Gedanken zur Sache

Impuls

Verträglichkeit

Der Schatten ist ein Abglanz der Sonne. Tiefe Geborgenheit kommt dort vor, weil es uns gut damit ergeht, wenn wir ihn erfahren haben.

Da ich die Sonne nicht gut ausgehalten habe, habe ich bei ihm zu einem Schutz gefunden. Somit ist nun alles bei mir gut, weil ich dank ihm genesen bin.

Ein jedes Phänomen der Natur stellt solch ein Licht dar, aber es hat auch alles seinen Bereich zu eigen, in welchem es nuanciert zu vernehmen ist.

Gedanke

Urgrund und Kenntnis

Das Joch des Menschen wird eine Gutartigkeit der Welt sein. Hat er das erkannt? Weiß er um seine eigene Natur ausreichend Bescheid? - Da ist alles am rechten Platz, das Wort der Menschen soll dazu passen.

So haben wir es gefunden, dass alles bei uns zu seinem Abschluss kommen soll. Der Glanz, der dann zu vernehmen sein wird, wenn etwas gut gelungen ist, hat vollkommen zurecht im Leben dem Menschen das Glück bedeutet. Das haben wir verwirklicht, das hat uns ausgemacht.

Alle Kreise haben unendlich viele Ecken. Darum sind sie rund. Zugleich haben wir uns dazu passend zu fügen gewusst. Manchen Schluss hat das ergeben, manches ist eingetreten, was jetzt endlich doch gut ist. Dafür eine eigene Dankbarkeit aufzuweisen, das hat uns erst wirklich ankommen lassen. Alle Abhängigkeit von Glück haben wir verwerfen können, als wir etwas Besseres als es erfahren haben. Das festigen wir nun für uns. Möchte es wahr sein.

Impuls

Rechtschaffenheit

Aus einer Freiheit hat nichts resultiert. Da nehmen wir für unsere Wege endlich jene Kreise an, welche sie darstellen. Unseren Geist fokussieren wir passend dazu, sodass sich ein Schluss davon ergeben kann, was Geist und Sein bedingen. Damit haben wir etwas bei uns fügen können. Manche Ecke davon wird so von uns ausgeleuchtet, mancher Sachverhalt wird richtig zu erkennen sein. Das haben wir verstanden und uns daran erfreut, dass wir das können. So kommt etwas bei uns ins Lot. Etwas Gutes wird auch wahr sein.

Dokumentation

Begrenzung einer Auffassung

Was braucht ein Mensch zum Leben? Kann es wahr sein, dass unsere Bedürfnisse ungesteuert uns auf einen besseren Weg geführt haben? Haben wir Menschen keine Grenze dafür gefunden, was uns ausmacht? Wissen wir so wenig um uns selbst?

Nach dieser Kaskade an Fragestellungen möchte ich mich direkt zur Aufgabe einer Selbsterziehung bekannt haben. Als Mensch obliegt es mir, meiner eigenen Natur gerecht zu sein. So möchte ich handeln, dass es für mich gut nachwirkt, was ich getan habe. Dazu habe ich mich aufgemacht, eine Gutartigkeit meines Daseins zu erzielen. Ich möchte mir bewahren, was ich habe. Ich möchte mich im Umgang damit bewähren.

Das Erste, was ich dafür getan habe, soll eine Begrenzung des Gegebenen auf das für mich Naheliegende sein. Da habe ich mich endlich zu diesem Wetter bekannt und das Klima bei uns angesehen. Manchen Schluss habe ich daraus gezogen.

Doch das Leben ergibt sich. Da würde nicht alles daran von einer astronomischen Größenordnung sein. Man muss auch einmal zu sich finden. Dazu geht man zurück. Man kann das bis zu einer eigenen Grenze tun. Wer bei sich ist, der erkennt sie mit Gewissheit.

Schauen wir es uns an, wer wir sind, dann erkennen wir auch unsere Ausstattung. Eine solche nützt uns reichlich wenig. Darum machen wir uns daran, sie zu verbessern. Im ersten Ansatz dafür führen wir das eigene Scheitern von uns innerhalb der Gesellschaft auf ein eigenes Unvermögen zurück. Es hat aus Ablenkungen resultiert. Wir sind so lange nicht bei uns gewesen.

