Hauptthemen

Gedanke

Beschränkungen

Ich würde bei der Arbeit an meinen Texten wahrscheinlich nicht jeden Zwischenschritt meines Bedenkens markieren können. Und doch sollen es genau diese Zwischenschritte sein, welche ein richtiges Begreifen meiner Werke ausmachen werden. Etwas werde aber auch ich voraussetzen dürfen, wenn ich hier Sprachgestaltung betreibe. Ansonsten wird das hier etwas Uferloses sein.

Ich versuche es, meine Worte jetzt an diesem Orte so deutlich und klar aufzuschreiben, wie ich das gerade tun kann. Ich mache das so, damit diese von mir überschaut werden können und für mich selbst stimmig bleiben. Wie sonst soll ich meine eigenen Dinge zu Wege bringen!

Sprüche

Elf eigene Worte

I. Solange wir Menschen im Gesamten diese uns vorgegebene Sprache ihrer Struktur nach noch nicht gänzlich ausgeschöpft haben, werden wir mit Sicherheit keine höhere Stufe eines Daseins als Mensch erreichen.

II. Je mehr wir über dieses Dasein als Mensch lernen, umso stärker werden wir dadurch auch bedingt. In der Folge dieser Entwicklung werden wir mehr und mehr neutral zur Welt und jenen in ihr lebenden Menschen zu stehen haben.

III. Ich betrachte den Menschen mit seinen Dingen eingehend und habe dabei dessen wahre Wertigkeit als etwas Konstantes erkannt.

IV. Jene Summe des Ganzen dieser Welt bleibt für den Menschen innerhalb seines Daseins stets die gleiche.

V. Eine mögliche, heilsam wirksame Kraft des lebendigen Geistes wird allein nur dort zu finden sein, wo der Mensch auch wirklich auf eine gutartige Weise mit seinem Ansinnen zu bestehen vermag.

VI. Wann immer ein Mensch sich auf rechtschaffene Weise in einem ordentlichen Rahmen dafür eingesetzt hat, um einem anderen Menschen etwas an Raum und Freude zum Leben zu belassen, besteht eine Möglichkeit von Glück.

VII. Eine eigentliche Kreativität wird vor allem dann für uns Menschen in diesem Leben erforderlich sein, wenn wir etwas Neuartiges verstehen möchten.

VIII. Das eigene Kunstschaffen soll eine Folgerung aus den Phänomenen eines Menschendaseins sein.

IX. Zuweilen bin ich schon wie eine Forelle gewesen, welche gegen den Strom schwimmt. Sobald ich mich etwas zurückfallen habe lassen, brauche ich erneut lange Zeit, um wieder zu meinem Schwarm aufzuschließen.

X. Leicht wird es uns fallen, unsere Kräfte auf eine spielerische Weise zu erkunden.

XI. Eine Freiheit kann eigentlich erst dann bestehen, wenn diese nicht wieder verloren gehen würde.

Gedanke

Gleichheit

In einer Gesellschaft sind eigentlich alle Menschen gleich (-en Standes). Auf dieser Idee sollen wir als Demokraten unsere eigene Sache aufbauen.

Baum, Aquarell

Sprüche

Gerechtigkeit

Eine eigentliche Ungerechtigkeit kommt wahrscheinlich dann auf, wenn man die Dinge der Menschen gegeneinander aufzurechnen versucht.


Jemanden in seiner Abwesenheit für dumm zu erklären wäre schamlos.


Wer seinen Partner auch in Abwesenheit zu schätzen weiß, der wird zu einem Motor seiner Beziehung.


Wenn ein simples Streichholz bereits ein ganzes Feuer ergeben kann, was vermag dann erst die Liebe eines Mensches zu ergeben?


Gehen zwei Menschen über eine gewisse Dauer ihren Weg gemeinsam, dann erfüllt sich ihr gemeinsames Glück wie von selbst.


Wer sich an eine gutartige Ordnung seiner Dinge bereits gewöhnt hat, der wird auch dank ihr bestehen.


Gerechtigkeit wird zuweilen alles sein, dessen man bedarf, um selbst hinreichend mit seinem Leben klar zu kommen.


Sich selbst in den Himmel zu loben, das würde nicht allzu schwierig sein. Wer widerspricht sich dabei schon selbst?


Die viel gerühmte soziale Hängematte ist ein Euphemismus besonderer Art. Im Grunde ist diese einer Betonplatte bei Regen vergleichbar.


