Tiefenrausch

Gedanke

Überfluss und Beschaulichkeit

Der magische Schlüssel zum Wort ist die Arbeit daran, das Wort richtig aufzufassen und dessen Verwendungsart zu gewichten. Da kommen manche Dinge bei uns ins Reine. Alles wird niemand berichtigen können, aber jeder habe seinen eigenen Bereich, welcher groß genug ist, dass sein Eigentliches darin Platz findet.

Impuls

Ein endliches Glück

Langsam gedeihen die Dinge gut. Ohne Mühe gelingt etwas.

Alles das ist mir so willkommen. Da möchte ich diese Gangart doch gerne beibehalten. Aufrecht versuche ich zu sein. Etwas Richtiges möchte ich machen.

Dazu lasse ich alles Gegebene so sein, wie es bereits wahr geworden ist. Erinnere ich mich in den Gedanken auch an manchen schlimmen Moment meines bisherigen Daseins, so repetiere ich diesen doch und setze mich einem Zustand aus, der nicht unbedingt angenehm sein wird.

Das ist mein Leben. Ich würde es nicht aufgeben wollen. Selbst die Stunde der Düsterkeit am Grunde meines Herzens nehme ich darum an. Manche Schwermut überkommt mich dabei, wenn ich zu mir stehe und mich so drangsaliere.

Das wird alles wahr sein. Schließlich habe ich es ja auch so erlebt. Manchem Druck bin ich zeitlebens schon ausgesetzt gewesen und habe dem auch nicht immerzu komplett standgehalten. Da bin ich mehrfach schon deswegen eingebrochen. Der Schatten dieser Welt kann mächtig sein. Er entzieht dem Menschen solange den Zugang zu dessen Glück, bis dieser sich damit abfindet und wieder zurechtkommt.

So ist es mir geschehen, dass ich mich nach der Geborgenheit umgesehen habe, wann immer diese Finsternis mich dominiert hat. Mancher Stern ist bereits erloschen. So wird auch mein Dasein eines sein, das nicht allein nur Lichtes kennen würde.

Metallplatte aus Kupfer, geritzte Zeichnung, hergestellt nach einer schriftlichen Anleitung von Heinrich Zimmer - das Shriyantra

Gedanke

Isitva

Nach den vielen durchgetakteten und verplanten Tagen der Woche freue ich mich immerzu, wenn ich auch einmal wieder ausspannen kann. Solche Zeiten kommen regelmäßig in meinem Leben vor, was ich zu schätzen weiß. Was könnte ich da nicht alles machen! - Und doch lasse ich solche Überlegungen gerne sausen. Ich brauche keine solche Situation, zu welcher ich mehr erlebe, als mein eigentliches Dasein mir es bereits bietet.

Das soll keine Bescheidenheit von mir sein, wenn ich das so sage. Vielmehr als das wäre so etwas für mich selbst möglich. Da kann ich mich sammeln und besinnen. Es geschieht so schon genug auf dieser Welt. Da bräuchte ich nicht auch noch zu einem derer Akteure zu werden. Gerne höre ich damit auf. Gerne lasse ich das bleiben.

Was ist, das wird so gegeben sein. Darauf möchte ich mich einstellen. Da habe ich bereits genug damit zu tun. Langweilig wird mir so kaum.

Einsicht

Was man verschenkt, das geht verloren

Während meiner Ausbildungszeit zum Werkzeugmechaniker habe ich vieles neu erlernen müssen. Neben dem Umgang mit Maschinen haben wir auch gefeilt. Manches ist so in Handarbeit entstanden. Dabei haben wir auf die Maßhaltigkeit der Werkstücke achtgegeben. Mit einem Haarwinkel oder einem Haarlineal haben wir zudem die Ebenheit und Winkligkeit der Werkstücke geprüft.

Wirklich gelernt habe ich kaum etwas dabei. Alles eigentliche Vermögen habe ich mir auch damals schon selbst aneignen müssen. Es ist zwar von der Lehrerschaft und dem Ausbilder vieles gesagt und auch getadelt worden, doch für den eigentlichen Beruf hat das oftmals kaum eine richtige Bedeutung gehabt. Es hat mich auch nicht begeistert.

Selbst bei der Arbeitsvorbereitung, was eigentlich das technische Zeichnen verkörpert, habe ich keine guten Leistungen erbracht. Immerzu sind meine Abbildungen etwas ungenau und verwischt dahergekommen. Das Material wird gut gewesen sein, aber ich habe es nicht richtig einzusetzen gewusst.

Bei mir ist es so gegeben, dass ich etwas lange ausüben muss, ehe ich es richtig vermögen werde. Dafür ist in der Regel weder in der Schule noch in der Ausbildungsstätte ausreichend Zeit vorhanden gewesen. So hat man einfach die Füllhörner über mir ausgeschüttet. Was ich da nicht sogleich verwirklicht habe, das habe ich auch nicht mitbekommen. Da habe ich es nicht zu erlernen gewusst.

Manches ist auf diese Weise vergebens zustandegekommen. Bald ist es da wiederum vergangen. Mir ist allein nur wenig davon verblieben. Besondere Erinnerungen habe ich da aber an einen dabei entstandenen Technikkoller, einer Art innerlicher Ablehnung gegen das vom Menschen Gemachte bei mir. Dieser ist bereits mehrfach in meinem Leben durch äußerliche Umstände hervorgerufen und freigesetzt worden. Da habe ich bald einen eigentlichen Rückzug angetreten und es aufgegeben, was ich zuvor so enthusiastisch begonnen habe.

Da habe ich weite Bereiche meines Lebens hinter mir gelassen und zuweilen sogar jenen inneren Bezug dazu aufgegeben. Habe ich auch große Achtung vor den Tätigkeiten eines Werkzeugmechanikers, weil ich deren Wertigkeit begreife, so ist das doch für mich nichts Geeignetes gewesen. In diesem Beruf habe ich nicht lange gearbeitet. Schade eigentlich.

