Hauptthemen

Sprüche

Elf eigene Worte

I. Solange wir Menschen im Gesamten die uns vorgegebene Sprache ihrem Gehalt nach noch nicht gänzlich ausgeschöpft haben, werden wir fast schon mit Sicherheit keine höhere Stufe eines Daseins als Mensch erreichen.

II. Je mehr wir über das Dasein als Mensch lernen, umso stärker werden wir dadurch auch bedingt sein. In der Folge einer solchen Entwicklung werden wir mehr und mehr neutral zur Welt und jenen, darin lebenden Menschen zu stehen haben.

III. Ich betrachte den Menschen mit seinen Dingen eingehend und habe dabei dessen wahre Wertigkeit als etwas Konstantes erkannt.

IV. Jene Summe des Ganzen der Welt bleibt für den Menschen innerhalb seines Daseins stets die gleiche.

V. Eine mögliche, heilsam wirksame Kraft des lebendigen Geistes wird allein nur dort aufzufinden sein, wo der Mensch auch wirklich auf eine gutartige Weise mit seinem Ansinnen zu bestehen vermag.

VI. Wann immer ein Mensch sich auf rechtschaffene Weise in einem ordentlichen Rahmen dafür eingesetzt hat, um einem anderen Menschen etwas an Raum und Freude zum Leben zu belassen, besteht eine Gelegenheit für Glück.

VII. Eine eigentliche Kreativität wird vor allem dann für uns Menschen im Leben erforderlich sein, wenn wir etwas Neuartiges verstehen oder etwas Altes wiederentdecken möchten.

VIII. Das eigene Kunstschaffen soll eine Folgerung aus den Phänomenen eines Menschendaseins sein.

IX. Zuweilen bin ich schon wie eine Forelle gewesen, welche gegen den Strom schwimmt. Sobald ich mich etwas zurückfallen habe lassen, brauche ich erneut lange Zeit, um wieder zu meinem Schwarm aufzuschließen.

X. Leicht wird es uns fallen, unsere Kräfte auf eine spielerische Weise zu erkunden.

XI. Eine Ordnung kann eigentlich erst dann bestehen, wenn sie nicht wieder verlorengehen würde.

Gedanke

Gleichheit

In einer Gesellschaft sind eigentlich alle Menschen gleich (-en Standes). Auf der Idee sollen wir als Demokraten unsere eigene Sache aufbauen.

Baum, Aquarell

Sprüche

Gerechtigkeit

Eine eigentliche Ungerechtigkeit ist dann aufgekommen, wenn die Menschen die Dinge gegenseitig aufgerechnet haben.


Jemanden in seiner Abwesenheit für unfähig zu erklären wäre schamlos.


Wer seinen Partner auch in dessen Abwesenheit zu schätzen weiß, der wird zu einem Motor einer Beziehung.


Wenn ein simples Streichholz bereits ein ganzes Feuer entfachen kann, was vermag dann erst die Liebe eines Menschen zu ergeben?


Gehen zwei Menschen für eine gewisse Zeit ihres Lebens einen gemeinsamen Weg, dann erfüllt sich ihr eigentliches Glück von sich aus.


Wer sich an eine gutartige Ordnung seiner Dinge bereits gewöhnt hat, der wird dank ihr bestehen.


Die Gerechtigkeit soll zuweilen alles sein, dessen man bedarf, um hinreichend gut mit seinem Leben klarzukommen.


Sich selbst in den Himmel zu loben, würde nicht allzu schwierig sein. Wer hat sich dabei schon widersprochen?


Die viel gerühmte soziale Hängematte ist ein Euphemismus von besonderer Deutlichkeit. Im Grunde ist sie einer Betonplatte bei Regen und Kälte vergleichbar.


Wenn eine Gesellschaft die Norm für etwas aufgestellt hat, dann hat sie sich auch selbst an diese zu halten.


Eine Legalisierung von etwas Ungesetzlichem würde nichts anderes als ein Betrug an der eigentlichen Ordnung sein.


Ein demokratisches System setzt vor allem anderen ein gewisses Vertrauen in die Bürgerschaft voraus.


Wer die Probleme eines Menschen auf dessen Schwierigkeiten mit dem Leben zurückgeführt hat, der bedrängt den Menschen dadurch aufs Äußerste.


Dort, wo das Unrecht zum Recht erklärt worden ist, wird die Rechtsverletzung der scheinbaren Ordnung gemäß sein.


Eine Sprachgestaltung soll die eigenen Gedanken zu entwirren helfen. Dazu wäre sie da.