Wenn die Gesellschaft eine Norm für etwas aufgestellt hat, dann hat sie sich auch an diese zu halten.


Eine Legalisierung von etwas Ungesetzlichem würde manchmal nichts anderes als ein Betrug an der eigentlichen Ordnung der Dinge sein.


Ein demokratisches System setzt vor allem ein gewisses Vertrauen in die Bürgerschaft voraus.


Wer die Probleme eines Menschen auf dessen Schwierigkeiten mit dem Leben zurückführt, der bedrängt diesen Menschen wahrscheinlich dadurch aufs Äußerste.


Dort, wo das Unrecht zum Recht erklärt worden ist, wird die Rechtsverletzung der scheinbaren Ordnung gemäß sein.


Eine Sprachgestaltung soll die eigenen Gedanken zu entwirren helfen.


Ich glaube an eine zyklische Natur des Menschenlebens, an ein Dasein also, welches mit einem gültigen Rahmen verbunden ist.


Problematisch ist das eigene Dasein dann, wenn man aufgrund einer eigentlichen Rechtschaffenheit von seinem Umfeld angegriffen wird.


Ein Fehler im System breitet sich in der Regel deutlich schneller aus, als eine Ordnung dagegen zu halten vermag.


Eine Konzentration von Macht hat immer auch etwas von einer Sprengkraft an sich.


Auch ein schweigender Austausch liegt im Bereich des Denkbaren und Möglichen bei uns Menschen.


Die Freizügigkeit eines Einzelnen kann Nachteile für andere mit sich bringen.


Abhängigkeiten mehren prinzipiell die Verantwortung gegenüber den Abhängigen.


Wenn jeder Mensch allein nur sich selbst gegenüber verantwortlich sein wird, dann besteht keine Gemeinschaft mehr.


So, wie die Bürger im Einzelnen und Kleinen sich gegeneinander verhalten, sind auch die Staaten im Gesamten und Großen in ihrem Verhalten geartet.


Es kann kein schärferes Schwert als jenes einer Benennung der vorgegebenen Dinge geben, wenn es um die Belange eines Rechts geht.


Respekt tauscht man auf gutartige Weise gegen Liebe und Liebe auf gutartige Weise gegen Respekt aus. (frei nach Benedikt)


Die Kirche schafft eine Einheit der Individuen, der Staat schafft dagegen eine Vielheit der Einheiten.


Das, was bereits als Wunsch ausgesprochen etwas Bedenkliches sein wird, kann auch sonst kaum zu etwas taugen.


Der Kommunismus ist ein Triumph des Einzelnen über die Ohnmacht seiner vermeintlichen Armut.

Sprüche

Die Lehre und die Lehrer

Besser einen einzigen guten Lehrer zu erreichen wissen und dazu neun andere schlechte Lehrer haben, als immerzu ein Mittelmaß an Lehrern zu erfahren.


Wer sich selbst der eigentliche Lehrmeister sein möchte, der sollte nicht davor zurückschrecken, sich auch einmal eine einfache Aufgabe zu stellen.


Eine Prüfung der eigenen Befähigung erfolgt im Leben in Wahrheit durch das Leben selbst.


Man würde die Menschen nicht nach ihrem Vermögen allein bemessen können. Der eine hat wenig, aber bereits Vieles damit geleistet, der andere hat viel, aber allein nur Weniges damit verrichtet. Doch am meisten werden sicherlich jene vollbracht haben, welche das Ihrige immerzu mit anderen geteilt haben.


Allein nur das, was man mit anderen getrost teilen wird, besitzt man zurecht.


Das schöne Gebilde der Wissenschaft ist zuweilen angefüllt mit schnödem Zierrat.


Manche Leute lesen und bewerten die Texte von anderen Menschen, obwohl sie diese gar nicht kennengelernt haben.


Man wird aus Büchern lediglich etwas Eigenes erfahren.


Ohne eine innere Bebilderung bei sich selbst zu verwirklichen, geht der Mensch leer aus.


Etwas Beliebiges wird falsch sein.


Die Wirklichkeit ist ein eindringlicher Lehrmeister. Sie stellt den Menschen unvermittelter Dinge auf die Probe.


Die Macht eines Menschen wird leicht für etwas Verkehrtes einzusetzen sein.


Der Mensch lernt schnell, was in seiner Macht steht.


Die Vorstellung einer Menschheit ist das gleiche wie die Vorstellung einer Welt.


Ein Herrschaftssystem kann leicht für eigene Interessen missbraucht werden.