Was man verschenkt, das geht verloren. So ist es auch bei mir geschehen. Ohne es ausreichend zu erlernen, was ich können habe sollen, ist es mir nicht leicht gefallen, dort zu bestehen. Übriggeblieben ist aus jener Zeit ein Stirlingmotor. Er dreht sich tapfer, wenn man ihn betreibt, und tickert dabei wie ein Uhrwerk. Ich bezeichne ihn darum gerne als meine 'Zeitmaschine'.

Idee

Eine Sperre verwirklichen

Das Leben mit seinen Gegebenheiten würde nicht allein nur aus Möglichkeiten bestehen. Manches wird auch eine richtiggehende Gefahr bedeuten. Eine solche erkenne ich an allen Arten der stetigen Zunahme oder Abnahme von etwas Vorhandenem. Das sollen wir erkennen. Der Mensch richte sich danach aus und versuche es, so zu bleiben, wie er bereits ist. Dann erst wird er erwachsen. Alle Arten des Wechsels der wahren Begebenheiten seines Lebens führen dagegen zu einer Verzerrung von dessen Eigenschaften, auch seines Befindens.

Endliche Systeme sind dauerhaft begrenzt. Es gibt keinen Plural der Wahrheiten. So wird auch der Mensch seine Grenzen aufweisen und sein Dasein gewisse Begrenzungen mit sich bringen. Das können wir festmachen. Manches wird uns so klar verständlich. Jene Limitierungen unserer Person zählen da genauso zu diesen Grenzen dazu, wie das auch die eigenen Kräfte und alle anderen Arten eines Vermögens tun werden. Das birgt manche Chance, auch wenn diese vielleicht nicht sofort ersichtlich sein würden. Wer bestehende Grenzen gut einschätzen kann, der wird sich eventuell nach diesen ausrichten. Er wird es einzuschätzen wissen, was für ihn verträglich ist und wo das endet. Dadurch wird er wahrscheinlich zu Höherem befähigt sein. Zumindest soll es ihm keinen zusätzlichen Schaden bedeuten.

Wer sich mit seinem Dasein gut auskennt, der kann auch bestehen. So jemand versteht etwas von seinen Dingen. Diese Belange kann er begreifen, welche er anzuerkennen weiß. Er macht es sich dabei klar, was ihn ausmacht und bedingt. Da würde er eine nicht erforderliche Freizügigkeit genauso für sich auszuschließen wissen, wie er auch seine Rolle innerhalb einer Gemeinschaft eindeutig definieren kann. So entsteht eine Bewusstheit für tatsächlich gegebene Sachverhalte bei ihm.

Was wir uns klar gemacht haben, das bewirkt etwas. Manches verbessert sich dadurch von sich aus schon. Diese Grundfertigkeit eines Menschen wendet jeder ein Stück weit während seines Daseins an. Mehr oder minder gut wird der eigene Erfolg dabei ausfallen, je nachdem wie gut wir mit dem Gegebenen zurechtkommen.

Im Grunde würde diese Fertigkeit in der Aufhebung von nicht sachgemäßen Verhaltensweisen bestehen. Was da von unserem Habitus übrigbleibt, das können wir dann eingehender untersuchen. So würden wir uns nicht so stark verzetteln.

Wir richten es uns in diesem Dasein so ein, dass wir es ausschließen können, was uns über Gebühr belasten wird. Das soll uns entlasten. Für diesen Effekt setzen wir uns ein. Solcherart soll das Ergebnis der Absperrung sein, welche wir selbst durchführen. Diese Begrenzung wird eine der Aufmerksamkeit für uns umgebende Dinge und damit verbundene Zustände von uns selbst sein. Auf eine passive Weise findet so etwas statt, wenn es erst einmal bei uns eingerichtet ist, dass wir achtsam unsere Kräfte einteilen. Da stellen wir es so bei uns ein, dass diese Grenzlinie tragfähig und belastbar sein wird. Das, was wir da als die Festung oder das Bollwerk gegen für uns selbst schädliche Einflüsse eingerichtet haben, gehört zu uns selbst dazu. Es obliegt uns selbst dafür zu sorgen, dass es wahr ist und vorkommt, wie wir unser eigentliches Vermögen einteilen.

Eine solche Sperre findet auch zu ihrer Anwendung, wenn wir die Dinge so belassen, wie sie bereits sind. Dann werden wir manche ungewollte Einflussnahme selbst endigen. Da kann das Gegebene erscheinen. Das soll uns freimachen. Falsche Einflussnahmen sind so aufzuheben. Daraufhin wird es sich wirklich lohnen tätig zu sein. Da wird das eigentliche Werk endlich sichtbar und eine Auswirkung davon tritt dann auf eine klare Weise ein. Das eigentliche Rückgrat stärken wir dadurch bei uns selbst. Das geschehe so, ohne dass diese natürliche Emanation unserer Kraft von uns selbst umgelenkt oder verfälscht wird.

Nun soll man sich endlich ein Urteil zu unserer Sache zu bilden wissen, welche uns wirklich ausmacht.

Idee

Verklebungen im Geiste anerkennen und ausmerzen

Der Geist eines Menschen stattet diesen mit allem erforderlichen Guten aus, dessen man zum Leben bedarf. Zu gewissen Zeiten ist dieser Geist klar, zu anderen würde er es nicht sein. Da trüben gewisse innerliche und äußerliche Vorgänge zeitweilig das Bedenken eines Menschen. Um sich davon zu lösen, bedarf es einer Aufhebung dieser Trübsal. Man verschaffe sich eine geeignetere Atmosphäre und auch ein besser geeignetes Werk. Dazwischen steht man selbst, verbindet Inneres und Äußeres, Einwirkung und Auswirkung. Gehen wir da sanft und behutsam mit uns selbst um. Auch zu den anderen Menschen sollten wir nicht anders sein. Jeder hat es sich verdient, dass man ihn für sein Dasein anerkennt. Jeder Mensch wird allein schon durch seine Anwesenheit einer guten Sache dienen.