Ich glaube an eine zyklische Natur des Daseins eines Menschen, an ein Leben also, welches mit einem gültigen Rahmen versehen ist.


Problematisch fällt das eigene Glück im Leben dann aus, wenn man aufgrund einer eigenen Rechtschaffenheit von seinem Umfeld angegriffen worden ist.


Ein Fehler im System breitet sich in der Regel deutlich schneller aus, als eine Ordnung dagegenzuhalten vermag. Ein Chaos setzt sich durch, sobald die Ordnung die wirksamen Kräfte nicht mehr kompensieren würde.


Eine Konzentration von Macht hat doch immer auch etwas von einer Sprengkraft an sich.


Auch ein schweigender Austausch liegt im Bereich des Denkbaren und Möglichen bei uns Menschen.


Eine Freizügigkeit des Einzelnen setzt es voraus, dass Nachteile für andere entstehen.


Abhängigkeiten mehren prinzipiell die Verantwortlichkeit gegenüber den Abhängigen.


Wenn jeder Mensch allein nur für sich selbst verantwortlich gewesen ist, dann besteht keine Gemeinschaft mehr.


So, wie die Bürger im Einzelnen und Kleinen sich gegeneinander verhalten, sind auch die Staaten im Gesamten und Großen in ihrem Verhalten geartet.


Es soll kein schärferes Schwert als jenes einer Benennung der vorgegebenen Dinge geben, wenn es um die Belange eines Rechts geht.


Respekt tauscht man auf eine gutartige Weise gegen Liebe und Liebe auf eine gutartige Weise gegen Respekt aus. (frei nach Benedikt)


Die Kirche schafft eine Einheit der Individuen, der Staat schafft dagegen eine Vielheit der Einheiten.


Das, was bereits als Wunsch ausgesprochen etwas Bedenkliches gewesen ist, kann kaum zu etwas Gutem taugen.


Der Kommunismus soll ein Triumph des Einzelnen über eine Ohnmacht sein, welche mit seiner Rolle im Staat einhergeht.


Wer gut auf eine Sache vorbereitet ist, der wird sie einmal gemeistert haben. So kommt es dazu, dass es Spaß machen kann, sich auf Erfolg prüfen zu lassen.


Die Unfähigkeit der anderen Leute ist zuweilen besser von uns vernommen worden als eine eigene.


Ein Kampf der Römer gegen die Kelten wird bis heute ausgetragen und ist in allen Gesellschaften europäischer Prägung fest verankert. Da tritt eine Gemeinschaft an und wird von den Kräften einer diktatorischen Macht einzelner Personen unterwandert. Somit muss es uns klar sein, dass selbst eine demokratische Grundordnung von diesem Gift infiltriert ist. Dessen Auswirkungen treten bei uns vehement zum Vorschein und verwandeln die Einheit des Gegebenen zu einem Moloch der Eigensinnigkeit und Auflösung ihrer eigentlichen Förderlichkeit gegenüber ihren inneren Zusammenhängen.

Sprüche

Eine Lehre und die Lehrer

Besser einen einzigen guten Lehrer und dazu neun andere, schlechte Lehrer haben, als immerzu allein nur ein Mittelmaß an Lehre zu erfahren.


Wer für sich selbst ein eigentlicher Lehrmeister sein möchte, der sollte nicht davor zurückschrecken, sich auch einmal eine einfache Aufgabe zu stellen.


Eine Prüfung der eigenen Befähigung erfolgt im Leben in Wahrheit durch das Leben selbst.


Man würde die Menschen nicht nach ihrem Vermögen allein bemessen können. Der eine hat wenig, aber bereits vieles damit geleistet. Dagegen hat der andere viel, aber allein nur weniges damit verrichtet. Doch am meisten werden sicherlich jene vollbracht haben, welche das Ihrige immerzu mit anderen geteilt haben.


Allein nur das, was man mit anderen getrost geteilt hat, hat man zurecht besessen.


Das schöne Gebilde der Wissenschaft ist zuweilen angereichert mit schnödem Zierrat.


Manche Leute lesen und bewerten die Texte von anderen Menschen, obwohl sie diese gar nicht gekannt haben.


Man wird aus Büchern lediglich etwas Eigenes erfahren, was einem so erscheint, wie man es eben versteht.


Ohne eine innere Bebilderung bei sich verwirklicht zu haben, geht der Mensch leer aus.


Etwas Beliebiges wird zu jeder Zeit falsch gewesen sein. Davon geht keine Ordnung aus. Das ist unbedingt so.