Da haben wir uns nicht länger zu entsprechen gewusst. Derweil ist uns das Leben entglitten.

Wiederum begrenzen wir das eigene Gut. Das machen wir mit jeder erneuten Phase der Initiation so. Wer über sich hinausgewachsen ist, dessen Äste brechen bald ab. Da finden wir zu einer Ruhe, sobald die Endlichkeit uns wieder vertraut geworden ist. Wer sein Ende nahen sieht, der erkennt auch einen Wert des Daseins als lebendiger Mensch.

Da erübrigen sich viele Dinge für uns, weil sie kein Gewicht mehr haben. So sehr wir uns auch zu Vorzeiten vergeistigt haben, so wenig hat es uns eingebracht. Vieles daran ist nicht greifbar gewesen.

Natürlich wirkt sich das aus. Das Gute, auf das wir uns jetzt fokussiert haben, muss uns zu einem Progress genügen. Für es haben wir einen Hebel, für alles andere würden wir ihn jedoch nicht haben. Da können wir allein nur sehr bedingt etwas ausrichten. Das möchten wir tun.

Da kommt alles bei uns zur Ruhe. Unsere Auffassung springt kaum noch von einem Ort zum anderen. Etwas Ganzes haben wir erkannt, das haben wir bei uns aufgefunden. Was brauchen wir da anderes für uns. Eine Realität, die man nicht selbst erfahren hat, ist keine gewesen. Ein Wasser würde nicht besser sein, als es die Quelle ist, aus welcher es entspringt.

Affirmation

Was gleich wie wir ist, das hat auch eine dementsprechende Ausstattung zu eigen. Da soll es ein Ganzes sein, was jeder hat.

Gedanke

Singularität

Man kann die wahre Größe eines Menschen daran bemessen, wem er sich zu widmen weiß. Die Intelligenz eines Menschen macht es aus, wann und wo er das tut. Die Art davon, wie das geschieht, soll derweil dem Moment geschuldet sein. Wer hat ihn schon bestimmen können!

Impuls

Die Mathematik täuscht uns Menschen zuweilen. Zwei halbe Sachen sind noch lange keine ganze gewesen. Ihr hat das alles nichts bedeutet, was uns so erheblich im Dasein bedingt.

Impuls

Blitzkrieg

Ich zähle bis Null, dann ist es losgegangen.

Idee

Das Korrektiv

Der Gärtner hat seinen Platz nicht ohne Grund verlassen. Da ist sein Garten verwildert. So hat er es irgendwann erkennen können, was seiner Hände Werk vormals für Entwicklungen angestoßen hat.

Impuls

Eine Regel beachten

Dann, wenn das Gegebene beschrieben worden ist, hat die Darstellung der Sache stets etwas zu eigen, was durch sie aufgezeigt wird. Da wäre einmal das Werk zu nennen wie auch die damit verbundene Ausformung des Menschen. Das soll eine Kunst ausmachen, dass sie beides gleichermaßen beachtet und vervollständigt hat. Am Werk richtet sich der Mensch aus und findet zu seinem Wesen.

Idee

Bewertung des Moments

Ohne eine Vorbereitung darauf etwas Lebensnotwendiges leisten zu müssen, das wäre geradewegs so, als träfe uns ein Schicksalsschlag.

Impuls

Ein Modell für den Aufbau der Dinge eines Menschen

Eine Unabhängigkeit der Handlungen von den Gedanken und Ideen eines Menschen soll gegeben sein. Ein Mensch weist unterschiedliche Zonen der Aktivität an sich auf, welche voneinander nicht direkt abhängen würden. Da bleiben diese autonom. Ihre Größenordnung bestimmt darüber, wie eine solche zu erscheinen vermag. Da kommen wir zu mancher Einsicht dabei, weil wir das einmal an uns verspürt haben, was das Gegebene ausmacht. So erheben wir unsere Stimme und sagen etwas dazu.