Gedanke

Irregularität der Natur

Eine Wahrheit dieser Welt, in welcher wir das eigene Dasein fristen, wird das unvorhersehbare Ereignis sein, welches dadurch zustandekommt, dass alles und nichts zugleich das Gesamte davon ausmachen, was diese Welt und ihre Natur bildet. Das wird mehr sein, als wir erwartet haben, wenn wir diese Welt erschauen. Alle von Menschen emanierten Gegebenheiten werden da lediglich Festlegungen von ungewisser Dauer sein. Nichts würde davon ausgenommen sein. Was erscheinen möchte, wird das irgendwie auch tun.

Alle kausalen Gegebenheiten würden nicht weiterreichen als bis zu deren eigenem Ende. Da kommt mancher damit allein nur schwerlich zurecht. Jene, welche die Logik geliebt haben, sollen solche Sachverhalte bei ihren Werken berücksichtigen. Ansonsten führt die Kausalität jede Logik ad absurdum und löscht ein damit verbundenes Wissen aus, indem es dieses nichtig macht. Da vergeht mancher Kosmos deswegen. Das wird so geschehen, wie es schon immer stattgefunden hat. Der überzeugte Mensch ist einfach borniert. Eine Richtigkeit des eigenen Tuns führt allein nur für unbestimmte Zeit zu gangbaren Wegen. Danach verkommen diese und alles damit Verbundene wird ein Abgrund sein.

Herzlich Willkommen, Welcome, Bienvenue

Brief

Sehr geehrte Damen und Herren,

es grüßt Sie hiermit der Autor und Kunstmaler Mathias Schneider, *1975, aus der Ortenau in Baden, welcher der Verfasser dieses kleinen, aber möglicherweise doch zuweilen etwas feinsinnig geschriebenen Wikis mit Namen 'Tiefenrausch', ehemals auch 'Beggar's Tiefenrausch' wäre.

Schneider ist von Beruf eigentlich zuerst Werkzeugmechaniker für Stanz- und Umformtechnik gewesen, ehe er sich fast gänzlich auf die Kunst wie auch die Literatur zurückgezogen hat. Er gibt sich im Internet nun als ein 'Art-Trash'-Aktivist aus, was er mit einer gewissen Sicherheit auch ist. Den Beruf des Werkzeugmechanikers hat er vormals nicht wirklich lange ausgeübt. Stattdessen hat er sich nach einem daraufhin auch noch erfolgten, aber unvollendet gebliebenen Maschinenbaustudium aus der Technik etwas zurückgezogen und sich beruflich anderen Dingen gewidmet, etwa der Mitarbeit in einem Offenburger Familienzentrum. Mittlerweile strebt Schneider nun eine Laufbahn als Industriekaufmann an, was etwas gänzlich Neues für ihn ist. Aber es tut ihm gut, wieder oder endlich in einem richtigen Beruf Fuß zu fassen.

Ganz nebenbei schreibt Schneider an einer Kartei namens 'Baukasten', zu welcher diese Webseite, ein Wiki fest dazugehört. Auf den Gehalt dieser Seite wird er im Laufe dieser Anschrift bald etwas genauer eingehen. Es gibt noch weitere solcher Textsammlungen aus seiner Feder. Diese sind in einer ähnlichen Weise von ihm aufgebaut worden.

Schneider ist also der Verfasser einiger Wikis. Das Arbeiten an diesen hat ihm manche Mühe bereitet. Nicht immer ist es leicht für ihn gewesen, den nächsten Arbeitsschritt für einen Progress seiner eigentlichen Sache richtig zu leisten.

Zusätzlich zum Schreiben an solchen Wikis hat er auch einige Bilder gemalt, mit welchen er diese Kartei sporadisch ausschmückt. Seine Bilderschau setzt sich im Gesamten zusammen zu einem 'Setzkasten', in welchem viele dieser eigenen Werke als Bilddatei abgespeichert worden sind. Zu finden sind diese Gemälde und Zeichnungen für Sie durch die jeweiligen Links im Reiter 'Startseite' ganz oben auf der Internetseite mit dem Wiki. Als ein drittes kreatives Element lebt er außerdem ein kleines Bisschen eine Liebhaberei zur Musikalie. Diese betreibt er sowohl in der Form einer Sammelleidenschaft als auch als Instrumentalist und Sänger. Einige Lieder und Stücke hat er mit Freude da bereits im Format 'Stegreif' aufgenommen und veröffentlicht.

Diese künstlerischen Betätigungen von ihm werfen naturgemäß keinen pekuniären Ertrag ab. Er verdient also kein Geld damit. Das ist wirklich richtig so, schließlich ist Schneider doch gar nicht dazu ausgebildet worden, um so etwas auf eine professionelle Weise selbst zu schaffen. Seine Werke haben bisher glücklicherweise keinen eigentlichen Ertrag für ihn abwerfen müssen, sie würden das aber wahrscheinlich auch gar nicht können. Diese besitzen keinen hohen Rang bei jenen ihn umgebenden Menschen. Sie sind mehr zu einer Bewahrung der positiven Lebenseinstellung von Schneider geschaffen worden. Eine Art der merkantilistischen Verwirklichung hat Schneider keineswegs damit angestrebt. Jenes zum Leben notwendige Klimpergeld hat sich Schneider in einem richtigen Brotberuf zu verdienen, welchen er zusätzlich zu dieser Sache seines Herzens ausübt. Da er vor einiger Zeit eine Umschulung zum Beruf des Industriekaufmanns gemacht hat, scheint das jetzt endlich etwas zu sein, was ihm gut gelingt. So hat Schneider gerade in dieser Hinsicht seine eigentliche Freiheit für ein solches Kunstschaffen jetzt erhalten und wird sich von nun an auch mit Tatkraft dafür selbst einsetzen, seine wirtschaftliche Situation etwas zu stabilisieren.