Die Wirklichkeit ist ein eindringlicher Lehrmeister. Sie stellt den Menschen von Zeit zu Zeit unvermittelter Weise auf die Probe.


Die einmal erteilte Macht eines Menschen wird leicht von ihm für etwas Verkehrtes einzusetzen sein.


Der Mensch lernt es schnell, was in seiner Macht gestanden hat.


Die Vorstellung von einer Menschheit soll das gleiche sein wie die Vorstellung einer Welt.


Ein Herrschaftssystem mit einem Oberhaupt kann leicht von diesem für eigene Interessen missbraucht werden.


Wer abgeschnitten von anderen sein Dasein fristet, der geht zuweilen täglich mit sich in Klausur.


Tausende Perlen der Weisheit nützen kaum zu etwas, wenn man derer satt ist.


Eine einzige Perle der Weisheit, zum rechten Moment erkannt und ausgesprochen, stellt ein wahres Vermögen dar.


Im Staat schaffen Beamte Formalien zur Hofhaltung.


Der Hunger eines Menschen soll ein Ausdruck seines Bedürfnisses nach Nahrung sein.


Ein Wert der Erfahrung eines Menschen ist stets gegeben. Ohne Erfahrungen zu machen könnte man nicht da sein und leben.


Manche Pflanze hat man zuerst einmal zu vereinzeln, ehe man ihre Bedürfnisse untersuchen und verstehen kann.


Eine Ungleichheit des Gegebenen besteht fort, eine Gleichheit wandelt sich auch weiterhin.


Ein Mensch kann der Natur keine Vorgabe machen.


Manche Leute untersuchen ihre Herkunft, schauen auf ihren Stamm und dessen Wurzeln. Doch sehen sie darüber hinaus auch noch die anderen Bäume und den Lebensraum um sich herum?


Der Mensch findet zu seinen Träumen zurück, wenn man ihn allein nur in Ruhe dabei schlafen lässt.


Manch ein Mensch regiert weise und umsichtig über seinen Leib, orientiert sich dabei am Herzen, von welchem er sich bei Werk anleiten lässt.


Wer mit etwas fertig werden möchte, was ihm schon geschadet hat, verhalte sich einer solchen Sache gegenüber respektvoll und umsichtig.


Ein Lohn der eigenen Bemühung würde mitunter nichts anderes als die Schwielen an den eigenen Händen und der ach so krumme Buckel sein.


Die gesamten Kräfte eines Menschen summieren sich zu seiner Stärke auf. Wir bilden sie derweil zu einer Einheit aus und setzen sie mit uns gleich.


Die Stärke eines Menschen wird auch durch seine Resistenz gegen etwas Verkehrtes gekennzeichnet.


Wer immerzu im Hau-Ruck-Verfahren seine Kräfte gesteigert hat, der wird auch sein Leben auf eine solche Weise zu führen haben.


Überlegenheit ist ein eigentliches Prinzip des Untergangs.


Es kommt auch auf die Quelle an. Mitunter ist alles allein nur Regen gewesen.


Eine Wandlung der Dinge könnte nicht langfristig aufgehalten werden.


Ein altbekannter Weg führt uns in ein gewohntes Gefilde zurück.


Die Sonne geht jeden Morgen auf und steht des Tags am Himmel. Oder sagen wir es so. Das, was am Morgen aufgeht und des Tags am Himmel steht, haben wir einmal zurecht als die Sonne bezeichnet.


Der Mann ist eine Quelle, für welche die Frau ein schöpfendes Gefäß sein kann. Das Wasser aus ihrem Grund soll das Lebendige von sich aus verkörpert haben.


Das gedachte Wort ist zuweilen wie ein roher, ungehobelter Klotz gewesen, der seiner Bearbeitung geharrt hat.


Manch ein Edelstein würde noch lange zu nichts Gutem zu gebrauchen sein, solange wir keine Verwendung für ihn gefunden haben.


Die Werte eines Menschen sollen von einer immateriellen Natur sein.


Es kann kein zivilisiertes Leben ohne frisches Wasser und gesundes Brot geben.


Die frei verfügbaren Güter geben jedem Menschen eine gleichwertige Chance für das eigene Leben.


Wer die Lebensgrundlage limitiert, hat damit den Bedürftigen versklavt.


Eine innere Stille an uns soll alles ausmachen, was wir zu erkennen wissen.


Der Mensch kann besser sehen als denken und auch besser spüren als fühlen.


Dann, wenn man mit der Vernunft eine vorkommende Fantasie auszuhebeln versucht hat, sind beide Baden gegangen.


