Tiefenrausch

Impuls

Ein endliches Glück

Langsam gedeihen die Dinge gut. Ohne Mühe gelingt etwas.

Alles das ist mir so willkommen. Da möchte ich diese Gangart doch gerne beibehalten können. Aufrecht versuche ich zu sein. Etwas Richtiges möchte ich machen.

Metallplatte aus Kupfer, geritzte Zeichnung, hergestellt nach einer schriftlichen Anleitung von Heinrich Zimmer - das Shriyantra

Einsicht

Was man verschenkt, das geht verloren

Während meiner Ausbildungszeit zum Werkzeugmechaniker habe ich vieles neu erlernen müssen. Neben dem Umgang mit Maschinen haben wir auch viel gefeilt. Dabei haben wir auf die Maßhaltigkeit der Werkstücke Acht gegeben. Mit einem Haarwinkel oder einem Haarlineal haben wir zudem die Ebenheit und Winkligkeit der Werkstücke geprüft.

Wirklich gelernt habe ich kaum etwas dabei. Alles eigentliche Vermögen habe ich mir auch damals schon selbst aneignen müssen. Es ist zwar von der Lehrerschaft und dem Ausbilder vieles gesagt und auch getadelt worden, doch für den eigentlichen Beruf hat das oftmals kaum eine richtige Bedeutung gehabt. Es hat mich auch nicht begeistern können.

Selbst bei der Arbeitsvorbereitung, was eigentlich das Technische Zeichnen verkörpert, habe ich keine guten Leistungen erreicht. Immerzu sind meine Abbildungen etwas ungenau und verwischt dahergekommen. Das Material wird gut gewesen sein, aber ich habe es nicht richtig einzusetzen gewusst.

Bei mir ist es so gegeben, dass ich etwas lange ausüben muss, ehe ich es richtig können werde. Dafür ist in der Regel weder in der Schule noch in der Ausbildungsstätte ausreichend Zeit vorhanden gewesen. So hat man einfach die Füllhörner über mir ausgeschüttet. Was ich da nicht sogleich verwirklichen habe können, das habe ich auch nicht mitbekommen. Da habe ich es nicht zu erlernen gewusst.

Manches ist auf diese Weise vergebens zustande gekommen. Bald ist es da wiederum vergangen. Mir ist alleine nur wenig davon verblieben. Besondere Erinnerungen habe ich da aber an einen dabei entstandenen Technikkoller, einer Art innerlicher Ablehnung gegen das vom Menschen Gemachte bei mir. Dieser ist bereits mehrfach in meinem Leben durch äußerliche Umstände hervorgerufen und freigesetzt worden. Da habe ich bald einen eigentlichen Rückzug angetreten und es aufgegeben, was ich zuvor so enthusiastisch begonnen habe.

Da habe ich weite Bereiche meines Lebens hinter mir gelassen und zuweilen sogar jenen inneren Bezug dazu aufgegeben. Habe ich auch große Achtung vor der Tätigkeit eines Werkzeugmechanikers, weil ich deren Wertigkeit begreife, so ist das doch für mich nichts Geeignetes gewesen. In diesem Beruf habe ich nicht arbeiten können. Schade eigentlich.

Was man verschenkt, das geht verloren. So ist es auch bei mir geschehen. Ohne es ausreichend erlernen zu können, was ich können habe sollen, ist es mir nicht leicht gefallen, dort zu bestehen.

Idee

Eine Sperre verwirklichen

Das Leben mit seinen Gegebenheiten würde nicht alleine nur aus Möglichkeiten bestehen, manches wird auch eine richtiggehende Gefahr bedeuten. Eine solche erkenne ich an allen Arten der stetigen Zunahme oder Abnahme von etwas Vorhandenem. Der Mensch richte sich danach aus und versuche es, so zu bleiben, wie er bereits ist. Dann erst wird er erwachsen können. Alle Arten des Wechsels der wahren Begebenheiten führen dagegen zu einer Verzerrung seiner Eigenschaften, auch seines Befindens.

Endliche Systeme sind dauerhaft begrenzt. So wird auch der Mensch seine Grenzen haben und sein Dasein gewisse Begrenzungen mit sich bringen können. Jene Limitierungen unserer Person zählen da genauso dazu, wie das auch die eigenen Kräfte und alle anderen Arten eines Vermögens tun werden. Das birgt manche Chance, auch wenn diese nicht sofort sichtbar sein würden. Wer seine Grenzen gut einschätzen kann, der wird sich nach diesen ausrichten können. Er wird es einzuschätzen wissen, was er verträgt und wo das endet. Dadurch wird er zu Höherem befähigt sein.

So jemand versteht etwas von seinen Dingen. Diese Belange kann er begreifen. Er macht es sich klar, was ihn ausmacht und bedingt. Da wird er eine unnötige Freizügigkeit genauso für sich auszuschließen wissen, wie er auch seine Rolle innerhalb einer Gemeinschaft eindeutig definieren können wird.

Diese Grundfertigkeit eines Menschen wendet jeder ein Stück weit während seines Daseins an. Mehr oder minder gut wird der eigene Erfolg dabei ausfallen, je nach dem wie gut wir mit dem Gegebenen zurecht zu kommen wissen.