Das soll ein Ausgangspunkt für uns sein. Eine derartige Vorstellung soll uns von den klebrigen Anhaftungen und den anderen Verkettungen eines irdischen Daseins zeitweilig befreien können. Da sollen sich zu Unrecht gebildete Knoten an uns genauso auflösen lassen, wie sie vormals entstanden sind. Solche kommen zusätzlich zu uns vor und beaufschlagen uns darum mit ihrem fremden Gewicht.

Sollen wir auch uns dessen bewusst sein, wie uns die eigenen Worte etwas klarmachen, so sind wir doch nicht immerzu an sie gebunden geblieben. Der Mensch ist wegen der Unterschiedlichkeit des ihm Eingegebenen grundsätzlich in der richtigen Verfassung, um das Seinige wie auch sein Gut zu verbessern. Das soll einen strebsamen Menschen ausmachen, dass er so etwas tut.

Wir haben uns nicht selbst im Weg gestanden. Da können wir uns zu den schweigsameren Stunden des Lebens beispielsweise mit den Namen der Dinge befassen, um eine über ihre Bezeichnung hinausgehende Vorstellung ihrer Bedeutung zu erhalten. Worte allein haben noch keinen Moment mit Bestand ausgemacht. Erst dann, wenn die entsprechenden Bedürfnisse des ganzen Menschen nach etwas Wahrem gestillt worden sind, kommt ein solcher in Betracht und wird uns freimütig erfüllen.

Reden wir auch nahezu immer von dem, was uns bewusst geworden ist, so soll es doch eine solche Quelle geben, aus der ein Bewusstsein zu schöpfen wäre. Genauso wird es auch eine ordnende Instanz bei uns Menschen geben, welche es uns bestätigt hat, was wir dabei getan haben, als wir das Gute erreicht haben.

So erscheint uns das Gegebene unentwegt. Das hat alles von uns mit eigenen Gedanken aufgeschlüsselt zu werden, um sich eine gute Konfiguration fürs Dasein als Mensch zu verschaffen. Wer einen beständigen Zustand der eigenen Dinge erreicht hat, der soll es zusätzlich dazu gewusst haben, dass der Mensch mit seinen Dingen permanent einer zeitlichen Wandlung unterworfen ist. Da verliert sich das alles auch einmal wieder. Es wird darum erforderlich sein, die eigene Position mit Sachverstand zu behaupten, um das Dasein meistern zu können. Gehen wir also zu solchen Zeiten nicht aus dem eigenen Bereich fort, zu denen es um unser Schicksal gegangen ist. Dann wird alles bald anders sein, wenn man gut für seine Dinge gesorgt hat.

Dokumentation

Kunterbunt und lichterloh

Manche Mitmenschen aus meinem persönlichen Umfeld haben es nicht verstanden, wie ich das schaffe, dass ich meine eigenen Texte korrigieren kann und diese dadurch verbessert werden. Ihr Gedanke ist dabei scheinbar so, als ob man sich mit einer Korrektur nicht länger entsprechen könnte. Sie gehen offensichtlich davon aus, dass eine Überarbeitung der Texte und deren sprachliche Aufbereitung das Gegebene verfremdet, verstellt und entwertet.

Da muss ich diesen Leuten grundsätzlich zustimmen, dass das in dieser Weise geschehen kann. Ich sehe es nicht ein, eine Gegenrede dagegen zu führen. Sie habe ich nicht gebraucht. Vielmehr möchte ich diese Ideen so ergänzt wissen, dass sich die Ausrichtung von mir aufzeigen lässt und es Ihnen verständlich wird, warum eine Korrektur für solche Aphorismen, wie ich sie verfasst habe, überhaupt möglich ist.