Durch das Aufstellen von Hinweisschildern haben wir Menschen schon so manchen Irrgarten errichtet.


Ein Mensch ohne einen Glauben würde noch lange nicht vollständig sein.


Der Zweifel ist zuweilen schon so wie eine Narrenkappe für die Vernunft gewesen.


Bereits dadurch, dass wir etwas von uns aus wahrgenommen haben, ist es schon durch uns gefiltert und verfälscht worden.


Der Mensch denkt implizit.


Wer wird ein guter Lehrer für uns sein? Soll das etwa derjenige sein, welcher nicht ins Geschehen bei uns eingegriffen hat?


Dann, wenn etwas so vorkommt, dass es weder klar zuzuordnen noch eindeutig zu klären gewesen ist, kann es kaum richtig von uns verstanden werden. Da entgeht uns dessen Sinn.


Mir ist etwas im Laufe der Zeit bei der Erstellung meiner eigenen Schriften klargeworden. Eines Menschen Weg würde sich nicht abkürzen lassen. Wer seinen Füßen nicht ausreichend Auslauf verschafft hat, wird auch kaum mit seiner Sache vorankommen.


Ein Mensch kann durch Nachahmung etwas lernen. Dazu bedarf er eines gültigen Musters, sein Vorbild. Ein solches findet man im Laufe der Zeit als Beispiel für das eigene Gut.


Dann, wenn man es versäumt hat, den Dingen ihr wahres Gewicht zu belassen, würde man auch nichts von dessen Bedeutung erfahren.


Manch einer hat behauptet, dass er Recht mit seiner Rede hat. Das muss so wahr sein, hat er dazu vorausgesetzt. Doch andere haben auch Recht mit dem, was sie gesagt haben.


Der Willen eines anderen Menschen bräuchte Dir nicht zu entsprechen. Was er auch getan hat, es wird verklingen.


Wer einen Fehler erkannt hat, der soll ihn auch benennen dürfen. Wer etwas Falsches erkannt hat, der soll es auch aufzeigen dürfen, was daran falsch gewesen ist.


Sind es auch die kurzen Texte gewesen, welche zuweilen prägnant gewirkt haben, so wird doch ihr Ursprung und Grund zumeist im Verborgenen verbleiben.


Warum sollte man sich nicht das Gute notieren, was man bei sich bedacht hat?


Die Notwendigkeit zur Bewahrung einer Moral wäre kulturell belegbar und auch zu bezeugen. Ohne eine wirkliche Lust dazu könnte nichts Gutes auf Dauer geleistet werden.


Das Modell ist wie ein Traum zu verstehen. Es soll lediglich ein Hinweis für den Schöpfenden sein.


Wer etwas richtig erkannt hat, soll auch davon sprechen dürfen, wann er es erfahren hat. Schließlich kann das den Grund davon erhellen.


Eine Schule, welche einem Schüler das Werk verweigert hat, unterrichtet keineswegs.


Kunst kommt von kennen.

Sprüche

Kunst und Kultur

Der Mensch hat ein Wesen zu eigen, welches zuweilen mit einem paradoxen Begriffsvermögen aufwartet. Das, was für ihn gilt, sollte für andere nicht ebenso gelten. Das was für andere gilt, sollte für ihn nicht ebenso gelten dürfen.


Der Umgang der Menschen mit ihrer eigenen Erfahrung ist zuweilen schon äußerst paradox erschienen. Je weniger einer an eine Sache geglaubt hat, desto eher möchte er sie verwirklichen. Je weniger einer von einer Sache verstanden hat, desto vehementer verteidigt er seine eigene Ansicht dazu. Kaum jemand hat sich selbst für verquer gehalten.


Ein gutes Bild sieht in einem anderen Lichtschein auch anders aus.


Unter einer Realität habe ich etwas verstanden, was ohne einen suggestiven Einfluss durch Dritte im gemeinsamen Miteinander erfahren werden kann.


Der Mensch hat ein Recht dazu, sich auf etwas ihm Bekanntes zu beziehen, auch wenn andere das nicht gekannt oder geachtet haben.


Eine Kultur, an welcher man nicht teilhaben würde, wird ohne Wert für uns sein.


Eine Depression soll etwas sein, was wie ein wunderbarer Kramladen ist, der leider gerade geschlossen hat.


Ausdruck und Eindruck sind einander gleichwertig und auch ebenbürtig.


Ein Arzt kann mit Sicherheit kein Hohepriester am Tempel der Gesundheit sein.


Auch ein offensichtlich unsinniger Gedanke soll mitunter zu einer brauchbaren Idee führen können.