Wer abgeschnitten von anderen sein Dasein fristet, der geht täglich mit sich in Klausur.


Tausende Perlen der Weisheit nützen kaum etwas, wenn man derer satt ist.


Eine einzige Perle der Weisheit, zum rechten Moment ausgesprochen, stellt ein wahres Vermögen dar.


Im Staat schaffen Beamte Formalien zur Hofhaltung.


Der Hunger eines Menschen ist ein Ausdruck seines Bedürfnisses.


Die Erfahrung eines Menschen ist stets gegeben. Ohne Erfahrungen zu machen könnte man nicht leben.


Manche Pflanze hat man zuerst einmal zu vereinzeln, ehe man ihre Bedürfnisse untersuchen und verstehen kann.


Eine Gleichheit des Gegebenen besteht fort, eine Ungleichheit wandelt sich auch weiterhin.


Ein Mensch kann der Natur keine Vorgabe machen.


Manche Leute untersuchen ihre Herkunft, schauen auf ihren Stamm und dessen Wurzeln. Doch sehen sie darüber hinaus auch noch die anderen Bäume um sich herum?


Der Mensch findet zu seinen Träumen zurück, wenn man ihn allein nur in Ruhe dabei schlafen lässt.


Manch ein Mensch regiert weise und umsichtig über seinen Leib, orientiert sich dabei am Herzen, von welchem er sich anleiten lässt.


Wer mit etwas fertig werden möchte, was ihm schon geschadet hat, der verhalte sich dieser Sache gegenüber respektvoll und umsichtig.


Der Lohn der eigenen Bemühungen würde mitunter nichts anderes als die Schwielen an den eigenen Händen und der ach so krumme Buckel sein.


Die gesamten Kräfte eines Menschen summieren sich zu seiner Stärke auf.


Die Stärke eines Menschen wird auch durch seine Resistenz gekennzeichnet.


Wer immerzu im Hau-Ruck-Verfahren seine Kräfte steigert, der wird auch sein Leben auf diese Weise zu leben haben.


Überlegenheit ist ein eigentliches Prinzip des Untergangs.


Es kommt auch auf die Quelle an. Mitunter wird das alles einfach der Regen sein.


Eine Wandlung der Dinge könnte nicht aufgehalten werden.


Jeder altbekannte Weg führt uns wieder in ein gewohntes Gefilde zurück.


Die Sonne geht jeden Morgen auf und steht des Tags am Himmel. Oder so. Das, was am Morgen aufgeht und des Tags am Himmel steht, haben wir einmal zurecht als die Sonne bezeichnet.


Der Mann ist eine Quelle, für welche die Frau ein Gefäß sein kann. Das Wasser aber wird das Lebendige selbst sein.


Das Wort ist manchmal ein roher, ungehobelter Klotz.


Manch ein Edelstein würde zu nichts Gutem zu gebrauchen sein.


Die bedeutendsten Werte eines Menschen sind immaterieller Natur.


Es kann kein zivilisiertes Leben ohne frisches Wasser und gesundes Brot geben.


Die frei verfügbaren Güter geben jedem Menschen eine gleichwertige Chance für das eigene Leben.


Wer die Lebensgrundlage limitiert, der versklavt den Bedürftigen.


Eine innere Stille an uns selbst macht alles aus.


Der Mensch kann besser sehen als denken und auch besser spüren als fühlen.


Wenn man mit Vernunft eine vorkommende Phantasie auszuhebeln versucht, dann gehen beide baden.


Durch das Aufstellen von Hinweisschildern haben wir Menschen manchen Irrgarten errichtet.


Ein Mensch ohne Glauben würde nicht vollständig sein.


Der Zweifel ist die Narrenkappe der Vernunft.


Bereits dadurch, dass wir etwas wahrgenommen haben, ist es schon gefiltert und verfälscht.


Der Mensch denkt implizit.

Sprüche

Kunst und Kultur

Der Mensch hat ein Wesen, welches zuweilen mit einem paradoxen Begriffsvermögen aufwartet. Das, was für ihn selbst gilt, sollte für andere nicht ebenso gelten. Das was für andere gilt, sollte für ihn selbst nicht ebenso gelten dürfen.


Der Umgang der Menschen mit ihrer eigenen Erfahrung ist zuweilen schon äußerst paradox. Je weniger einer an eine Sache glauben kann, desto eher möchte er diese verwirklichen. Je weniger einer von einer Sache versteht, desto vehementer verteidigt er seine eigene Ansicht dazu. Kaum jemand hält sich selbst für verquer.