Gewisslich habe auch ich nicht alles sofort richtig verstanden, als ich es erfahren habe. Da habe ich mir selbst beim Verfassen meiner Schriften entsprochen. So sind alle Mängel der jeweiligen Situation in meinen Gedanken vorgekommen und auch so von mir wiedergegeben worden. Zusätzlich dazu habe ich vielerlei sprachliche Missstände in meine Schriften integriert und diese zuweilen sogar verstärkt oder gar repetiert. Da bin ich durch meine eigene Tätigkeit daran in ein Hintertreffen geraten und habe wertloses Zeug erstellt.

Doch nicht alles davon ist überflüssig gewesen. Ja, das Tätigsein an einer eigenen Sache bringt von sich aus schon etwas Gutes mit sich. Da habe ich den wahren Wert davon dem Arbeiten daran zugeschrieben. Die Schriften sind lediglich ein Zeugnis dafür, wie sich ein solches Arbeiten durch mich gestalten lässt. Sie entbehren aller Heiligkeit.

Jedoch habe ich meine Gedanken und Ideen unter einen besonderen Schutz gestellt. Da greife ich etwas davon auf, was ich wahrgenommen habe, und bilde daraus meine folgenden Handlungen in einer dazu passenden Art. Sie bereite ich in der Regel vor. Dazu erprobe ich es, mich mit meiner eigenen Sache zu befassen. Die Sache, um die es mir dabei geht, hat ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten zu eigen. Da hat sie mich geformt, wie es ihr gemäß gewesen ist. Somit ist etwas für mich eingetreten und auch bei mir wahrgeworden, auf dem ich nun aufbauen kann. Da ist eine Basis für das Weitere bei mir entstanden.

Hat mein Werk auch seine Facetten, so ist es doch nicht von mir abgeschliffen worden. Ja, ich habe es um all den faden Beigeschmack einer inneren Bedeutungslosigkeit meiner selbst bereinigt. Das hat mich froh gemacht, dass mir das bereits gut gelungen ist. So habe ich nach und nach jene Worte in meinen Schriften eliminiert, mit welchen ich eine eigentliche Trostlosigkeit meines Daseins verstärkt habe. Viel mehr als das habe ich nicht bei der Korrektur meines Werkes getan.

Manche Umstellung der Worte hat einen einfacheren sprachlichen Ablauf der Texte bewirkt und lässt diese somit besser lesbar erscheinen. Da habe ich es bald ausgemacht, dass es unmöglich gewesen ist, das Ganze in einem unvollständigen Zustand zu belassen. Das habe ich nicht als zulässig erachtet. Ich habe mich doch schließlich nicht aufgegeben! - Da sind meine Schriften von mir in einer Manier aufbereitet worden, die einfach und gut bei mir nachwirkt.

Idee

Das Ei als Bild zu einem Verständnis des wahren Geistes

Der Mensch ist ein vollständiger und doch ist er in gewisser Weise im Zustand einer Puppe, einem Ei etwa. Er muss zu sich finden. Das hat er im Laufe seines Daseins oder dieses Daseins überhaupt zu tun. Der Weg zu sich selbst ist kein einfach zu begehender Weg. Aber es wird der wahre Weg für einen Menschen sein.

Das Ei als Objekt zur Vorstellung ist von einer besonderen Güte. Jedes Lebewesen höherer Art kennt den Zustand der Verpuppung aus dem eigenen Dasein. Innerhalb von diesem zieht sich das Wesen zurück und bildet sich eine eigentliche Unabhängigkeit von allem ein. Das macht unseren Geist aus, das wird auch zu unserer eigentlichen Kraft führen. Ohne sie wird es keine Existenz von etwas Eigenem geben. Der Mensch steht mittels seines Geistes mit dem Leben in Verbindung und erhält durch diesen die Stärke für das Leben.

Ein Nektar muss vom Lebewesen aufgesammelt werden, ehe es einen solchen verwerten kann. Genügt die Umgebung dazu aus, um sich ihn zu besorgen, hat der Mensch es gut. Eine Art der wärmenden Liebe wird dem Lebewesen durch seine Ernährung zuteil. Sie soll eine Basis zur Fürsorge sein. Manches Los kann so leichter gemacht werden.