Ein Maßstab muss zuweilen viel aushalten.


Das Internet, wie wir es kennen, hat etwas von einer Glaskugel zu eigen. Der Gehalt einer dort gefundenen Information ist zumeist sehr unregelmäßig von seiner Art.


Von jenen, für ein Werkschaffen gewählten Hilfsmitteln hängt es mit ab, ob sich das Ergebnis für etwas Gutes eignet.


Wer für sich kein Werk hat, welches er zu schöpfen weiß, dabei aber andauernd die Werke anderer genossen hat, soll es irgendwann doch einsehen, dass ihn sein Verhalten vergiften kann.


Der Mensch bedarf einer Vorstellung des ihm Bekannten. Dazu schöpft er sein Werk und beschaut es.


Das richtige Wählen der Worte fällt mir oftmals schwer, aber ich liebe es zu schreiben.


Ein Bild aus meiner Werkstatt möchte für jemanden anderen wertvoll sein oder auch nicht. Dann aber, wenn keiner meine Werke gekannt hat, haben sie auch keinen Rang bei anderen Menschen eingenommen. Darum beläuft sich ihr Wert auf dem eines bloßen Materials.


In den Zeitungen ist mitunter ein Zeitgeschehen diskutiert worden, welches es so allein nur in den Zeitungen gegeben hat.


Eine Kunstform soll zur Erinnerung an eine menschliche Befähigung vorkommen.


Ohne einen eigentlichen Verhaltenskodex anzuerkennen und einzuhalten, kann es kein eigentliches Verhalten von einem Menschen geben.


Ein für sich stehender Rhythmus und eine kleine Melodie dazu enthalten bereits etwas von der Wahrheit dieser Welt.

Sprüche

Liebe und Heil

Allein nur Wertschätzungen sollen von uns als Wahrheiten angenommen und zugelassen werden.


Allein nur etwas Gutes soll dazu verwendet werden, um das Gute zu bewirken.


Wer die Kinder getäuscht hat, setzt deren Glück aufs Spiel.


Die Gedanken und Ideen eines Menschen sollen von ihm selbst zuvorderst eingehalten werden.


In der Liebe soll es keinen Mangel an Zuwendung geben.


Viele Wünsche für sich zu besitzen, macht einen arm.


Vielfach wird der Fleißige für seine Bemühungen entlohnt.


Liebe ohne etwas Liebes würde nichts Rechtes sein.


Jene Eltern, die Einsicht von ihren Kindern erwarten, haben oftmals selbst keine zu eigen.


Schreckt eine Mutter zusammen, so erschrickt das Kind zuweilen mit ihr.


Wer nichts gesagt hat, müsste deswegen noch lange nicht nichtssagend gewesen sein.


Ich glaube an die Wärme, deren Spendung durch die Nahrung und eine Güte des Lichten. Das soll mir die Hoffnung auf einen Erhalt des Lebens verleihen. Gemeinsam mit einer liebevollen Frau möchte ich es verbringen dürfen. Mein Werk möchte ich derweil auch weiterhin schaffen. Da soll das Leben ein gutes für uns beide sein.


Eine eigentliche Leere und eine stille Ruhe haben bereits bei manchem etwas zu einer Gesundheit beigetragen, was von einem unschätzbaren Wert gewesen ist.


Gütige Menschen akzeptieren das ihnen vorgegebene Schicksal. Da verliert es alle Raffinesse. Löblich soll es da sein, dass wir aufrecht und rechtschaffen durchs Leben gehen.


Wenn ich ein Glück erfahren habe, dann mitunter durch eine einmalige Anerkennung dessen, was mich wirklich bedingt hat.


Manchmal habe ich etwas erst dann wiedererkannt, wenn ich es vor mir stehend angesehen habe. Dann habe ich es aber auch in meine Hände nehmen wollen, um es wiederum spüren zu können.


Solange jeden Tag die Sonne wenigstens eine Zeit lang bei uns geschienen hat, kann man es sagen, dass der Tag herbeigekommen ist, um aufzustehen und seinen Weg zu gehen.

Sprüche

Mensch und Natur

Die Stärke eines Menschen soll eine direkte Folge der Beständigkeit seines Wesens sein.


Ein vollkommener Mensch kann genauso versagen wie jeder andere auch. Menschen sind eben fehlbar.


Der Mensch ist ein Kind seiner Herkunft und auch so zu erkennen.


Keiner kann einem anderen etwas beweisen, was dieser nicht glauben möchte.


Intuition würde man nicht planen können, aber eingeplant haben soll man sie schon.