Ein Bild sieht in jedem Licht etwas anders aus.


Unter einer Realität verstehe ich etwas, das ohne einen suggestiven Einfluss durch Dritte im gemeinsamen Miteinander erfahren wird.


Der Mensch hat das Recht dazu, sich auf etwas zu beziehen, auch wenn andere das nicht kennen würden.


Eine Kultur, an welcher man nicht teilhaben würde, wird ohne Wert für einen selbst sein.


Eine Depression kann wie ein wunderbarer Kramladen sein, der leider gerade geschlossen hat.


Ausdruck und Eindruck sind gleichwertig.


Der Arzt kann kein Hohepriester am Tempel der Gesundheit sein.


Auch ein unsinniger Gedanke kann zu einer neuen Idee führen.


Ein Maßstab muss zuweilen viel aushalten.


Das Internet von heutzutage wird wie die Glaskugel von früher sein. Der mögliche Wahrheitsgehalt einer Information ist der gleiche.

Sprüche

Liebe und Heil

Allein nur Wertschätzungen sollen auch Wahrheiten sein.


Allein nur etwas Gutes soll dazu verwendet werden, um das Gute zu bewirken.


Wer die Kinder täuscht, der setzt deren Glück aufs Spiel.


Die Gedanken und Ideen eines Menschen sollen von diesem selbst eingehalten werden.


In der Liebe soll es keinen Mangel an Zuwendung geben.


Viele Wünsche für sich selbst zu besitzen, das macht arm.


Vielfach wird der Fleißige für seine Bemühungen entlohnt.


Liebe ohne etwas Liebes würde nichts Rechtes sein.


Eltern, die Einsicht von ihren Kindern erwarten, haben oftmals selbst keine.


Schreckt eine Mutter zusammen, so erschrickt das Kind zuweilen mit ihr.


Wer nichts gesagt hat, der müsste deswegen noch lange nicht nichtssagend sein.

Sprüche

Mensch und Natur

Die Stärken eines Menschen werden eine direkte Folge der Beständigkeit seines Wesens sein.


Ein vollkommener Mensch kann genauso versagen. Menschen sind eben fehlbar.


Ein Mensch ist das Kind seiner Herkunft.


Keiner kann einem anderen etwas beweisen, was dieser nicht glauben möchte.


Intuition würde man nicht planen können, aber eingeplant haben soll man sie schon.


Ein zeitweises Faulenzen wird die wahre Form der Philosophie sein.


Dann, wenn etwas schon einmal dagewesen und geschehen ist, wird man auch zurecht davon sprechen.


Sich selbst gut auszuhalten ist eine Notwendigkeit für das Leben.


Dieses Leben allein wird schon eine gültige Wahrheit für sich sein.

Sprüche

Metaphysik

Glauben, Konzentration und Interesse können einander stark ähneln.


Der Funke eines Menschen soll ein Licht eigener Farbe an sich tragen.


Mit jedem einzelnen, von uns für wahr befundenen Wort kann eine Nuance des eigenen Erlebens auf einige Zeit hin bei uns fortbestehen.


Eine Vollendung der eigenen Form wird allein nur auf dem unverkürzten Weg in einer einfachen Weise zu erreichen sein.


Es kann letztlich keine andere Ursache einer Schwingung in dieser Welt geben als jene der Ruhe zum Moment der Stille. Diese wird ihr Urgrund sein.


Ein unmittelbarer Verstand ist eigentlich direkt mit dem Menschen verbunden und stattet diesen auch sogleich mit etwas Gewissem aus.


Das 'i' ist ein gelb gefärbter Buchstabe. Das 'e' ist ein grün gefärbter Buchstabe. Das 'a' ist ein rot gefärbter Buchstabe. Das 'o' ist ein blau gefärbter Buchstabe. Das 'u' ist ein violett gefärbter Buchstabe. - Zugänge zu einer Synästhesie der Vokale in Kombination mit einer Vorstellung von Farben kann jeder für sich selbst erschließen.


Der Mensch spricht im Dialog zuweilen etwas besser, als er das im Monolog zu leisten vermag.


Auf dem Vergangenen baut alles Neuartige auf.


Gleiches kommt von Gleichem.


Traurigkeit + Trost = Glück


Dank einer schlüssigen Abbildung der Dinge wird es uns gelingen, deren wirklichen Aufbau selbst aufzufassen.


Eine Heimat ist für mich dort zu finden, wo ich bereits ankomme.