Er betreibt diese Aktivitäten aus dem Bereich der musischen Künste in einer ihm zu eigenen Art. Das macht er so, um zu einer Stärkung von sich selbst in diesen Belangen etwas Geeignetes beizutragen. Zudem dienen jene durch ihn geschöpften Werke ihm zu einer Aufrechterhaltung einer deutlich ausgeprägten Freude an diesem Leben. Sein Kunstschaffen führt zu inspirierten Momenten bei ihm. Daran möchte er sich auch weiterhin festhalten dürfen, es so zu tun, wie ihm das gefällt. Das kann er so gut leisten, weil es ihm schon seit geraumer Zeit dabei gelungen ist, etwas von einem grundsätzlichen Wert zu schöpfen. Ein solcher wird mehr und mehr von einigen seiner Freunde gesehen und auch so anerkannt. Oftmals ist auch etwas Gutes dadurch eingeleitet worden, dass Schneider in dieser Sache sehr konstant geblieben ist.

Schneider sieht einen Sinn in dieser eigenen Sache. Solcherart ist seine Vorgabe an sich selbst beim Erstellen dieser Dinge, dass er einen solchen auch für andere anerkennen möchte. Das sollen für seine Freunde und ihn einmal eigentliche Inhalte fürs Leben werden, was er da selbst vorbereitet und erstellt. Etwas hat er damit sogar für sich selbst möglich gemacht, auch wenn da nicht allein nur günstige Vorzeichen am Firmament zu sehen gewesen sind. Seine künstlerischen Leistungen sind es, welche dem Dasein von Schneider einen weitergehenden Sinn verleihen.

Wie geht es nun an, dass Schneider das alles geschafft hat? - Da er über weite Strecken seines Daseins durchweg gerne zu Hause gewesen ist, hat es sich fast von allein schon bei ihm so ergeben, dass er mit seiner Zeit dort etwas Gutes anfangen hat wollen. Diesen Anspruch hat er an seine Lebenszeit, dass er diese mit guten Momenten ausstatten und sich so manchen eigentlichen Wunsch an dieses Leben erfüllen möchte. Das hat er dann vornehmlich mit Zuhilfenahme seiner künstlerisch motivierten Betätigungsarten getan. Und so ist es dann auch bald schon bei ihm eingetreten, dass diese Dinge von ihm in jener Weise erstellt worden sind, wie sie hier nun vorkommen. Schneider hat die Erstellung seiner Werkschau aber so intensiv betrieben, dass er zeitweise fast vor Müdigkeit umgefallen ist. Weil er sich dadurch so umfassend bestärkt gefühlt hat, wenn ihm etwas gut gelungen ist, hat er in solchen Momenten jedoch einfach dagelegen und einen wundervollen, selbstgerechten Schlaf abgehalten.

Er hat als 'Art-Trash'-Aktivist nun bereits schon so einiges geschaffen, was er den Nutzern des Internets zugänglich machen möchte. Das jetzt schon vorhandene Werk auf diesen Portalen soll ihm als ein immerzu und allüberall erreichbarer Fundus für kommende Zeiten dienen. Er möchte mit dieser hier eingerichteten Basis seine zukünftigen Kreationen herleiten und somit auf dieser etwas Eigentliches erst noch aufbauen. Dadurch soll etwas in aller gegebenen Schlüssigkeit der Handlung bei ihm entstehen, was von Ihnen auch nachvollzogen werden kann. Das soll ihn einmal als Künstler voranbringen, dass er, konzeptuell gesehen, richtig vorgeht. Mit einiger Zuversicht ist er da nun bei Werk davon ausgegangen, dass er sich einmal wirklich etwas durch seine eigenen Hände aufbauen können wird, dessen es auch in einer Zivilisation, wie der unseren bedarf.

So hat er es versucht, für sich etwas Eigenes zu schöpfen, was ihm nützlich für das eigene Dasein erscheint. Gar viele unterschiedliche Dinge sind dabei schon durch ihn freigesetzt worden, haben aber auch nebeneinander gestellt und einander zugeordnet werden können. Diese Werke tragen im Grunde etwas an sich, was sie einander vergleichbar macht. Es sind solche Sachen, wie er diese mit Ihnen nun hier im Baukasten und auch anderswo, im Setzkasten etwa geteilt hat, welche er schafft. Schneider ist offen für diese Art der Kommunikation, auch wenn sie nahezu immer einseitig manifest geblieben ist. Er strebt dennoch einen gewissen Austausch mit Ihnen dabei an, wenn er von seinen Werken etwas schreibt.

Zu einem solchen Kunstschaffen möchte der Autor dieser Schriften auch weiterhin gewillt sein. Er installiert seine Werke auf dafür von ihm eingerichteten Seiten im Web und ergänzt sie durch seine Worte. Dadurch versucht er es, für eine grundlegende Akzeptanz seiner Schöpfungen bei anderen Menschen etwas zu werben. Vielleicht wird er auch Ihr Interesse daran einmal erwecken. Das würde ihm nicht unrecht sein.

Eine solche Aufgabenstellung ist eine triviale für einen Künstler wie ihn. Das gehört einfach zu einem Kunstschaffen dazu, dass man es bewirbt und vertreibt. Die eigenen Kreationen anderen Leuten vorzuzeigen, das soll als ein erster Schritt davon dazu führen, dass diese Schöpfungen einmal ihre gerechte Bestimmung erfahren werden. Manches dieser Bilder aus seiner Hand wird vielleicht dem einen oder anderen unter Ihnen auch entsprechen. Das ist etwas, was Schneider sich gut vorstellen kann. Es gefällt ihm da und tut ihm auch gut, dass er diese Arbeit an seiner Werkschau seit der Zeit des Endes seines Maschinenbaustudiums so schlüssig vollzieht. So manche Hoffnung verbindet er damit.