Aphorismus

Einen Weg gehen

Die eigenen Gedanken und Ideen eines Menschen führen ihn zu seinem Ziel. Der Weg dorthin besteht in der Verwirklichung einer eigenen Schrittfolge. Eine solche soll gut zu uns passen. Entsprechend der äußerlichen Begebenheiten, aber auch der eigenen Kräfte wähle man es aus, was man da tun möchte.

Ein Hindernis auf dem Weg wird da das verkehrte Gefühl sein, dass uns die Zeit dazu nicht ausreichen würde, um ihn zu meistern. Dagegen erwehre man sich. Nicht alles Scheinbare, was über uns gekommen ist, würde auch unserer Sache zuträglich sein.

Das eigene Empfinden nehme man wahr. Man handle getreu seiner Empfindung. Wer außer uns wird das tun! - Entsprechend dieses Sachverhalts bekenne man sich zum eigenen Weg. Er soll uns dadurch von vorneherein eingegeben sein.

Aphorismus

Die eigentliche Aufgabe

Eine gute Sache soll es sein, dass wir Menschen uns dazu bekannt haben, was wir tun wollen. Eine zweite gute Sache ist es dann, dass wir es erproben werden, ob wir das leisten können. Dazu sollen wir es uns anschauen, was die Sache für uns erforderlich gemacht hat. Möchten wir dem gerecht sein?

Nach einem solchen Prozess der Initiation sollen wir es bei uns festlegen, ob wir einen dementsprechenden Weg begehen möchten. Das kann und soll zeitnah erfolgen, dass wir ihn einschlagen.

Die ersten paar Schritte auf einem Weg geben uns die weitere Richtung vor und bestätigen uns bereits. Je nachdem, was das für eine Art von einer Betätigung gewesen ist, welche wir da für uns favorisiert haben, bringt der Weg bei uns seine Lektionen von sich aus mit sich. Da hat es Bestand, was wir auf ihm erfahren. Wir sollten es daher nicht versäumen, die eigentlichen Aufgaben von uns anzuerkennen und somit auch etwas dafür Benötigtes zu erlernen. Man würde so gewisslich nicht auf einen Schlag alles erreichen können, aber man darf aus allem etwas ziehen, was gut genannt werden kann.

Aphorismus

Eigenständigkeit als Mensch

Das, was einen Menschen ausmacht, hat er einmal geschaut und verstanden. In der Sache wird jeder Mensch eigenständig sein. Keiner wird etwas an seiner statt verstehen oder erschauen, was ihm weiterhilft. Was man haben möchte, das muss man aus sich heraus freisetzen. Allein nur so wird man etwas damit erreichen.

Der Mensch hört und sieht. Das ist sein Hören und auch sein Sehen, was er dabei gewahren kann. Mit den Ohren eines anderen würde man nichts hören, mit den Augen eines anderen würde man nichts sehen. Machen wir es uns daher baldigst bewusst, was das für uns bedeutet hat.

Jeder Mensch hat so etwas an sich, was ihn ausstattet. Allen wird das Gleiche gegeben sein, schließlich sind wir doch alle Menschen.

Alle Arten der Konstruktion zusätzlicher Dinge sollen zu verwerfen sein. Solche widersprechen der Natur eines Menschen grundsätzlich. Durch solche Dinge gerät der Mensch allein nur in eine Abhängigkeit. Sie wird ihn ungemein schwächen. Im Grunde wird er es sogar wegen solcher Krücken verlernen, gerade und frei zu gehen. Dabei soll doch jeder Mensch unter dem Himmel seine eigentliche Freiheit erfahren dürfen.

Aphorismus

Ein bewusster Weg

Gar täglich hat es im Leben irgendetwas für mich gegeben, was ich eigentlich bereits ausreichend gut kennengelernt habe und das doch manchmal wieder etwas anders auf mich eingewirkt hat als noch wenige Tage zuvor. Da habe ich die scheinbaren Strukturen meines Daseins zu hinterfragen begonnen. Sind sie gegeben, allein nur weil diese offensichtlich seit geraumer Zeit schon feststehen? - Da habe ich den Felsen genommen und ihn zertrümmert. Seine absonderliche Erhabenheit liegt nun im Staub. Das Idol früherer Tage hat da endlich aufgehört zu bestehen.

