscheint.

Überlasse den anderen Leuten es, das festzulegen, ob Du damit etwas Großartiges getan hast oder nicht.

Welche Bedeutung soll das für Dich haben?




Der große Geist hat selten darum gewusst,

welche Größe er eigentlich besitzt.




Was auch immer Du tun möchtest, tue es so, dass es auch gut gelingt.




Was auch immer Du gerne sagen möchtest, sage es dann, wenn es von jemandem gehört wird, für den es eigentlich bestimmt ist.




Was auch immer Du den Menschen gibst, gebe es allein nur dann weiter, wenn Du es auch wirklich teilen möchtest.




Was auch immer Du heute für Dich vorgenommen hast, prüfe es, ob es noch immer in Deinem Sinne ist. Gehe dabei sanft mit Dir um.




Was auch immer Du früher schon für Dich bestimmt hast, lass es nicht zu, dass Du Dich dadurch erneut knechtest.




Wer auch immer Dein Freund ist.

Täusche ihn nicht.

Gaukle ihm nichts vor.




Ist das Leben zuweilen auch ein Mysterium,

so ist Dir dennoch bereits manches davon klargeworden.

Nicht alle Dinge sind rätselhaft für Dich geblieben.

Aber alle echten Rätsel bestehen nach wie vor weiter.




Wer sagt, dass er alles weiß,

der ist wahrscheinlich dumm.

Wer aber sagt, dass er sich gut zurechtfindet,

dem glaube ich das schon eher.




Was auch immer da ist,

es ist darum auch wirksam.

Es ist real, kann aber freilich dennoch unverstanden und auch

dazu geeignet sein, uns selbst zu täuschen.




Schön ist es, wenn man weiß,

dass man echte Freunde für sich gefunden hat.

Manche Verpflichtung nimmt man da bereitwillig an.

Echte Freunde helfen einander weiter.

Echte Freunde ersparen einem manches Leid.

Sie würden einen vor einer nicht erforderlichen Mühe bewahren.

Das alles machen sie, ganz zu schweigen von dem, was sie einem geben.

wenn Sie Dir guttun.




Sprich es aus, und es kann berichtigt werden.

Sprich das Richtige, und es kann wahr werden.




Das Buch Liv

Es ist ein Rezeptbuch.

Gedankenrezepte,

etwas an Seelentiefe ist auch hier aufzufinden.




Der falsche Weg kann irgendwann auch wieder auf den richtigen führen.




Die Abkehr vom Prinzip des Sieges ist ein Moment der Erlangung von Ehre.




Eine innere Ehre des Stillen.




Das Gute kommt auch woher.

Das Richtige kommt auch vor.

Die Dinge haben einen Grund.

Der Geist hat seine Ursache.

Dein Glaube wird Dir erwachsen,

wenn Du eine Wahrheit zu erkennen lernst.




Von der Fähigkeit, welche es Dir vermittelt, Dich ausgerichtet hinzusetzen,

rühren einige der anderen Befähigungen eines Menschen her.




Wünsche

Gesundheit

Wohlergehen

Glück

Tapferkeit

Beistand

Treue

Zuversicht

Ordnung

Trost

Linderung

Aufrichtigkeit

Schutz




Heil geht von Dir aus.

Du tust mir gut.

Du hörst mir zu.

Du nimmst mich an, wie ich bin.

Du hast eine gute Meinung von mir.

Von Dir kommt mir viel Zuneigung zu.

Du bist mir lieb.

Du bist mir recht.




Was auch immer

kommen mag

kommen wird

kommen muss

es sei so geartet

dass es Heil für uns bewirke.


Was auch immer

gewesen ist

geschehen ist

vorgekommen ist

soll genauso gut sein.




Meditation

Gedanken - Eigenes Bedenken

Eigenes Verstehen - Eigener Begriff

Eigene Vorstellung - Innerer Halt

Stabilität - Innere Stärke

Kraft - Selbstwertgefühl

Gesundheit - Wohlergehen

Heiterkeit - Sonnenschein

Schöne Momente - Gutes Gefühl




Die Dinge wahrnehmen...

...sie durch einen Schleier erkennen.


Das Leben annehmen...

...es lassen wie es ist.


Die Arbeit aufnehmen...

...tun, was man tun möchte.


Die eigene Aufgabe meistern...

...nicht viel und doch auch nicht zu wenig tun.


Das Leben zulassen...

...bedingt sein und der eigenen Aufgabe nachkommen.




Warum muss ich erst jenen wüsten Gegner bezwingen,

ehe ich mein Glück erhalte?




Welchen Dienst habe ich für den Herrn zu leisten,

dessen Sklave ich eigentlich bin?




Wird jener, welcher sich für klug hält, auch wirklich so gescheit sein?

Aber ist ein anderer denn gescheiter?




Es ist so bedeutsam für mich, dass ich es selbst begreife,

wie wichtig es für mich ist,

meinen Weg von 2004 fortzusetzen.




Schön wäre es einmal zu erkennen,

dass man doch das Richtige getan hat.




Wehre Dich gegen jede Form einer Enteignung.




Yoga

Ist das überhaupt wirklich ein richtiges Yoga,

was ich da seit vielen Jahren praktiziere?

Tut es mir überhaupt gut?

Bin ich im Besitz meiner geistigen Kräfte?

Bin ich in Ordnung?




Was möchte ich für mich selbst erreichen?

Ich...

... möchte gerne wieder zufrieden mit mir sein.

... möchte es erreichen, dass meine Dinge wieder gut gelingen.

... wünsche mir ein gutes und auch ein rechtschaffenes Dasein für mich selbst.


Meine Malerei soll mir Freude bereiten.

Ich...

... will verstehen, was mit mir los ist.