Schneider selbst kommt gebürtig aus Deutschland und ist auch hier aufgewachsen. Er lebt die meiste Zeit schon im Ortenaukreis in der Region Baden in einer Stadt namens Offenburg. Hier hat er eine eigene Bleibe für sich allein, in welcher er wohnt. Diese ist eine der wesentlichen Voraussetzungen dafür geworden, dass er überhaupt das Ganze in dieser Fülle erschaffen und auch erhalten kann. Es hat gar viel an Zeit und Muße dazu bedurft, um das hier in dieser Machart zu schöpfen.

Es ist zuweilen sogar wie eine harte Arbeit für ihn gewesen, alles das einmal heranzubilden und herauszustellen. Das ist so wahr, auch weil er dafür nicht gerade von seiner Umwelt gehätschelt worden ist, als er diese Dinge hier vorbereitet und eingeleitet hat. Da wäre es fürwahr zurecht so anzunehmen, dass er es zuweilen auch damit schwer gehabt hat. Es ist richtig, dass Schneider sich erst einmal für diese Betätigungsart strukturieren und bereitzumachen lernen hat müssen. So etwas wird einem Menschen allein nur selten von Geburt an in die Wiege gelegt, wie er glaubt. Und es würde auch nicht jedem auf die gleiche Weise von den Leuten gegönnt sein, als ein Künstler etwas so Umfassendes zu erwirken, wie er das tut.

Wie ist nun das Leben von Schneider bisher verlaufen? - Früher, so etwa in den Jahren von 1994 - 2001 hat der Verfasser dieser Schrift in Görwihl und Albbruck an der schweizerischen Grenze, dem sogenannten Hochrhein zum Teil mit vielen anderen Menschen gemeinsam in mehreren großen Wohnungen gelebt, und so vielerlei unterschiedliche soziale Erfahrungen mit diesen dabei gemacht. Zu jener Zeit hat er sich sehr dafür interessiert, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Es ist ihm zuvor sein eigentliches Glück etwas entglitten.

So hat Schneider sein eigenes Dasein aus einer für ihn selbst nahezu durchweg schwierigen Situation heraus zu klären und zu regeln lernen müssen. Das ist bei seiner Art der Lebenseinstellung auch notwendig dafür gewesen, um sich innerhalb von dieser Gesellschaft in Deutschland selbst ausreichend gut mit den eigenen Dingen zu behaupten.

Da ist dann mit ungefähr 19 Lebensjahren endlich seine Freude an der Kunst wieder bei ihm aufgeflackert. Und lodern diese Flammen zuweilen auch stark bei ihm, so hat er doch sehr darauf schauen müssen, es richtig zu machen. Dieser Sache hat er sich in seiner Freizeit ausgiebig gewidmet und vieles dabei gelernt. Er hat nichts Falsches oder gar Verkehrtes daran gefunden, sich diesem Hobby mit solch großer Hingabe zuzuwenden und das darum auch wirklich gerne so getan. Daraufhin hat er bald schon wieder sein Schicksal selbst in die eigenen Hände genommen.

Zur Schule ist er bis zu seinem 18. Lebensjahr gegangen. Unter wenigen anderen Städten, wo er lediglich allein nur kurze Phasen seines Daseins verbracht hat, ist er hauptsächlich in Offenburg und Urloffen viele Jahre lang als Grundschüler und Gymnasiast eingeschrieben gewesen. Das Dorf Urloffen, welches zur Gemeinde Appenweier dazugehört, ist einmal der Heimatort seiner Familie gewesen. Hier hat er eine schöne Kindheit bis zu seinem 11. Lebensjahr verbracht. Später ist er mit seiner Mutter und den beiden Brüdern nach Offenburg gezogen.

Schneider hat ein Gymnasium in Offenburg bis zur 10. Klasse besucht. Aber nicht das allein nur hat ihn auf seinen Weg als Mensch gebracht, wie er diesen in seinem bisherigen Leben schon gegangen ist. Gerade auch eine schwierige Phase als junger Erwachsener hat ihn da mindestens ebenso stark geprägt und vieles für ihn möglich gemacht, dessen Wert sich heutzutage erst klar vernehmbar abzuzeichnen beginnt.

Ist das, was Schneider da getan hat, von manchen Menschen seines direkten und persönlichen Umfelds auch mehrfach etwas abschätzig bewertet oder gar von diesen sehr verurteilt worden, so ist es dennoch für ihn wahr geblieben, dass diese Zeit als ein eigentlich obdachloser Jugendlicher eine für ihn in besonders nachhaltiger Weise prägende geworden ist. Die persönliche Gewichtung dieser Phase seines Lebens fällt nahezu im Gesamten positiv aus, wenngleich diese, kurzfristig gesehen, kein gutes Ende genommen hat. Jene damit verbundenen Erlebnisse sind im Nachhinein von großem Wert für den Autor gewesen und haben ihm bereits früh im Leben die Kraft zu einem Bedenken seiner eigentlichen Dinge verliehen.

Echte Freundschaften sind damals für ihn entstanden und wahr geworden. Diese haben bei ihm teilweise noch immer Bestand behalten. Für solch gute Freundschaften, wie er sie erfahren hat, ist dann endlich der Raum und die Zeit dagewesen, als er auf der Straße gelebt hat. So hat sich manch ein sehnlicher Wunsch von ihm bereits früh im Leben eingestellt und erfüllt, auch wenn das nicht die besten Umstände dafür gewesen sein möchten.

Einem Aufatmen gleich ist diese Phase seines Lebens eine sehr bewusst erfahrene beim Autor gewesen, welche im Nachhinein aber doch von ihm zeitweise etwas romantisch verklärt wahrgenommen und dargestellt wird. So vieles Schöne verbirgt sich darin für ihn, dass er selbst es gerne so mitteilt. Es ist dies eine wirklich wichtige und auch bedeutsame Periode seines Lebens gewesen, ohne welche einiges Gute wohl ganz anders im Leben des Verfassers dieser Zeilen hier zustandegekommen wäre. Ohne solche bedeutsamen Momente selbst so früh im Leben erfahren zu haben, würde vieles heutzutage nahezu Selbstverständliche gar nicht erst bei Schneider aufgekommen sein. Ob so etwas von ihm auf andere Weise zu gewinnen gewesen wäre, das bleibt ungewiss.