Im Grunde würde diese in der Aufhebung von nicht sachgemäßen Verhaltensweisen bestehen. Wir richten es uns in diesem Dasein so ein, dass wir es ausschließen können, was uns über Gebühr belastet. Solcherart soll das Ergebnis der Absperrung sein, welche wir selbst durchführen können. Auf eine passive Weise findet so etwas statt, wenn es erst einmal bei uns eingerichtet ist. Das stellen wir so bei uns ein, dass diese Grenzlinie tragfähig und belastbar sein wird. Das, was wir da als die Festung oder das Bollwerk gegen für uns selbst schädliche Einflüsse einrichten, gehört zu uns selbst dazu. Es obliegt uns dafür zu sorgen, dass es wahr ist und vorkommt.

Eine solche Sperre findet auch zu ihrer Anwendung, wenn wir die Dinge so belassen, wie sie bereits sind. Dann können wir manche ungewollte Einflussnahme selbst endigen. Das soll uns entlasten können. Daraufhin wird es sich lohnen können tätig zu sein. Da wird das eigentliche Werk endlich sichtbar und eine Auswirkung davon tritt dann auf eine klare Weise ein. Das geschehe so, ohne dass diese natürliche Emanation von uns selbst umgelenkt oder verfälscht wird. Nun wird man sich endlich ein Urteil zu unserer Sache bilden können, welche uns wirklich ausmacht.

Idee

Verklebungen im Geiste anerkennen und ausmerzen

Der Geist eines Menschen stattet diesen mit allem erforderlichen Guten aus, dessen man zum Leben bedarf. Zu gewissen Zeiten ist dieser Geist klar, zu anderen würde er es nicht sein. Da trüben gewisse innerliche und äußerliche Vorgänge zeitweilig das Bedenken eines Menschen. Um sich davon lösen zu können, bedarf es einer Aufhebung dieser Trübsal. Man verschaffe sich eine geeignetere Atmosphäre und auch ein besser geeignetes Werk. Dazwischen steht man selbst, verbindet Inneres und Äußeres, Einwirkung und Auswirkung. Gehen wir da sanft und behutsam mit uns selbst um. Auch zu den anderen Menschen sollten wir nicht anders sein. Jeder hat es sich verdient, dass man ihn für sein Dasein anerkennt. Jeder Mensch wird alleine schon durch seine Anwesenheit einer guten Sache dienen können.

Herzlich Willkommen, Welcome, Bienvenue

Sehr geehrte Damen und Herren,

es grüßt Sie hiermit der Autor und Kunstmaler Mathias Schneider, *1975, aus der Ortenau in Baden, welcher der Verfasser dieses kleinen, aber möglicherweise doch zuweilen etwas feinsinnig geschriebenen Wikis mit Namen 'Tiefenrausch', ehemals auch 'Beggar's Tiefenrausch' wäre.

Schneider ist von Beruf eigentlich zuerst Werkzeugmechaniker für Stanz- und Umformtechnik gewesen, ehe er sich fast gänzlich auf die Kunst wie auch die Literatur zurückgezogen hat. Er gibt sich im Internet nun als ein 'Art-Trash'-Aktivist aus, was er mit einer gewissen Sicherheit auch ist. Den Beruf des Werkzeugmechanikers hat er vormals nicht wirklich lange ausgeübt. Stattdessen hat er sich nach einem daraufhin auch noch erfolgten, aber unvollendet gebliebenen Maschinenbaustudium aus der Technik etwas zurückgezogen und sich beruflich anderen Dingen gewidmet, etwa der Mitarbeit in einem Offenburger Familienzentrum. Mittlerweile strebt Schneider nun eine Laufbahn als Industriekaufmann an, was etwas gänzlich Neues für ihn ist. Aber es tut ihm gut, wieder oder endlich in einem richtigen Beruf Fuß zu fassen.

Ganz nebenbei schreibt Schneider an einer Kartei namens 'Baukasten', zu welcher diese Webseite, ein Wiki fest dazugehört. Auf den Gehalt dieser Seite wird er im Laufe dieser Anschrift bald etwas genauer eingehen. Es gibt noch weitere solcher Textsammlungen aus seiner Feder. Diese sind in einer ähnlichen Weise von ihm aufgebaut worden.

Schneider ist also der Verfasser einiger Wikis. Das Arbeiten an diesen hat ihm manche Mühe bereitet. Nicht immer ist es leicht für ihn gewesen, den nächsten Arbeitsschritt für einen Progress seiner eigentlichen Sache richtig zu leisten.

Zusätzlich zum Schreiben an solchen Wikis hat er auch einige Bilder gemalt, mit welchen er diese Kartei sporadisch ausschmückt. Seine Bilderschau setzt sich im Gesamten zusammen zu einem 'Setzkasten', in welchem viele dieser eigenen Werke als Bilddatei abgespeichert worden sind. Zu finden sind diese Gemälde und Zeichnungen für Sie durch die jeweiligen Links im Reiter 'Startseite' ganz oben auf der Internetseite mit dem Wiki. Als ein drittes kreatives Element lebt er außerdem ein kleines Bisschen eine Liebhaberei zur Musikalie. Diese betreibt er sowohl in der Form einer Sammelleidenschaft als auch als Instrumentalist und Sänger. Einige Lieder und Stücke hat er mit einiger Freude dabei bereits im Format 'Stegreif' aufgenommen und veröffentlichen können.