Ein zeitweises Faulenzen wird die Ursache der wahrhaftigsten Form einer Philosophie sein.


Dann, wenn etwas schon einmal dagewesen und geschehen ist, wird man auch zurecht davon sprechen können.


Sich selbst gut auszuhalten, soll eine Notwendigkeit des Lebens sein.


Das Leben soll, für sich genommen, bereits eine gültige Wahrheit sein.


Jenen Grad der Zivilisierung einer Gesellschaft kann man an ihrem Verhältnis zum durch sie erzeugten Müll direkt ablesen.


Ein Niedergang wird viel eher durch eine zu große Bemühung und eine damit verbundene übertriebene Kraft erreicht als durch jenen inneren Frieden eines Menschen, wie er uns zuweilen eingegeben ist.


Das Schicksal eines Menschen und eine Realität der Welt haben ungefähr so viel miteinander gemeinsam wie ein Hut und ein Kopf.


Ein Laster des Menschen soll es sein, dass er einer fremden Sache zu deren Konsum bedarf, allein nur um sich ein Bisschen in seinem Dasein zu stabilisieren.


Ganz gleich soll es sein, welche Eigenschaft ich für mich erwählt habe. Sie werde ich selbst zu verwirklichen haben. Darum, weil ich das anerkannt habe, soll das nun auch so seine Gültigkeit vor mir erlangen.


Die Chemie ist der Code, mit dessen Zuhilfenahme eine Natur die Gesetze der Physik umsetzt und für sich einsetzt.


Aus Dir selbst sollst Du einmal schlau werden. Schaue Dir dazu jenes Beispiel der Dinge Deines Lebens an.


Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, jedoch wird es satt.


Was ist der Sinn des Lebens? - ...vielleicht, dass es sich wandelt!


Was kann einem ein Buch noch einbringen, wenn man es weglegen hat müssen, um gut leben zu können?


Das Feuer und sein Funken sollen doch vollkommen zurecht das Gleiche für uns sein.


Eine Realität besteht fort oder es ist keine gewesen.


Wer viel Geld hat, möchte sich zuweilen am Luxus erfreuen. Wer arm gewesen ist und das nicht den anderen Leuten aufzeigen möchte, der braucht so etwas, um sich vor seinen Mitmenschen zu tarnen. So bleibt er, was er ist, weil er sein Geld für das Falsche ausgegeben hat.


Es soll zwei grundsätzliche Qualitäten einer Freundschaft geben. Die eine wäre es, sich gut zu kennen, die andere soll es sein, sich sehr zu mögen.

Sprüche

Metaphysik

Das Leben ist als eine Geschichte der Wahrheit zu verstehen.


Der Glaube, die Konzentration und das Interesse eines Menschen ähneln einander stark von ihrem Wesen.


Der Funke eines Menschen soll ein Licht eigener Farbe an sich tragen und auch so erscheinen.


Mit der Erhaltung jedes einzelnen, von uns für wahr befundenem Wort kann eine Nuance des eigenen Erlebens auf einige Zeit hin bei uns fortbestehen und zu einem Weg des Glücks führen.


Eine Vollendung der eigenen Form soll allein nur auf dem unverkürzten Weg in einer einfachen Weise zu erreichen sein.


Es kann keine andere Ursache einer Schwingung in der Welt geben als jene der Ruhe zum Moment der Stille. Sie wird ihr Urgrund sein. Alles kommt dort vor, wie es ist.


Ein unmittelbarer Verstand ist direkt mit dem Menschen verbunden und stattet ihn auch sogleich mit einer Gewissheit für seine Sache aus.


Das 'i' ist ein gelb gefärbter Buchstabe. Das 'e' ist ein grün gefärbter Buchstabe. Das 'a' ist ein rot gefärbter Buchstabe. Das 'o' ist ein blau gefärbter Buchstabe. Das 'u' ist ein violett gefärbter Buchstabe. - Zugänge zu einer Synästhesie der Vokale in Kombination mit einer Vorstellung von Farben kann somit jeder selbst für sich erschließen.


Der Mensch hat im Dialog zuweilen gut gesprochen.


Auf dem Vergangenen baut alles Neuartige von uns auf.


Gleiches kommt von Gleichem und wirkt auch so, wie es bestanden hat.


Traurigkeit gemehrt um Trost wird zu Glück bei einem Menschen.


Dank einer schlüssigen Abbildung der Dinge soll es uns gut gelingen, deren Aufbau selbst aufzufassen.


Eine Heimat ist für mich dort zu finden gewesen, wo ich bereits vorgekommen bin.