Ein probates Mittel gegen einen übermäßigen Hunger wird eine freiwillige Phase der Enthaltung von zu schweren Essen sein.


Eine Wahrheit kann erst dann für uns vollständig gegeben sein, wenn diese sich bereits bestätigt hat.


Alles Gute soll in einfacher Weise so gelingen.


Der Tag hat das Licht und bringt darum auch seine Formen mit sich. Die Nacht hat den Schlaf und soll formlos sein.


Wer seine Prinzipien nicht verfolgen würde, was besitzt der für Begabungen?


Manche Eigenschaften eines Menschen stehen prinzipiell im Widerstreit miteinander und schließen sich im Grunde wechselseitig aus.


Wer sich entscheidet, der gibt etwas auf.


Was soll dieses Menschendasein denn ausmachen, wenn es nicht seine Empfindung tun würde?


Es wird immer etwas geben, was der Mensch nicht wissen könnte.


Farben sind die Melodien der Maler.


Die Vorbereitung ist der erste Schritt auf dem Weg zum eigenen Glück.


Das Eigentliche wiegt mehr als das Eigene.


Was anderes soll die Klarheit für einen Menschen sein als eine Vollständigkeit des Gedachten?


Realismus ist die pure Freude an nichts.


Das eine und das andere ergeben etwas Weiteres.


Eine Dualität des Gegebenen wird dreifach vorhanden sein.


Jeder Bruder hat seine Schwester. Jeder Mann hat seine Frau. Kinder haben immer Eltern. Kinder haben immer Geschwister. Alles habe seinen Rang bei uns. Ein Dasein als Solitär kann niemand auf Dauer führen.

Sprüche

Sieg und Niederlage

Wenn Du zu einem Pferderennen gehst, dann solltest Du nicht auf das Holzpferd setzen.


Noch der Reichste aller Menschen sitzt allein nur auf einem Stuhl, trinkt aus einem einzigen Becher und schläft in einem Bett.

Sprüche

Stagnation und Fortschritt

An jedem Ausgangspunkt soll man ansetzen können.


Man kann noch so weite Wege im Leben gehen. Irgendwann wird sich der Kreis der eigenen Schritte wieder schließen.


Auch das Gute, was einem selbst widerfährt, muss man zuerst einmal verkraften.


Nichts würde die Dinge so schnell zum Stehen bringen wie ein wenig Schwung zur richtigen Zeit. Nichts würde die Dinge stärker aufschaukeln wie ein wenig Schwung zur falschen Zeit.


Am Widerstand gegenüber dem Verkehrten wird ein Mensch seine eigentliche Stärke ausmachen.


Zur Erhaltung einer Gesundheit kann es keine vernünftige Alternative geben.

Sprüche

Technik

Wenn etwas auch allein nur in einem einzigen Punkt einfacher gemacht werden kann, so wird das zur Verwirklichung eines eigentlichen Glückes notwendig sein.


Eine kleine Fülle an richtigen Schritten soll bereits der Weg zum wahren Erfolg sein.

Sprüche

Weg und Ziel

Ich brauche keine Revolution zu erleben, allein nur weil mich mein eigenes Leben bisher so sehr gelangweilt hat.


Wenn die Leute an ihrem Heiligenschein basteln, dann würden diese sich oftmals nicht über dessen Farbe einig sein.


Was wir in Büchern gelesen haben, das würde sich nicht auf das Leben übertragen lassen.


Jede Sache gibt es allein nur auf eine Weise. Keine Sache kommt zweimal vor.


Sachlich verwandte Wörter sind dennoch in der Regel unterschiedlich zu verwenden.


Ein Begriff des Gegebenen wird jedem Menschen auf seine eigene Weise zuteil.


Wer seine Dinge zu vereinheitlichen versucht, der bastelt an einer Armee.


Krieg ist die Revolution, welche nach Außen getragen wird.


Eine freie Interpretation ist mehr als allein nur eine Wiedergabe von etwas Vorgegebenem.


Wir Menschen sind hier in Deutschland allesamt als Kinder in die Schule gegangen, um etwas zu erlernen. Der Umstand, dass bei vielen dafür nun kein Bedarf besteht, was man einmal gelernt hat, wird eine Schwäche dieses Staates mit seinem Bildungssystem sein. Zwischen dem Gelernten und dem Gegebenen herrscht eine Diskrepanz vor. Den eigenen Weg für sich zu finden, das würde da nichts Leichtes sein.