Diese künstlerischen Betätigungen von ihm werfen naturgemäß keinen pekuniären Ertrag ab. Er verdient also kein Geld damit. Das ist wirklich richtig so, schließlich ist Schneider doch gar nicht dazu ausgebildet worden, um so etwas auf eine professionelle Weise selbst schaffen zu können. Seine Werke haben bisher glücklicherweise keinen eigentlichen Ertrag für ihn abwerfen müssen, sie würden das aber wahrscheinlich auch gar nicht können. Diese besitzen keinen hohen Rang bei jenen ihn umgebenden Menschen. Sie sind mehr zu einer Bewahrung der positiven Lebenseinstellung von Schneider geschaffen worden. Eine Art der merkantilistischen Verwirklichung hat Schneider keineswegs damit angestrebt. Jenes zum Leben notwendige Klimpergeld hat sich Schneider in einem richtigen Brotberuf zu verdienen, welchen er zusätzlich zu dieser Sache seines Herzens ausübt. Da er vor einiger Zeit eine Umschulung zum Beruf des Industriekaufmanns machen hat können, scheint das jetzt endlich etwas zu sein, was ihm gut gelingt. So hat Schneider gerade in dieser Hinsicht seine eigentliche Freiheit für ein solches Kunstschaffen jetzt erhalten und wird sich von nun an auch mit Tatkraft dafür selbst einsetzen, seine wirtschaftliche Situation etwas zu stabilisieren.

Er betreibt diese Aktivitäten aus dem Bereich der musischen Künste in einer ihm zu eigenen Art. Das macht er so, um zu einer Stärkung von sich selbst in diesen Belangen etwas Geeignetes beizutragen. Zudem dienen jene durch ihn geschöpften Werke ihm zu einer Aufrechterhaltung einer deutlich ausgeprägten Freude an diesem Leben. Sein Kunstschaffen führt zu inspirierten Momenten bei ihm. Daran möchte er sich auch weiterhin festhalten dürfen, es so zu tun, wie ihm das gefällt. Das kann er so gut leisten, weil es ihm schon seit geraumer Zeit dabei gelungen ist, etwas von einem grundsätzlichen Wert zu schöpfen. Ein solcher wird mehr und mehr von einigen seiner Freunde gesehen und auch so anerkannt. Oftmals ist auch etwas Gutes dadurch eingeleitet worden, dass Schneider in dieser Sache sehr konstant geblieben ist.

Schneider sieht einen Sinn in dieser eigenen Sache. Solcherart ist seine Vorgabe an sich selbst beim Erstellen dieser Dinge, dass er einen solchen auch für andere anerkennen möchte. Das sollen für seine Freunde und ihn einmal eigentliche Inhalte fürs Leben werden, was er da selbst vorbereitet und erstellt. Etwas hat er damit sogar für sich selbst möglich gemacht, auch wenn da nicht alleine nur günstige Vorzeichen am Firmament zu sehen gewesen sind. Seine künstlerischen Leistungen sind es, welche dem Dasein von Schneider einen weitergehenden Sinn verleihen können.

Wie geht es nun an, dass Schneider das alles schaffen hat können? - Da er über weite Strecken seines Daseins durchweg gerne zu Hause gewesen ist, hat es sich fast von alleine schon bei ihm so ergeben, dass er mit seiner Zeit dort etwas Gutes anfangen hat wollen. Diesen Anspruch hat er an seine Lebenszeit, dass er diese mit guten Momenten ausstatten und sich so manchen eigentlichen Wunsch an dieses Leben erfüllen können möchte. Das hat er dann vornehmlich mit Zuhilfenahme seiner künstlerisch motivierten Betätigungsarten getan. Und so ist es dann auch bald schon bei ihm eingetreten, dass diese Dinge von ihm in jener Weise erstellt haben werden können, wie sie dann auch wirklich erschienen sind. Schneider hat die Erstellung seiner Werkschau aber so intensiv betrieben, dass er zeitweise fast vor Müdigkeit umgefallen ist. Weil er sich dadurch so umfassend bestärkt gefühlt hat, wenn ihm etwas gut gelungen ist, hat er in solchen Momenten jedoch einfach dagelegen und einen wundervollen, selbstgerechten Schlaf abgehalten.

Er hat als 'Art-Trash'-Aktivist nun bereits schon so einiges geschaffen, was er den Nutzern des Internets zugänglich machen möchte. Das jetzt schon vorhandene Werk auf diesen Portalen soll ihm als ein immerzu und allüberall erreichbarer Fundus für kommende Zeiten dienen. Er möchte mit dieser hier eingerichteten Basis seine zukünftigen Kreationen herleiten und somit auf dieser etwas Eigentliches erst noch aufbauen. Dadurch soll etwas in aller gegebenen Schlüssigkeit der Handlung bei ihm entstehen, was von Ihnen auch nachvollzogen werden kann. Das soll ihn einmal als Künstler voranbringen, dass er, konzeptuell gesehen, richtig vorgeht. Mit einiger Zuversicht ist er da nun bei Werke davon ausgegangen, dass er sich einmal wirklich etwas durch seine eigenen Hände aufbauen können wird, dessen es auch in einer Zivilisation, wie der unseren bedarf.

So hat er es versucht, für sich etwas Eigenes zu schöpfen, was ihm nützlich für das eigene Dasein erscheint. Gar viele unterschiedliche Dinge sind dabei schon durch ihn freigesetzt worden, haben aber auch nebeneinander gestellt und einander zugeordnet werden können. Diese Werke tragen im Grunde etwas an sich, was sie einander vergleichbar macht. Es sind solche Sachen, wie er diese mit Ihnen nun hier im Baukasten und auch anderswo, im Setzkasten etwa geteilt hat, welche er schafft. Schneider ist offen für diese Art der Kommunikation, auch wenn sie nahezu immer einseitig manifest geblieben ist. Er strebt dennoch einen gewissen Austausch mit Ihnen dabei an, wenn er von seinen Werken etwas schreibt.