Jenes Leben an einer Feuerstelle am Waltersweierer Baggersee nahe bei der Stadt Offenburg hat nicht ohne eine eigentliche Freude dabei und Lust dazu so intensiv erlebt und durchlebt werden können, weiß er da noch immer zu berichten. Das tägliche Schwimmen und die regelmäßigen vegetarischen Mahlzeiten haben ihm durchweg gutgetan. Auch hat er sich zu diesen Zeiten kaum jemals wirklich verlassen gefühlt, weil sein direktes Umfeld zu diesem Moment seines Daseins sehr stabil gewesen ist.

Wenn es ihm an etwas gefehlt haben wird in dieser Situation, dann an einem ehrlichen Rückhalt durch Außenstehende. Da ist er von diesen gesellschaftlich etablierten Personen in heftiger Manier angegangen worden, sobald sich die günstige Situation Schneiders in einer für ihn ungünstigen Weise gewandelt hat. Schlechte Ratgeber hat es ab da zuhauf in seinem Leben gegeben. Wo diese hergekommen sind, könnte er selbst nicht sagen. Der Lauf der Dinge seines Lebens ist dadurch aber erheblich verändert und umgestellt worden. Um diesen Leuten mit ihrer Drangsal aus dem Weg zu gehen, ist er oftmals weitergezogen. So ist er mehrmals in andere Gegenden Baden-Württembergs umgesiedelt und hat seine Existenz erneut aufzubauen versucht. Zuletzt ist er dann wieder nach Offenburg zurückgekehrt.

Die Menschen haben ihn damals gerne fallen gelassen, als wäre er eine heiße Kartoffel. So ist sein Los nicht etwa leicht erträglich für ihn gewesen. Als ihm das einmal klargeworden ist, hat er sich sehr geschämt. Dennoch hat er zuvor mit seinen wirklichen Freunden die bis zu diesem Zeitpunkt schönsten Momente seines Daseins erfahren. Ein besonderer Zusammenhalt ist dort vorgekommen und hat diese vorrangig guten Momente ausgemacht und bestimmt.

Das Leben an diesem Baggersee, welches verbunden gewesen ist mit dem Hüten eines Lagerfeuers, einer Beschaffung von Naturalien zum Zwecke der Zubereitung von Speisen und einem Knüpfen inniger Bande zwischen sich und seinen Mitmenschen hat Schneider im Grunde erst zu jenem Menschen werden lassen, welcher er nachher auch wirklich geblieben ist. Als 'Art-Trash'-Aktivist teilt er das Seinige nun auch mit anderen Nutzern davon via Internet und hofft es so, einmal als Fackelträger das bereits gefundene Licht an Sie weitergeben zu können.

Schneider hat sich vormals gerne und bereitwillig dazu aufgemacht, fürs Leben sich eine eigentliche Beschäftigung selbst zu suchen. Dabei hat er solche Dinge für sich dazu auserkoren, um sich mit diesen eingehend zu befassen, welche ihn zu einem Dasein, wie er es selbst einmal zu führen gewünscht hat, befähigen. So ist er nach einer lange andauernden Episode der Suche nach einem solchen Lebenssinn zur Kunst, Literatur und der Musik gekommen, wenn nicht gar dazu wieder zurückgekehrt. Damit hat er sich daraufhin über viele Jahre hinweg eingehend befasst und auch manches dadurch erreicht. Das dabei für ihn wahr Gewordene ist dann in der Form seiner Werkschau von ihm für ein Publikum des Internets aufbereitet worden. Er hat das alles als ein Aktivist in eigener Sache umzusetzen und darzustellen versucht. Er selbst spricht schelmisch dabei von einem Journalismus, mittels dem er allein nur über sein Werk und jene mit diesem verbundenen Dinge etwas geschrieben hat. Alles andere hat er dabei willentlich ausgespart.

Jene hier vorkommenden und nun auch größtenteils bereits schon in ausreichender Weise aufgestellten Mittel hat er für sich im Alltag zur Verfügung. Und er nutzt diese Dinge auch ausdrücklich für sich. Dadurch wird ein Progress seines Daseins für Schneider wahr. Diesen möchte er auch weiterhin sicherstellen, indem er einen unverkürzten Weg beschreitet.

Er hat sich stark dafür eingesetzt, jene Dinge aufzubereiten, welche ihm zu einem guten Leben verhelfen sollen. In den letzten 25 Jahren ist all das von ihm hergestellt worden. Es ist etwas, das er Ihnen aufzeigen möchte. Im Grunde möchte er es mit Ihnen teilen oder Sie zumindest daran teilhaben lassen. Sein eigenes Werk wartet nun darauf, von einem Publikum gesichtet und verstanden zu werden. Ein Bedenken der eigentlichen Wege und Motive von Schneider hat noch nicht stattgefunden. Das steht noch aus. Es wird aber von ihm vorbereitet, auf dass so etwas stattfinden kann. Manche Gelegenheit zur Zuordnung jener entstandenen Dinge zu den einzelnen Momenten und Phasen seines Daseins wird mittels dieser Werkschau in Ansätzen möglich gemacht. Seine durchweg selbständig bearbeiteten Inhalte hat er einmal dazu geschaffen, dass sie verstanden werden. Damit diese auch angesehen und angenommen werden, bereitet er sie mehr und mehr getreu ihres wahren Gehalts auf. Diese Werke sollen ein bei ihm heutzutage vorhandenes Gut ohne große Umschweife aufzeigen und es einer Leserschaft nahebringen, wer er ist und wie er handelt.