... will erkennen, was ich tun soll.

... will wissen, was ich wirklich für mich brauche.




Liebe...

...ist wertvoll, wenn sie willkommen ist.

...kann das Leben verschönern.

...kann unseren Glauben stärken.

...macht uns vollständig.

...kann einen Menschen tapfer machen.

...zeigt uns gute Wege auf.

...ist uns ein Schlüssel zueinander.

...heilt uns von sich aus.

...kann stark machen.

...kann Dir weiterhelfen.




Einzelne Gedanken -

einem Kartenspiel gleichend -

facettenreich, vielgestaltig

und doch klar, verständlich,

zuordenbar, deutlich sind diese.

Ich sitze da und schreibe,

mit meinem Füller habe ich dabei ein Bisschen gespielt.

Lasse meinen Geist dabei etwas umherwandern,

versuche es, mich selbst zu erkennen.




Ein Nektar der Dinge...

...ist gewiss vorhanden.


Man kann ihn schmecken.

Man kann ihn riechen.

Man kann ihn spüren.

Man kann ihn tasten.

Man kann ihn fühlen.




Gott gibt uns manches Gute.

Doch haben wir diese Dinge auch

so geachtet

wie sich das gebührt?




Sind wir rechtschaffene Menschen geblieben?




Bin ich ein gutherziger Mensch geblieben?




Schönheit

Sie sei wert zu schätzen.

Sie sei zu erhalten.

Bewahre Dir Deine guten Gedanken.

Finde heim zu Dir.

Tue etwas Richtiges.

Habe solche guten Gedanken.

Gib auch anderen eine Chance.

Lass andere einmal zu Wort kommen.

Gewähre diesen etwas an Raum für sich.

Mache etwas mit.

Halte zu den Menschen.




Vom Guten lasse einen Rest übrig.




Ich möchte meinen Geist stärken.

Darum achte ich so auf meine Worte.




Das Wirkliche verdient auch Beachtung.

Was sonst soll etwas taugen?

Was sonst kann ich gut gebrauchen?

Ist das keine Hinwendung zum Leben gewesen?

Bin ich offen für diese Dinge geblieben?

Was erkenne ich selbst davon an?




Sei ein gutes Beispiel.

Sei immer wieder so.

Lebe etwas Gutes vor.

Halte Dein Wort.

Gehe aufrecht.

Sitze gerade.

Sei stark.




Das Erspüren eigener Frequenzen

kann Seele und Leib

miteinander verbinden.

Das soll den Geist befreien.




Ohne Schutz zu sein, das würde nicht auf Dauer gutgehen.

Ohne einen Anker zu haben, würde man nicht lange zur See fahren können.




Ich bin ein Mann.

Ich nehme diese Aufgabe an,

welche sich dadurch ergibt,

dass ich bin, was ich bin.




Ich erschaue das Wesen der Natur.

Sie ist schön und schrecklich zugleich.

Ich möchte sie ihrem Wesen nach kennenlernen

und es einmal verstehen,

wie man mit ihr klarkommt.




Ich bin ein Mechaniker.

Was ich auch mache, es ist noch immer ohne Kraft am besten gegangen.




Schön ist auch der Klang eines stillen Momentes für mich.




Finde heim zu Dir und komme zurück in Dein eigenes Leben.




Setze Dich gegen die eigentlichen Unbilden Deines Daseins zur Wehr.




Schütze Dich vor dem faulen Unfrieden mancher Menschen.




Bewahre Dir Dein Heil.




Sähe jenen Samen aus, von dem Du Dir etwas Gutes erhoffst.




Man gleiche das aus, was man selbst von anderen für sich bekommen hat.




Eine Kraft muss von uns erst einmal freigesetzt werden, ehe wir sie für uns besitzen.




Nichts zu verwerfen, das kann manches eigentliche Prinzip auffindbar machen.

Der unverkürzte Weg zeigt Dir das wahre Wesen der Dinge auf.




Auch bei uns gibt es Leid und Unrecht.

Auch bei uns gibt es Sorge und Liebe.

Auch bei uns gibt es Probleme und Arbeit.

Auch bei uns gibt es Recht und Ordnung.

Auch bei uns gibt es Zusammenhalt und füreinander da sein.

Auch bei uns ist es mal kälter und mal wärmer.

Auch bei uns würde es nicht allein nur schönes Wetter geben.

Auch wir tragen manche eigentliche Sorge an uns.




Wem habe ich Folge zu leisten?

Zu wem habe ich mich einmal bekannt?

Für wen habe ich meine Hand ins Feuer zu legen?




Was wünsche ich mir für mich selbst?




Die Dinge werden sich nach und nach fügen.

Mit der Zeit kommt etwas wieder in Ordnung.

Bräuchte ich nicht doch noch etwas an Zeit dazu?

Kann ich es wissen, wie lange das noch so geht?

Wer kann mich verstehen?

Wie muss ich meine Dinge darstellen,

um von einem anderen verstanden zu werden?

Wer wäre bereit dazu,

mich so anzunehmen,

wie ich wirklich bin?

Brauche ich keine Angst davor zu haben, von jenen Menschen abgewiesen zu werden,

welche mir lieb und teuer sind?

Was hat mich so sehr abgewertet,

dass ich mich jetzt sogar für mich selbst schäme?




Sprich nicht aus Langeweile.

Sprich nicht unnötigerweise.

Sprich dann, wenn es für Dich einen Sinn behält.

Sprich recht und sei so besonnen,

dass Deine Äußerungen

auch wirklich von den anderen Menschen

angenommen werden können.

Das soll Dir einmal etwas Gutes gelten,

dass Du Deine Dinge nicht verworfen hast.



Mathias Schneider, *1975, in Karlsbad-Langensteinbach