Zu einem solchen Kunstschaffen möchte der Autor dieser Schriften auch weiterhin gewillt sein. Er installiert seine Werke auf dafür von ihm eingerichteten Seiten im Web und ergänzt sie durch seine Worte. Dadurch versucht er es, für eine grundlegende Akzeptanz seiner Schöpfungen bei anderen Menschen etwas zu werben. Vielleicht wird er auch Ihr Interesse daran einmal erwecken können. Das würde ihm nicht unrecht sein.

Eine solche Aufgabenstellung ist eine triviale für einen Künstler wie ihn. Das gehört einfach zu einem Kunstschaffen dazu, dass man es bewirbt und vertreibt. Die eigenen Kreationen anderen Leuten vorzuzeigen, das soll als ein erster Schritt davon dazu führen können, dass diese Schöpfungen einmal ihre gerechte Bestimmung erfahren werden. Manches dieser Bilder aus seiner Hand wird vielleicht dem einen oder anderen unter Ihnen auch entsprechen. Das ist etwas, was Schneider sich gut vorstellen kann. Es gefällt ihm da und tut ihm auch gut, dass er diese Arbeit an seiner Werkschau seit der Zeit des Endes seines Maschinenbaustudiums so schlüssig vollzieht. So manche Hoffnung verbindet er damit.

Schneider selbst kommt gebürtig aus Deutschland und ist auch hier aufgewachsen. Er lebt die meiste Zeit schon im Ortenaukreis in der Region Baden in einer Stadt namens Offenburg. Hier hat er eine eigene Bleibe für sich alleine, in welcher er wohnt. Diese ist eine der wesentlichen Voraussetzungen dafür geworden, dass er überhaupt das Ganze in dieser Fülle erschaffen und auch erhalten kann. Es hat gar viel an Zeit und Muße dazu bedurft, um das hier in dieser Machart zu schöpfen.

Es ist zuweilen sogar wie eine harte Arbeit für ihn gewesen, alles das einmal heranzubilden und herauszustellen. Das ist so wahr, auch weil er dafür nicht gerade von seiner Umwelt gehätschelt worden ist, als er diese Dinge hier vorbereitet und eingeleitet hat. Da wäre es fürwahr zurecht so anzunehmen, dass er es zuweilen auch damit schwer gehabt hat. Es ist richtig, dass Schneider sich erst einmal für diese Betätigungsart strukturieren und bereit zu machen lernen hat müssen. So etwas wird einem Menschen alleine nur selten von Geburt an in die Wiege gelegt, wie er glaubt. Und es würde auch nicht jedem auf die gleiche Weise von den Leuten gegönnt sein, als ein Künstler etwas so Umfassendes zu erwirken, wie er das tut.

Wie ist nun das Leben von Schneider bisher verlaufen? - Früher, so etwa in den Jahren von 1994 - 2001 hat der Verfasser dieser Schrift in Görwihl und Albbruck an der schweizerischen Grenze, dem sogenannten Hochrhein zum Teil mit vielen anderen Menschen gemeinsam in mehreren großen Wohnungen gelebt, und so vielerlei unterschiedliche soziale Erfahrungen mit diesen dabei machen können. Zu jener Zeit hat er sich sehr dafür interessiert, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Es ist ihm zuvor sein eigentliches Glück etwas entglitten.

So hat Schneider sein eigenes Dasein aus einer für ihn selbst nahezu durchweg schwierigen Situation heraus zu klären und zu regeln lernen müssen. Das ist bei seiner Art der Lebenseinstellung auch notwendig dafür gewesen, um sich innerhalb von dieser Gesellschaft in Deutschland selbst ausreichend gut mit den eigenen Dingen zu behaupten.

Da ist dann mit ungefähr 19 Lebensjahren endlich seine Freude an der Kunst wieder bei ihm aufgeflackert. Und lodern diese Flammen zuweilen auch stark bei ihm, so hat er doch sehr darauf schauen müssen, es richtig zu machen. Dieser Sache hat er sich in seiner Freizeit ausgiebig gewidmet und vieles dabei gelernt. Er hat nichts Falsches oder gar Verkehrtes daran gefunden, sich diesem Hobby mit solch großer Hingabe zuzuwenden und das darum auch wirklich gerne so getan. Daraufhin hat er bald schon wieder sein Schicksal selbst in die eigenen Hände nehmen können.

Zur Schule ist er bis zu seinem 18. Lebensjahr gegangen. Unter wenigen anderen Städten, wo er lediglich alleine nur kurze Phasen seines Daseins verbracht hat, ist er hauptsächlich in Offenburg und Urloffen viele Jahre lang als Grundschüler und Gymnasiast eingeschrieben gewesen. Das Dorf Urloffen, welches zur Gemeinde Appenweier dazugehört, ist einmal der Heimatort seiner Familie gewesen. Hier hat er eine schöne Kindheit bis zu seinem 11. Lebensjahr verbracht. Später ist er mit seiner Mutter und den beiden Brüdern nach Offenburg gezogen.

Schneider hat ein Gymnasium in Offenburg bis zur 10. Klasse besucht. Aber nicht das alleine nur hat ihn auf seinen Weg als Mensch gebracht, wie er diesen in seinem bisherigen Leben schon gegangen ist. Gerade auch eine schwierige Phase als junger Erwachsener hat ihn da mindestens ebenso stark geprägt und vieles für ihn möglich gemacht, dessen Wert sich heutzutage erst klar vernehmbar abzuzeichnen beginnt.