Eine ganze Sammlung, bestehend aus einer Vielzahl an eigenen Wikis setzt Schneider mittlerweile dazu ein, um für sich den für einen künstlerischen Progress erforderlichen Raum zu verschaffen. Diesen benötigt er so dringend, um seine Texte zu sichten, zu ordnen und zu gewichten. Den eigenen Bedarf daran, sich so vieles aufzuschreiben, versucht er mittlerweile aber etwas einzudämmen. Das macht er so, da er es weiß, dass das etwas ist, was auch in Zukunft noch viel Zeit und Kraft dazu braucht. Beides würde eigentlich nicht im Übermaß zur Verfügung stehen.

Eine viele Jahre andauernde Phase der Selbstfindung hat er immerhin vormals damit eingeleitet, als er es begonnen hat, seine Texte wieder und wieder selbst durchzulesen. Er hat diese inzwischen regelrecht durchgekämmt und bereinigt. Nun aber hat er schon manchen Moment eines innerlichen Friedens bei sich ausgemacht und möchte endlich mit diesem gut zurechtkommen, wie er erschienen ist. Auf eine solche Situation, wie sie da bei ihm vorkommt, möchte er sich in den kommenden Werken beziehen.

Zurück zum Eigentlichen geht es nun. Das Wiki 'Tiefenrausch' gibt etwas von den üblichen Wegen des Autors Schneider wieder. Es ist in mannigfacher Weise bereits von ihm gesichtet, überarbeitet, erweitert und wiederum etwas bereinigt worden. Im Grunde ist es noch reichlich unfertig. So, wie Sie es hier nun vorfinden, ist diese Textsammlung als ein vorübergehender Zustand seiner Gedanken und Ideen zur Aphoristik zu erkennen. Es befindet sich noch immer in einer Phase der Bearbeitung durch den Autor.

Obwohl die von Schneider selbst benötigten Texte im 'Baukasten' erst als Grundgerüst bestehen, hat er diese Textsammlungen jetzt schon für Sie im Internet zugänglich gemacht und hier veröffentlicht. Er wünscht es sich, dass diese Schriften von Ihnen so eingehend geprüft und begutachtet werden, wie es Ihnen bekömmlich erscheint. So etwas sieht er als einen Akt der Pflege und Förderung seiner eigenen Belange an, weil es das höchste Lob für einen Literaten sein muss, wenn jemand sein Werk liest und das bedenkt, was es bedeutet.

Um was geht es nun dem Autor bei diesem Wiki hier? - Mit Zuhilfenahme dieses Speicherortes hat er kurze Merksprüche bewahrt, um sich in diese Ideenwelten selbst einzuarbeiten. Mit ihrer Zuhilfenahme vermittelt Schneider einer Leserschaft versuchsweise sein Bedenken der vorgegebenen Dinge in einer möglichst knappen Weise.

Es soll das Verfassen dieser zumeist sehr knapp gehaltenen Darstellungen seiner dort abgehandelten Gedanken und Ideen ihn selbst etwas darin schulen, mit der deutschen Sprache endlich hinreichend gut klarzukommen. Er möchte es herausfinden, wie er mit wenigen Worten eine wichtige Aussage über einen entsprechenden Sachverhalt treffen kann, ohne die eigentliche Intention von sich dabei zu verletzen. Sein sprachliches Vermögen soll sich entwickeln und auffrischen. Im Grunde soll ihm bei dieser Form der Sprachgestaltung etwas über den Aufbau und die Konstruktionsweise solcher Sinnsprüche klarwerden.

Das Wesen dieser Merksprüche soll einmal nachhaltig zu klären sein. Diese beschreiben gewisse Erkenntnisse des Autors auf eine zumeist triviale, aber immer auch auf eine möglichst ansprechende Weise. Gemäß seinem wirklichen Gedanken und einer damit verbundenen Idee sind diese zu einer Veranschaulichung von solchen Dingen gebildet worden, wie sie an seinem Dasein einen echten Anteil haben. So, wie er das alles selbst auffasst, hat er es auch mit seinen Versen dargestellt.

Schneider schreibt sich dabei vornehmlich im Karteikasten solche Sätze auf, welche er bei sich im Alltag eingehend zu bedenken wünscht. Anderswo hat er seine Sprüche nicht zu integrieren gewusst als hier. Diese haben sich oftmals zu sehr von seinen Texten auf den anderen Wikis abgehoben und sind vereinzelt dagestanden. Sie haben darum diesen Wikis ohne Mühe entnommen werden können. Da hat er sie separiert und hierher transferiert. Er stellt diese Ihnen nun auf seinem Wiki 'Tiefenrausch' in einer möglichst einfach gefassten Weise vor.

Beim Schreiben solcher Aphorismen hat Schneider es mehr und mehr erkannt, dass bei ihm der eigentliche Sinn für seine Muttersprache zeitweise versagt. Da schreibt er dann einen richtigen Mist auf, welcher nicht gut auszuhalten sein würde. So etwas sollte man nicht stehenlassen. Da geht er es an. Diese Herausforderung nimmt er bereitwillig an und arbeitet sich wieder und wieder durch den Dschungel der eigenen Hemisphäre hindurch, bis er wieder etwas vom Lichten erkennt. Sein Dasein hat sich unterdessen stark für ihn zu wandeln begonnen, weil seine Befähigungen endlich dafür ausgereicht haben, um ihn zu fördern. Dieses eigene Wissen festigt sich mehr und mehr bei ihm, auch wenn er sich nicht mehr täglich 5 - 6 Stunden an seiner Werkschau aufhalten würde können, weil die frei verfügbare Zeit dafür in den letzten Jahren nicht mehr ausgereicht hat. Mittlerweile ist da sogar mancher Glücksumstand auf diese Weise von ihm eingeleitet und für ihn wahr geworden. Da hat dieses Werk zu einem gewissen Bestand gefunden und seine Basis für dieses Leben abgesichert. Auch daran kann Schneider einen Sinn dieser Art der literarischen Betätigung erkennen. Sie nützt ihm zu etwas, weil er seinen Habitus dadurch in den Griff bekommt, dass er sich sinnvoll zu beschäftigen weiß. Wenn man schon so etwas Gutes mit einer solchen Sache erreichen kann, dann wird man doch auch weiterhin in berechtigter Weise zu ihr motiviert sein, denkt er da bei sich und hat wahrscheinlich auch Recht damit. Das wird man doch verstehen können.