Ein probates Mittel gegen einen übermäßigen Appetit soll eine freiwillige Phase der Enthaltung von zu schwerem oder zu leichtem Essen sein.


Eine Wahrheit kann erst dann von uns vollständig anerkannt werden, wenn es sich bereits bestätigt hat, in welcher Weise sie uns bekannt ist.


Alles Gute soll uns in einer einfachen Weise bereits hinreichend gelingen.


Der Tag hat das Licht und bringt darum auch seine Formen mit sich. Die Nacht hat den Schlaf und soll formlos für uns sein.


Wer seine Prinzipien nicht eingehalten hat, was besitzt der für Begabungen?


Manche der Eigenschaften eines Menschen stehen prinzipiell im Widerstreit miteinander und schließen sich im Grunde wechselseitig aus.


Wer sich für etwas entscheidet, hat dazu etwas anderes aufgegeben.


Was soll das Menschendasein in seinen Grundfesten denn anderes ausmachen als eine Empfindung unserer Existenz?


Es wird immerzu etwas erscheinen können, was noch niemand vor uns gewusst hat.


Farbigkeit ist eine Melodie der Malerei.


Die Vorbereitung wäre ein erster Schritt auf dem Weg zum eigenen Glück.


Das Eigentliche hat gewisslich mehr als das Eigene gewogen, wenn es um das Schicksal eines Menschen gegangen ist.


Was anderes soll eine Vollständigkeit des Gedachten sein als die Klarheit der Äußerungen eines Menschen?


Realismus ist mitunter eine pure Freude an nichts gewesen. Da ist sie dem Realisten versagt geblieben.


Das eine und das andere ergeben leichthin etwas Weiteres, was allein nur ihrer Gemeinschaft enthalten ist.


Eine Dualität des Gegebenen soll dreifach vorhanden sein und somit das eine ein Faktor für das andere sein.


Jeder Bruder hat auch seine Schwestern. Jeder Mann hat seine Frau. Kinder haben immer Eltern. Kinder haben immer Geschwister. Alles habe seinen wahren Rang vor uns. Ein Dasein als Solitär möchte niemand auf Dauer führen.


Manchen Gedanken muss man sich zuerst einmal ausgedacht haben, ehe man es erkennen kann, ob er plausibel ist und aufrechterhalten werden soll.


Es soll so anzunehmen sein, dass der Geist eines Menschen stets die Ursache seiner Kraft gewesen ist. Da möchten wir einen solchen jedem Menschen belassen.


Etwas, was allenfalls in einem speziellen Fall zugetroffen hat, kann trotzdem richtig sein.


Schwierigkeiten haben das Gemüt der Menschen zuweilen verdunkelt. Das ist gut so gewesen. Jeder Mensch möchte zu seiner Geborgenheit finden. Im Licht würde sie nicht erscheinen.


Einen richtigen Gedanken zu haben, sorgt mitunter schon für gewisse Probleme bei uns. Einen wahren Gedanken zu kennen, hat bereits manches in unserem Dasein verursacht. Da kommt zuweilen etwas ins Wanken dabei, weil man sich einen solchen durchdacht hat.


Allein nur für das Gegebene besteht eine Gelegenheit, um es anzunehmen und zu belassen, wie es ist.


Kein Gedanke braucht im Grunde von uns übergangen zu werden. Alles soll für etwas gut sein.


Das eine und etwas anderes haben sich oftmals schon gut ergänzt. Was sich fügen lässt, gehört manchmal auch zusammen.


Eine Flüssigkeit kann ohne Mühe durch die Kälte einer Umgebung eingefroren werden.


Dann, wenn es bei uns so gegeben ist, dass die Sprache alles geregelt hat, soll es auch so wahr sein, dass alles, was geregelt hat, als Sprache vorgekommen ist.


Ein Körper und ein Geist des Menschen haben schon immer eine Einheit bei diesem gebildet. Eine solche Gemeinschaft des Gegebenen bezeichnen wir als seine seelische Erfahrung. Ihre Verkörperung soll das Leben sein. Durch die Seele wird alles zusammengehalten und nichts würde darum anders als so in Erscheinung treten.

Sprüche

Sieg und Niederlage

Wenn Du zu einem Pferderennen gehst, dann solltest Du nicht auf das Holzpferd setzen.


Noch der Reichste aller Menschen sitzt allein nur auf einem Stuhl, trinkt aus einem einzigen Becher und schläft in einem Bett.


Den wahren Sinn eines Plans erfährt man dann, wenn man ihn eingehalten hat.