Ist das, was Schneider da getan hat, von manchen Menschen seines direkten und persönlichen Umfelds auch mehrfach etwas abschätzig bewertet oder gar von diesen sehr verurteilt worden, so ist es dennoch für ihn wahr geblieben, dass diese Zeit als ein eigentlich obdachloser Jugendlicher eine für ihn in besonders nachhaltiger Weise prägende geworden ist. Die persönliche Gewichtung dieser Phase seines Lebens fällt nahezu im Gesamten positiv aus, wenngleich diese, kurzfristig gesehen, kein gutes Ende genommen hat. Jene damit verbundenen Erlebnisse sind im Nachhinein von großem Wert für den Autor gewesen und haben ihm bereits früh im Leben die Kraft zu einem Bedenken seiner eigentlichen Dinge verliehen.

Echte Freundschaften sind damals für ihn entstanden und wahr geworden. Diese haben bei ihm teilweise noch immer Bestand behalten. Für solch gute Freundschaften, wie er sie damals erfahren hat können, ist dann endlich der Raum und die Zeit dagewesen, als er auf der Straße gelebt hat. So hat sich manch ein sehnlicher Wunsch von ihm bereits früh im Leben einstellen und erfüllen können, auch wenn das nicht die besten Umstände dafür gewesen sein möchten.

Einem Aufatmen gleich ist diese Phase seines Lebens eine sehr bewusst erfahrene beim Autor gewesen, welche im Nachhinein aber doch von ihm zeitweise etwas romantisch verklärt wahrgenommen und dargestellt wird. So vieles Schöne verbirgt sich darin für ihn, dass er selbst es gerne so mitteilt. Es ist dies eine wirklich wichtige und auch bedeutsame Periode seines Lebens gewesen, ohne welche einiges Gute wohl ganz anders im Leben des Verfassers dieser Zeilen hier zustande gekommen wäre. Ohne solche bedeutsamen Momente selbst so früh im Leben erfahren zu haben, würde vieles heutzutage nahezu Selbstverständliche gar nicht erst bei Schneider aufgekommen sein. Ob so etwas von ihm auf andere Weise zu gewinnen gewesen wäre bleibt ungewiss.

Jenes Leben an einer Feuerstelle am Waltersweierer Baggersee nahe bei der Stadt Offenburg hat nicht ohne eine eigentliche Freude dabei und Lust dazu so intensiv erlebt und durchlebt werden können, weiß er da noch immer zu berichten. Das tägliche Schwimmen und die regelmäßigen vegetarischen Mahlzeiten haben ihm durchweg gutgetan. Auch hat er sich zu diesen Zeiten kaum jemals wirklich verlassen gefühlt, weil sein direktes Umfeld zu diesem Moment seines Daseins sehr stabil gewesen ist.

Wenn es ihm an etwas gefehlt haben wird in dieser Situation, dann an einem ehrlichen Rückhalt durch Außenstehende. Da ist er von diesen gesellschaftlich etablierten Personen in heftiger Manier angegangen worden, sobald sich die günstige Situation Schneiders in einer für ihn ungünstigen Weise gewandelt hat. Schlechte Ratgeber hat es ab da zuhauf in seinem Leben gegeben. Wo diese hergekommen sind, könnte er selbst nicht sagen. Der Lauf der Dinge seines Lebens ist dadurch aber erheblich verändert und umgestellt worden. Um diesen Leuten mit ihrer Drangsal aus dem Weg gehen zu können, ist er oftmals weitergezogen. So ist er mehrmals in andere Gegenden Baden-Württembergs umgesiedelt und hat seine Existenz erneut aufzubauen versucht. Zuletzt ist er dann wieder nach Offenburg zurückgekehrt.

Die Menschen haben ihn damals gerne fallen gelassen, als wäre er eine heiße Kartoffel. So ist sein Los nicht etwa leicht erträglich für ihn gewesen. Als ihm das einmal klargeworden ist, hat er sich sehr geschämt. Dennoch hat er zuvor mit seinen wirklichen Freunden die bis zu diesem Zeitpunkt schönsten Momente seines Daseins erfahren. Ein besonderer Zusammenhalt ist dort vorgekommen und hat diese vorrangig guten Momente ausgemacht und bestimmt.

Das Leben an diesem Baggersee, welches verbunden gewesen ist mit dem Hüten eines Lagerfeuers, einer Beschaffung von Naturalien zum Zwecke der Zubereitung von Speisen und einem Knüpfen inniger Bande zwischen sich und seinen Mitmenschen hat Schneider im Grunde erst zu jenem Menschen werden lassen, welcher er nachher auch wirklich geblieben ist. Als 'Art-Trash'-Aktivist teilt er das Seinige nun auch mit anderen Nutzern davon via Internet und hofft es so, einmal als Fackelträger das bereits gefundene Licht an Sie weitergeben zu können.

Schneider hat sich vormals gerne und bereitwillig dazu aufgemacht, fürs Leben sich eine eigentliche Beschäftigung selbst zu suchen. Dabei hat er solche Dinge für sich dazu auserkoren, um sich mit diesen eingehend zu befassen, welche ihn zu einem Dasein, wie er es selbst einmal zu führen gewünscht hat, befähigen werden. So ist er nach einer lange andauernden Episode der Suche nach einem solchen Lebenssinn zur Kunst, Literatur und der Musik gekommen, wenn nicht gar dazu wieder zurückgekehrt. Damit hat er sich daraufhin über viele Jahre hinweg eingehend befasst und auch manches dadurch erreicht. Und das dabei für ihn Wahrgewordene ist dann in der Form seiner Werkschau von ihm für ein Publikum des Internets aufbereitet worden. Er hat das alles als ein Aktivist in eigener Sache umzusetzen und darzustellen versucht. Er selbst spricht schelmisch dabei von einem Journalismus, mittels dem er alleine nur über sein Werk und jene mit diesem verbundenen Dinge etwas geschrieben hat. Alles andere hat er dabei willentlich ausgespart.