Was wird für mich daraus zu erlernen sein? - Ich habe die Kraft, um das eigene Leben zu gestalten. Was mir widerfährt, das bräuchte ich nicht zu erdulden. Es gibt keinen Grund für einen Fortbestand von verkehrten Eigenheiten.

Was habe ich daraus für Schlüsse gezogen? - In unmittelbarer Weise kommt es bei mir vor, dass sich die gegebenen Geschehnisse auf mich auswirken. Eine Gestaltung meiner Umgebung führt zu einer Gestaltung meiner Lebenswirklichkeit. Dort, wo meine eigenen Dinge bestanden haben, kann auch ich bestehen. Dort, wo meine eigenen Dinge für gut anerkannt worden sind, werde vielleicht auch ich einmal für gut anerkannt sein.

Also bin ich fort von jenem Ort gegangen, welcher für mich allein nur einen Schrecken bereitgehalten hat. Ich habe ihn verlassen und so sein Übles hinter mir gelassen. Dazu habe ich mich auf den Weg gemacht und nach einem zuträglicheren Ort gesucht. Das habe ich jedoch erst so getan, nachdem ich das Standbild dort zerstört habe. Es soll jetzt kein solches Zeugnis des Verwerflichen mehr in meinem Dasein vorkommen.

Aus welchem Grund habe ich das Standbild nicht schon eher zerstört? - Es ist von einem grundsätzlich niederen Wert gewesen und doch hat es mich so sehr beeindruckt, weil alle Leute es verehrt haben. Daraufhin habe ich mein Werkzeug in die Hand genommen und auf es nach Kräften eingewirkt. Keiner meiner Schläge hat es verbessern können. Alles am Standbild ist von einer verkehrten Art geblieben. Am Ende des Prozesses ist es dann endgültig zerbrochen und als ein kümmerliches Nichts in den Staub gefallen. Da hat mich das sehr erleichtert, was endlich wahrgeworden ist. Es ist geschehen, was geschehen hat müssen.

Impuls

Das Augenlicht oder der innere Glanz

Jeder Mensch kann eigentlich sehen. Doch die Dinge erscheinen in ihrem eigenen Licht. Da bedarf es einer Rezeption davon, um etwas erkennen zu können.

Auch Blinde können im Grunde sehen. Freilich würden sie nichts von der Außenwelt außer einem Schleier oder etwas damit Vergleichbarem erkennen. Doch das wahre Sehen ist am Menschen verinnerlicht und tritt dort genauso als Lichtschein auf. Wir bezeichnen ihn als unsere Kognition. Sie ist eine Kraft des Menschen.

Es würde nicht wichtig sein, was da gewesen ist, solange da etwas ist. Es würde nicht wichtig sein, was man davon erkannt hat, solange man etwas erkennt. Es würde nicht wichtig sein, was man in sich getragen hat, solange man etwas in sich trägt.

Impuls

Eine Ordnung im Grauen suchen

Manchem sind die Dinge gleich, die geschehen. Da ist es ihm egal gewesen, was gegeben ist und auch was daraus wird. Er hat sich einer Bindung daran entzogen und nichts davon erhalten, was es ausmacht. Da ist das alles für ihn obsolet gewesen und so hat er auch gewirkt. Ob das aber zu einem guten Leben ausgereicht hat, das soll nun dahingestellt sein. Hoffentlich ist das so. Ich glaube es jedoch kaum, dass man so auf eine förderliche Weise zu handeln vermag. Wer möchte aber einem anderen das Verderben seines Glücks zugemutet haben? - Also hat man es nicht angesprochen.

Leider ist es so wahr, dass es sehr traurig sein kann, wenn liebe Menschen ihren Platz verlassen haben und auf ungeahnte Abwege geraten sind. Das eigene Mitgefühl erbarmt sich der Menschen mit Sicherheit. Es hat aber keine Macht darüber besessen, was aus ihnen wird. Da darf man sich von jenen Mitmenschen zurückziehen, welche nichts anderes geschafft haben, als sich am Unglück zu laben.