Wer Lösungen für andere sucht, der hat selbst keine Aufgabe.

Sprüche

Stagnation und Fortschritt

An jeglichem Ausgangspunkt soll man mit seiner Sache ansetzen können.


Man kann noch so weite Wege im Leben gehen. Irgendwann hat sich der Kreis der eigenen Schritte wieder bei uns geschlossen.


Auch das Gute, was uns widerfahren ist, muss man erst einmal verkraften können, ehe es von uns auszuhalten ist.


Nichts würde die Dinge so schnell zum Stehen bringen wie ein wenig Schwung zur richtigen Zeit. Nichts würde die Dinge stärker aufschaukeln wie ein wenig Schwung zur falschen Zeit.


An seinem Widerstand gegenüber dem Verkehrten soll ein Mensch seine eigentliche Stärke ausmachen können.


Zur Erhaltung und Einnahme einer Haltung kann es keine vernünftige Alternative geben.


Allein nur das, was ausgereicht hat, ist genug für uns gewesen.


Wer heute rechtzeitig mit seiner Arbeit aufhören kann, wird morgen voraussichtlich gerne wieder an sie zurückkehren.


Die Menschen haben vor allem das an ihren Mitmenschen nicht zu schätzen gewusst, was diese ihnen voraushaben.


Nur langsam kommt die Schnecke voran und doch eilt sie sich. So schnell ist der Gepard und doch hat ihn nichts dabei gedrängt.


Es kann in Wahrheit keine schlechte Arbeit geben. Was es gegeben hat, sind schlechte Einstellungen zum Arbeiten gewesen.


Wenn Du gedacht hast, es würde nicht weitergehen, ist manchmal trotzdem irgendwann wieder ein Weg aufgetaucht, auf dem es ein Vorwärtskommen bei Tageslicht gegeben hat.


Immerzu langsam, mit Maß und Ziel im Sinn gilt es an etwas Eigenem zu arbeiten. Der Mensch leiste sein Gutes und bestehe damit.


Wer den Menschen als Ganzes nicht kennen würde, könnte ihn auch nichts lehren.


Das eigene Gut soll eines sein, welches uns eine Gelegenheit dazu geboten hat, um innerhalb der Welt durch ein eigentliches Vorkommen von uns zu bestehen.


Ohne ein gewisses Maß an Stille für sich einsetzen zu können, ist kein Glück der Welt zu erhalten gewesen.

Sprüche

Technik

Wenn etwas auch allein nur in einem einzigen Punkt einfacher gemacht werden kann, so wird dessen neuartiger Zustand zur Verwirklichung eines Glückes etwas beitragen.


Eine kleine Fülle an richtigen Schritten soll bereits ein wahrer Weg für uns sein.


Wer sich die Wertigkeit einer Masse veranschaulichen möchte, stelle sich einfach einmal eine mittelschwere Kugel auf einer ausreichend großen Wippe vor. Rollt man sie den Weg entlang der Wippe hoch, so beginnt diese sich irgendwann unter dieser Last zu bewegen.

Sprüche

Weg und Ziel

Ich brauche keine Revolution anzustreben, allein nur weil mir mein Leben langweilig erschienen ist.


Weil die Leute an ihrem Heiligenschein so sehr herumgebastelt haben, sind sie sich oftmals nicht über dessen Farbe einig gewesen.


Was wir in Büchern gelesen haben, hat sich nicht einfach so auf das Leben übertragen lassen. Man braucht schon einen Schlüssel dazu, um es zuordnen zu können.


Sachlich verwandte Wörter sind dennoch in der Regel unterschiedlich zu verwenden.


Ein Begriff des Gegebenen wird jedem Menschen auf seine eigene Weise zuteil.


Wer seine Dinge zu vereinheitlichen versucht hat, bastelt an einer Armee.


Krieg ist die Revolution, welche vom Staat nach außen in andere Gebiete der Welt getragen wird.


Wir Menschen sind hier in Deutschland allesamt als Kinder in die Schule gegangen, um etwas zu erlernen. Daran haben wir geglaubt, dass wir dadurch etwas lernen können. Der Umstand, dass bei vielen nun kein Bedarf mehr daran besteht, was man dort einmal gelernt hat, soll eine Schwäche des Staates mit seinem Bildungssystem sein. Zwischen dem Gelernten und dem in der Wirklichkeit Gegebenen herrscht eine rechte Diskrepanz vor. Den eigenen Weg für sich zu finden, ist da nichts Leichtes gewesen, weil man unsere Dispositionen nicht anerkannt hat.