Jene hier vorkommenden und nun auch größtenteils bereits schon in ausreichender Weise aufgestellten Mittel hat er für sich im Alltag zur Verfügung. Und er nutzt diese Dinge auch ausdrücklich für sich. Dadurch wird ein Progress seines Daseins für Schneider wahr. Diesen möchte er auch weiterhin sicherzustellen versuchen, indem er diesen unverkürzten Weg weiter beschreitet.

Er hat sich stark dafür eingesetzt, jene Dinge aufzubereiten, welche ihm einmal zu einem guten Leben verhelfen sollen. In den letzten 25 Jahren ist all das von ihm hergestellt worden. Es ist etwas, das er da nun Ihnen aufzeigen möchte. Im Grunde möchte er es mit Ihnen teilen oder Sie zumindest daran teilhaben lassen. Das eigene Werk von ihm wartet nun darauf gesichtet und verstanden zu werden. Ein damit so notwendig verbundenes Bedenken der eigentlichen Wege und Motive von Schneider hat noch nicht stattgefunden. Das steht noch aus, wird aber von ihm jetzt schon etwas vorbereitet. Eine Gelegenheit zur Zuordnung jener von ihm selbst hergestellten Dinge zu den einzelnen Momenten und Phasen seines Daseins wird mittels dieser Werkschau in Ansätzen möglich gemacht. Seine durchweg selbständig bearbeiteten Inhalte hat er einmal dazu geschaffen. Damit diese auch angesehen und angenommen werden, bereitet er sie mehr und mehr auf. Diese sollen ein bei ihm heutzutage vorhandenes Gut ohne große Umschweife aufzeigen und es einer Leserschaft klarmachen können, was er ist und wie er handelt.

Eine ganze Sammlung an eigenen Wikis setzt Schneider mittlerweile dazu ein, um sich den für seinen künstlerischen Progress erforderlichen Raum zu verschaffen. Diesen benötigt er so dringend, um seine Texte sichten und ordnen zu können. Den eigenen Bedarf daran, sich so vieles aufzuschreiben, versucht er mittlerweile etwas einzudämmen. Das macht er, da es etwas ist, was auch in Zukunft noch viel Zeit und Kraft dazu brauchen wird. Beides würde eigentlich nicht im Übermaß zur Verfügung stehen können. Eine viele Jahre andauernde Phase der Selbstfindung hat er immerhin vormals damit eingeleitet, als er es begonnen hat, diese Texte wieder und wieder selbst durchzulesen. Er hat diese inzwischen regelrecht durchkämmt und bereinigt. Nun aber hat er manchen Moment eines innerlichen Friedens bei sich ausgemacht und möchte endlich mit diesem gut zurechtkommen, wie er ist. Auf eine solche Situation möchte er sich im kommenden Werke beziehen.

Das Wiki 'Tiefenrausch' gibt etwas von den Wegen des Autors Schneider wieder. Es ist in mannigfacher Weise bereits von ihm gesichtet, überarbeitet, erweitert und wiederum etwas bereinigt worden. Im Grunde ist es noch unfertig. Von seinem Aufbau her ist es auch unvollkommen, weil manches daran noch in einer unschlüssigen Weise dargestellt worden ist oder sogar einfach überzählig sein wird. Aber auch inhaltlich ist das hier noch nicht vollständig von der Sache her ausgearbeitet worden. So, wie Sie es hier nun vorfinden können, ist diese Textsammlung als ein vorübergehender Zustand dieser Dinge zu erkennen. Dieses Wiki ist wirklich noch nicht gänzlich fertiggestellt worden. Es befindet sich auch weiterhin in Bearbeitung durch den Autor.

Obwohl die von Schneider eigentlich selbst benötigten Texte im 'Baukasten' bereits als Grundgerüst bestehen, befindet sich manches davon gerade in einer Phase des Umbruchs. Ihre Entstehung ist, einfach gesagt, nach wie vor voll im Gange. Und doch hat der Autor diese Textsammlungen jetzt schon für Sie im Internet zugänglich gemacht und hier veröffentlicht. Er wünscht es sich, dass diese Schriften von Ihnen geprüft und begutachtet werden. Das sieht er als einen Akt der Pflege und Förderung seiner eigenen Belange an, weil es das höchste Lob für einen Literaten sein muss, wenn jemand sein Werk liest und das bedenkt, was es bedeutet.

Um was geht es nun dem Autor bei diesem Wiki hier? - Mit Zuhilfenahme dieses Speicherortes hat er kurze Merksprüche bewahrt, um sich in diese selbst einarbeiten zu können. Mit ihnen vermittelt Schneider einer Leserschaft versuchsweise sein eigentliches Bedenken der vorgegebenen Dinge in einer möglichst knappen Weise.

Es soll das Verfassen dieser in zumeist wenigen Sätzen abgehandelten Gedanken und Ideen ihn selbst etwas darin schulen können, mit der deutschen Sprache gut klar zu kommen. Er möchte es herauszufinden lernen, wie er mit wenigen Worten eine wichtige Aussage über einen entsprechenden Sachverhalt treffen kann, ohne die eigentliche Intention von sich zu verletzen. Sein sprachliches Vermögen möchte er dabei auch auffrischen. Im Grunde soll ihm bei dieser Form der Sprachgestaltung etwas über den Aufbau und die Konstruktionsweise solcher Sinnsprüche klar zu werden beginnen. Ein Erscheinen davon zu den Momenten seines Alltags ist derweil genauso zu bedenken gewesen, wie die richtige Form bei deren Gewichtung, wenn diese in Bezug zu einem Kontext gebracht werden.