Sollen diese Fragmente seiner eigentlichen Gedanken- und Ideenwelt auch allein nur den wirklichen Auftakt einer phasenweise stärker gewordenen schriftstellerischen Betätigung von ihm darstellen, so hat der Autor deren Erstellung doch gerne durchgeführt und weiß sie zu erhalten. Er hat diese Texte wieder und wieder als ein Hilfsmittel dafür herangezogen, um sich mit seiner Muttersprache eingehend zu befassen. Das dabei wahr gewordene Geschehen hat er auch wirklich gerne für sich angenommen und das Werk schließlich so belassen, wie es ihm da als gut erschienen ist. Er ist sich bei solchen Dingen in der Regel stets treu geblieben, denn diese haben sein Lebensglück abgesichert.

So etwas hat Schneider als Sprachgestalter im Sinn. Dabei hat er sich mit der Zeit manches Feld der Literatur überhaupt erst erschlossen. Um ein etwas umfassenderes Bedenken des Gegebenen selbst durchführen zu können, hat er diese Dinge zuerst einmal richtig darstellen müssen. Was er so nicht alles gelernt hat! - Dazu hat er das eigene Vermögen immer wieder einmal in der für ihn gültigen Weise angewandt.

Seine Verse hat er nach und nach auf eine richtige Weise getrimmt. Das ist wirklich erforderlich gewesen. Nach und nach hat er damit etwas aufbauen können. Das soll jetzt seine Basis sein, wie sie besteht. Eine in seinen Schriften zuweilen enthaltene, tiefer zur jeweiligen Sache führende Überlegung wird vom Autor unterdessen gewünscht, aber nicht in vehementer Weise gesucht oder gar erzwungen. Er möchte viel lieber als das etwas Ehrliches schaffen, mit dessen Bedeutung er sich vielleicht auch Ihre Achtung verdienen kann.

Jene minutiöse Ausarbeitung der etwas länger geratenen Texte aus seiner eigenen Feder hat dann schließlich die Gedanken- und Ideenwelt von Schneider einmal bündig gefügt. Das hat ihn zum Schreiben in dieser Sprache erst so richtig befähigt.

Somit kann man es sagen, dass Schneider vorankommt. Es hat ihn geschult, was er da getan hat. Es ist ihm inzwischen möglich, dass er das Gute daran erkennt. Nun arbeitet er aber erst einmal all das bereits schon Erstellte erneut durch und bringt es in die dafür richtige sprachliche Form. Ein, beim Rezeptieren der eigens dazu erstellten Textbeispiele durch Zufall oder was auch immer erhaltenes Vermögen zu dieser Werktätigkeit als Sprachgestalter soll ihn da zu einem Werkschaffen auch weiterhin befähigen. Da dient es ihm als Grundlage zur Bestimmung einer anwendungsbezogenen Lernmethodik und verhilft ihm sogar bisweilen noch zu mehr als das. Die heutigen Korrekturen seiner Schriften sichern seinen jetzigen Ausgangspunkt. Sie werden vielleicht sogar im Voraus etwas für ihn und sein Glück verbessern können. Das eigene Wirken zu vorherigen Zeiten soll damit auch gefestigt werden. Es gelingt ihm gut, das zu tun. Da ist seine Existenz als 'Art-Trash'-Aktivist zu einem wirklichen Glücksumstand seines Daseins geworden, welchem Schneider bereits sehr vieles verdankt.

Er befasst sich gerne mit der Sprachgestaltung, wie sie dafür gegeben ist. Schneider ist darin sehr konstant. Das Schreiben von Gedichten und Geschichten ist ihm unterdessen auch möglich. Falls er einmal damit in Schwierigkeiten kommt, weiß er, dass er diese Sammlung eigener Sinnsprüche hat, um sich erneut zu finden.

Doch wer weiß es schon am heutigen Tag, was einmal wirklich zu tun sein wird oder uns in Zukunft möglich ist? - Wir werden doch allesamt allein nur eine Ahnung von solchen Dingen erfahren, welche uns sonst nicht zugänglich sein würden. Mit Sicherheit gibt es da so etwas wie eine Zukunft für uns. Aber wir könnten sie nicht vorhersehen. Da wollen wir ernst mit der Sprachgestaltung machen und das Gegebene nachzeichnen. So soll uns etwas Gewisses vom Aufbau der Dinge klarwerden.

Der Autor wünscht Ihnen nun viel Freude bei einer Betrachtung seiner Bilder und einer Lesung jener in dieser Sammlung enthaltenen Schriften. So verbleibt er

mit freundlichen Grüßen

Mathias Schneider

Dorf, Aquarell, mit Buntstiften nachträglich koloriert

Leitspruch


Alles das, was es gibt, soll auch für etwas gut sein.

Nichts würde dagegensprechen, es für sich zu bewahren.

Was man bereits einmal von anderen Menschen erhalten hat,

das hüte man als seinen eigentlichen Schatz.


Bedeutend seien jene wahren Gedanken und Sprüche, die Worte und Lieder.

Bedeutsam sollen diese mir bleiben.


So beharre ich nun hier auf der Erhaltung meiner Dinge.

Ich versuche es dabei, mich selbst gut zu bewähren.

Wann immer ich das vor Ort so leisten kann,

möchte ich bereit dazu sein, ein guter Mensch zu bleiben.


Was dabei an mir an Gutem, Wahrem und Richtigem aufkeimt,

das möchte ich nicht mit meinen Füßen wieder zertreten.


Herr, stehe mir bei auf meinen Wegen.

Bewahre mich vor meiner eigentlichen Schwäche,

wie auch vor deren schädlichen Auswirkung auf mein Dasein

und jenes meiner Mitmenschen.