2010 - Handschriften

Dokumentation

Einleitung

Nach einer längeren Odyssee durch die Welt, welche mir viel Leid aber auch manche Freude bereitet hat, beginne ich heute, am 11.08.2010, etwa 20 Jahre nachdem ich es einmal verweigert habe, ein praktisches Buch zu all dem, was ich so tue, zu verfassen.

Durch meine Beschäftigung mit Yoga, Mechanik, Mathematik, ..., Malerei, chinesischer Philosophie, ägyptischer Mystik und Sprache bin ich so vergeistigt, dass ich einer praktischen Anleitung zum Leben bedurft habe. Eine solche praktische Anleitung, so habe ich es mir gedacht, verfasse ich am Besten selbst. Das möchte ich im vorliegenden Buch nun endlich tun.

Dieses Buch ist (ursprünglich) handschriftlich verfasst worden, um dem Tatsächlichen bei mir ein größeres Gewicht zu verleihen. Eine Arbeit am PC würde nicht auf absehbare Zeit zu bewerkstelligen sein.

Viel Spaß mit dem Buch

Mathias Schneider

Idee

Der Vorgang einer Erwärmung des Leibes

Ein Körper muss eine Arbeit verrichten, um sich zu erwärmen. Die Einheit der Wärme ist [Q]. Die Fähigkeit eines Materials, Wärme zu speichern wird bei ihr mit der Menge des Materials vervielfacht. So erhält man die Menge an Wärme, ihr Maß. Abhängig von der Ausgangstemperatur und bis zur tatsächlichen Endtemperatur reichend hat das Maß [Q] eine zählbare Größenordnung und kann als Wärmemenge bezeichnet werden.

Die Einheit der Arbeit ist [W]. Eine Kraft [F] über einen Weg [s] geleitet ergibt die Größenordnung der mechanischen Arbeit. Man wird also einen Körper zu bewegen haben, um dabei eine mechanische Arbeit zu verrichten. Genauso wird man etwas zu verbrennen haben, um chemische Energie freizusetzen oder eine bestimmte (höhere) Temperatur eine Zeit lang aufrecht zu erhalten. Das sollen die drei Optionen sein, um einen Energieumsatz zu erzielen.

  • mechanische Arbeit verrichten

  • Verbrennung stattfinden lassen

  • Wärmegrad erhöhen

Bevor eine Verbrennung stattfinden kann, muss einem Material eine bestimmte Menge an Energie konzentriert zugeführt werden, ehe das Feuer in Gang kommt. Dann zündet das Material (Enthalpie). Nachdem dies erreicht worden ist, brennt das Feuer so lange weiter, wie ein solcher Wärmegrad fortbesteht.

Dokumentation

Übungsplan

Wann Du mit dem Üben beginnen möchtest, entscheidest Du für Dich. Doch höre auch wieder damit auf. Schließe Deine Dinge zuweilen ab. Das Beendigen der Übung ist genauso wichtig wie der Anfang des Ganzen. Was Du ausüben kannst, das wird es sein, dass Du Dich richtig orientierst. Tue dazu ganz normale Dinge.

Man übt den Yoga, um etwas für sich zu erreichen. Also kann man es getrost sagen, dass die Zustandsänderung im Mittelpunkt einer Übung bei uns steht. Da wird es von Bedeutung sein, dass man keinen Schaden an einer Übung nehmen wird. Es soll darum sichergestellt sein, dass man rechtzeitig wieder damit aufhört.

  • Übe mit leeren Händen.

  • Komme Deinen Verpflichtungen nach.

Impuls

Vier Aspekte des Ganzen

Vier Symbole sollen für die vierfache Natur der Dinge stehen. Die Natur beinhaltet folgende Aspekte mit Sicherheit.

  • Zeit - Vergänglichkeit, zeitweilige Erscheinungen (m)

  • Raum - Struktur, Form (w)

  • Materie - Lebensspende (w)

  • Geist - die Kräfte des Lebens (m)

Lerne es zu klassifizieren.

  • Zwei männliche und zwei weibliche Aspekte des Ursprungs soll es geben.

  • Zeit, Raum, Geist und Materie sollen die Symbole eines Ursprungs von uns Menschen sein.

  • Vergänglichkeit, Form, Kraft und Lebensspende sollen die Erscheinungsweisen der einen Ursache sein.

Idee

Bildgebung

  • Ein abgewickelter Kreis ergibt eine Linie.

  • Eine geschlossene Linie ergibt einen Kreis.

Aphorismen

Die Mutter wird wie eine Sonne sein. Die Kinder sind da wie Planeten zu ihr gestellt.


Was die Mechanik als Freiheit angesehen hat, das ist die Unfähigkeit gewesen, sich gegen etwas zu widersetzen.


Außerhalb des Vorgegebenen gibt es kein Sein.


Der eine hat gedacht, dass er weiter als der andere ist. Aber der andere dreht sich um.


Wenn einer es gesagt hat, dass er Dich liebt, aber er ist nicht wiedergekommen, so hat er Dich nicht geliebt. Wenn einer nicht wiedergekommen ist, aber Du nicht zu ihm hingegangen bist, so hast auch Du ihn nicht geliebt.


Menschen gehen im Konflikt auseinander, Menschen finden im Konflikt zueinander. So zeigt es die Natur, wer zu wem gehört.


Die Natur ist diejenige Kraft, welche unablässig die Welt gestaltet. Allein nur sie bestimmt darüber, was wird und was nichts sein würde.


Ein Mensch kann noch so viele Dinge erwerben. Er bleibt dennoch, was er ist.

Der Mensch sammelt Erkenntnisse und errichtet damit die Bruchbuden seines eigenen Bedenkens.


Liebe ist wie ein Feuer. Ohne das dafür erforderliche Brennholz vermag sie nicht zu bestehen.


Das Bedenken eines Menschen soll ihm ein Rückhalt für sein Dasein sein.


Freude kann auch das eigene Empfinden machen.


Manche Menschen mehren ihren Reichtum, andere ihre Schulden.


Allein nur wegen einer Beziehung zwischen Mensch und Mensch wird eine Lehre entstehen.


Man bräuchte sich nicht zu erklären, wenn man sich auf das Gute beruft.


Die Erfahrung der Stille soll eine Quelle der Lebenskraft sein.


Wer aufblüht und gedeiht, stark wird und sich heranbildet, der hat es wohl verdient, dass er seines weitergeben darf.


Das Kind ist als Kind immerzu das Kind.


Kein noch so großer Erfolg erlöst den Menschen von den Aufgaben seines Daseins.

Sprüche

Gut und Schlecht, Falsch und Wahr

Zwei Dinge,

ineinander greifend,

verschlingend,

Yin und Yang,

zu Vieren werdend

löschen sie alle Pole aus.

Zu Achten werdend

bilden Sie die Substanz.

Idee

Transformation

Jeder Mensch trägt eine gewisse Ordnung in sich. Alles das, was geschieht, kann allein nur dann funktionieren, wenn es gemäß seiner Ordnung erschienen ist.