Das Wesen dieser Merksprüche soll einmal zu klären sein. Diese beschreiben gewisse Erkenntnisse des Autors auf eine zumeist triviale und möglichst ansprechende Weise. Gemäß seinem wirklichen Gedanken und einer damit verbundenen Idee sind diese zu einer Veranschaulichung von ihm bekannten Dingen dieses Daseins gebildet worden. So, wie er diese selbst auffassen hat können, hat er seine Verse auch dargestellt.

Schneider schreibt sich dabei vornehmlich im Karteikasten solche Sätze auf, welche er bei sich im Alltag eingehend zu bedenken wünscht, weil sie dazu passend sein sollen. Anderswo hat er seine Sprüche nicht zu integrieren gewusst als hier. Diese haben sich oftmals zu sehr von seinen Texten auf den einzelnen Wikis abgehoben und sind vereinzelt dagestanden. Sie haben darum diesen Wikis ohne Mühe entnommen werden können. Da hat er sie separiert und hierher transferiert. Er stellt diese Ihnen nun auf seinem Wiki 'Tiefenrausch' in einer möglichst einfach gefassten Weise vor.

Beim Schreiben solcher Aphorismen hat Schneider es mehr und mehr erkannt, dass ihm der eigentliche Sinn für seine Muttersprache zeitweise versagt. Da schreibt er dann einen richtigen Mist auf, welcher nicht gut auszuhalten sein würde. So etwas sollte man nicht stehen lassen. Da geht er es an. Diese Herausforderung nimmt er bereitwillig an und schreibt sich wieder und wieder durch den Dschungel der eigenen Hemisphäre hindurch, bis er wieder etwas vom Lichten erkennen kann. Sein Dasein hat sich unterdessen stark für ihn zu wandeln begonnen, weil seine Befähigungen endlich wieder dafür ausgereicht haben. Dieses festigt sich mehr und mehr, auch wenn er nicht mehr täglich 5 - 6 Stunden an seiner Werkschau arbeiten kann, weil die verfügbare Zeit dafür in den letzten beiden Jahren nicht mehr ausgereicht hat. Mittlerweile ist sogar mancher Glücksumstand auf diese Weise von ihm eingeleitet und für ihn wahr geworden. Da hat der Autor Schneider zu einem gewissen Bestand gefunden und seine Basis für dieses Leben absichern können. Auch daran kann Schneider einen Sinn dieser Art der literarischen Betätigung für ihn selbst erkennen. Sie nützt ihm zu etwas, weil er seinen Habitus dadurch in den Griff bekommt. Wenn man schon so etwas Gutes mit einer solchen Sache erreicht, dann wird man doch auch weiterhin in berechtigter Weise zu ihr motiviert sein, denkt er da bei sich und hat so wahrscheinlich auch Recht. Das wird man doch verstehen können, wenn er etwas davon hat, dass er so tätig ist. Davon geht Schneider einfach aus, dass das in seinem Fall wahr ist, und erfüllt sich mittlerweile so manchen Wunsch für dieses Leben einfach selbst, indem er etwas benennt und darstellt, wie es für ihn in diesem Dasein wirklich gegeben ist.

Stellen diese Fragmente seiner eigentlichen Gedanken- und Ideenwelt auch alleine nur den wirklichen Auftakt einer phasenweise stärker gewordenen schriftstellerischen Betätigung von ihm dar, so hat der Autor deren Erstellung doch gerne durchgeführt und weiß sie zu bewahren. Er hat diese Texte wieder und wieder als ein Hilfsmittel dafür herangezogen, um sich mit seiner Muttersprache zu befassen. Das dabei Geschehende hat er auch wirklich gerne für sich angenommen, und es schließlich so belassen, wie es ihm da erschienen ist. Er ist sich bei solchen Dingen in der Regel stets treu geblieben, denn diese haben sein Lebensglück absichern können. Dabei hat er sich mit der Zeit manches Feld der Literatur überhaupt erst erschlossen. Um ein umfassenderes Bedenken des Gegebenen selbst durchführen zu können, hat er diese Dinge zuerst einmal selbst richtig darzustellen lernen müssen. Was er so nicht alles gelernt hat! - Da hat er das bei sich immer wieder einmal in einer für ihn gültigen Weise angewandt, was er da beim Lesen seiner Schriften auffassen hat können.

Diese Verse hat er nach und nach auf eine richtige Weise getrimmt. Das wird auch notwendig gewesen sein. Es ist ihm dabei etwas davon klar geworden, was diese eigene Gedanken- und Ideenwelt ausmacht. Er bedenkt es eingehend bei sich, was ihm davon willkommen ist. Das aber festigt er, fördert es, und und stärkt so das eigene Wesen damit. Nach und nach hat er so etwas aufbauen können. Das soll seine Basis sein. Eine in seinen Schriften enthaltene, tiefer zur jeweiligen Sache führende Bedeutung wird vom Autor unterdessen gewünscht, aber nicht in vehementer Weise gesucht oder gar erzwungen. Er möchte viel lieber als das etwas Ehrliches schaffen, womit er sich vielleicht auch Ihre Achtung verdienen können wird.

Jene minutiöse Ausarbeitung der etwas länger geratenen Texte aus seiner eigenen Feder hat dann schließlich die Gedanken- und Ideenwelt von Schneider einmal bündig fügen können, sodass er erste Denkversuche im Umgang mit der Matrix seiner Schriften durchführen hat können. Das hat ihn zum Schreiben in dieser Sprache erst so richtig befähigt.

Es hat ihn geschult, was er da getan hat. Es ist inzwischen möglich geworden, dass er das Gute daran jetzt erkennt, sodass er etwas Weiteres darauf aufbauen können wird, was zusätzlich dazu gegeben sein soll. Nun arbeitet er aber erst einmal all das bereits schon Erstellte erneut durch und bringt es in seine wahre Form. Sein beim Rezeptieren der eigens dazu erstellten Textbeispiele durch Zufall oder was auch immer erhaltenes Vermögen zu dieser Werktätigkeit als Sprachgestalter soll ihn dabei zu seinem Werkschaffen weiter befähigen. Da dient es ihm als Grundlage seiner Lernmethodik und verhilft ihm zu mehr. Die heutigen Korrekturen seiner Schriften sollen seinen zukünftigen Ausgangspunkt absichern und vielleicht sogar im voraus etwas verbessern können. Das eigene Wirken zu vorherigen Zeiten soll somit gefestigt werden. Und es gelingt ihm so gut, das zu tun. Da ist es zu einem wirklichen Glücksumstand geworden, welchem Schneider bereits so vieles verdankt.

Er befasst sich freudig mit der Vollbringung solcher Leistungen, weil diese geschehen sind und noch immer gelingen können. Das Schreiben von Gedichten und Geschichten ist ihm unterdessen auch weiterhin möglich geblieben. Und wenn er doch einmal damit in Schwierigkeiten kommen soll, dann hat er ja diese Sammlung eigentlicher Sinnsprüche für sich, um sich zu restrukturieren. Auf diese wird er sich dann beziehen können, wenn er das braucht. Sie sind es, welche er wieder und wieder zur Hand nehmen kann, um sich zu fangen und zu finden. Das hat er bei Bedarf dazu auch wirklich schon so getan.

Schneider möchte einmal all seine Schriften und Werke in einer bereinigten und korrigierten Form aufbereiten. Doch was soll der zeitliche Rahmen dieser Aufgabe sein? - Es ist das eigentliche Ziel des Autors, den Karteikasten 'Baukasten' innerhalb von zehn Jahren gänzlich, von seiner Sprache her gesehen, auf die Reihe zu bekommen. Etwa bis zum Jahr 2025 möchte er ihn in dieser Hinsicht abschließen oder zumindest zu einer adäquaten Reife bringen. Dann, wenn ihm das gelungen sein wird, soll es sich von alleine abzeichnen können, ob der Autor selbst dazu in der Lage ist, etwas damit für sich aufzubauen und einzurichten. Heutzutage denkt er da, dass er vielleicht einmal ein eigentliches Buch erstellen können wird, wenn seine sprachliche Ausbildung endlich gründlich genug dazu durchgeführt worden ist. Ob er diesen 'Baukasten' dann als Basis dafür verwenden kann oder nicht, das soll aber jetzt noch unbenommen bleiben.

Doch wer weiß es schon am heutigen Tag, was einmal wirklich zu tun sein wird oder in Zukunft gar möglich ist? - Wir können doch allesamt alleine nur selbst eine Ahnung von solchen Dingen bekommen, welche uns auch wirklich zugänglich sind. Mit Sicherheit gibt es da so etwas wie eine Zukunft für uns selbst. Um das kommende Geschehen in einer für seine Sache günstige Weise einzuleiten, möchte der Autor sich darauf vorbereiten. Das macht er auf eine einfache Weise, welche ihn erfüllen kann. Indem er seine alten Werke aufbereitet, ist ihm das zuweilen gelungen. Das soll seine heutige Basis etwas konsolidieren, dass er solch eine Freude an seinem Werkschaffen hat. Was einmal auf den jetzt schon bereitstehenden Gütern aufbauen soll, das wird von ihm langsam aber sicher eingeführt und in Bezug zum Bestehenden gebracht.

Der Autor wünscht Ihnen nun viel Freude bei einer Betrachtung seiner Bilder und einer Lesung jener in dieser Sammlung enthaltenen Schriften. So verbleibt er und grüßt Sie gerne als der Autor

Mathias Schneider

Dorf, Aquarell, mit Buntstiften nachträglich koloriert

Leitspruch


Alles das, was es gibt, wird auch für etwas gut sein.

Nichts würde dagegensprechen, es für sich zu bewahren.

Was man bereits einmal von anderen Menschen erhalten hat,

das hüte man als seinen eigentlichen Schatz.


Heilig seien uns jene wahren Gedanken und Sprüche, die Worte und Lieder.

Heilig sollen diese mir bleiben.


So beharre ich nun hier auch auf einer Erhaltung meiner eigenen Dinge.

Ich versuche es dabei, mich selbst gut damit zu bewähren.

Wann immer ich das so leisten kann,

möchte ich bereit dazu bleiben, ein guter Mensch zu sein.


Was dabei an mir an Gutem, Wahrem und Richtigem schon einmal aufgekeimt ist,

das möchte ich nicht mit meinen Füßen wieder zertreten.


Herr, stehe mir bei auf meinen Wegen.

Bewahre mich vor meiner eigentlichen Schwäche,

wie auch vor deren schädlichen Auswirkung auf mein Dasein

und jenes meiner Mitmenschen.