Andere schauen dem Treiben der Welt zu und sehen darin eine Verfehlung, was geschieht. Doch welcher Mensch hat absichtlich etwas falsch gemacht? - Das Unwissen der einen mehrt das Unvermögen der anderen unbedingt, weil sich eins ums andere auswirkt. Da sind viele vom Weg abgekommen, wenn einer gestrauchelt ist. Mancher ist sogar liegengeblieben. Viele hat es zu Unrecht getroffen. Am Ende ist das alles zu einem Strudel der Gezeiten geworden.

Idee

Ein Notnagel

Wieder und wieder habe ich mit Worten nach einer Verwirklichung der eigenen Stabilität bei mir gesucht. Gründe dafür kann ich manche benennen.

Es soll von Bedeutung sein, dass man etwas wiedergutmachen kann, was einmal aufgrund von einem Irrtum entstanden ist. Das wäre sogar so wichtig, dass es in seiner Wertigkeit die Sühne übertroffen hat. Wer etwas wiedergutmacht, der hat die Rache der anderen Leute obsolet gemacht.

Derjenige aber, welcher eine Wiedergutmachung für sich ausgeschlossen hat, hat auch kein Anrecht mehr auf Sühne zu eigen. Seine Rache ist überkommen. Darum muss sie dringend ein Verbrechen sein, welches eine eigene Schuld aufweist und für sich zu sehen sein wird. Man könnte einem anderen das Anrecht auf sein eigenes Leben nicht verwehren. Was aber das Leben ausgemacht hat, das würde nicht von einer beliebigen Art sein. Da habe es einen wahren Wert zu eigen.

Es hat der Mensch ein Anrecht auf Vergeltung, wenn ihm etwas zugestoßen ist. Doch sie findet sich in der Wiedergutmachung und eben gerade nicht in einer Fortsetzung der Verbrechen. Möchte es auch folgerichtig erscheinen, dass dem anderen eine Strafe zuteilwird, so soll das doch eine Verbesserung für das Opfer bewirken und auch eine Ordnung wiederherstellen. Die Genugtuung ist in solch einem Zusammenhang kaum etwas wert gewesen. Sie ist wie eine solch stolze Fahne der Pracht, von der niemand wirklich etwas haben kann. Da ist sie symbolisch ein Bild für den Pfahl im Fleisch anderer Leute gewesen.

Da wäre es gut, das Opfer damit zu verschonen, einen Weg der eigentlichen Täterschaft beschreiten zu müssen. Dann, wenn es keine Ordnung mehr gegeben hat, haben auch die wirren Anordnungen der Obrigkeit wenig geholfen. Um das Chaos zu minimieren, muss man selbst rechtschaffen sein. Dazu bedarf es der Grenzen bei uns. Sie sollen bekannt sein und eingehalten werden. Es muss sichergestellt sein, dass sich die Untaten der Verbrecher nicht wiederholen würden. Allein nur die Fähigkeit der Menschen zur Einsicht schafft da wieder eine Ordnung.

Wer die Ordentlichkeit der rechtschaffenen Menschen mit Füßen getreten oder mit Steinen beworfen hat, der hat weder ein Recht darauf zu eigen noch einen Grund dazu besessen, um so zu handeln. Damit hat er etwas Widersinniges getan.

Affirmation

Leer sein

Alle Begebenheiten der Welt sind mit großen Kräften beaufschlagt und streben darum ihrer Auflösung zu. Da tun wir gut daran, diesem Weg in unserem Dasein auch zu folgen. Einer Strukturierung der Dinge bei sich hat man es angesehen, dass sie schwerlich dauerhaft aufrechtgehalten werden kann, ohne dass man deswegen nicht irgendwann doch noch einen Schaden daran nehmen würde. Manches Horn haben wir nicht gebraucht. Mancher Zündfunke ist obsolet gewesen. Da sollten wir nicht länger nach einer solchen Fülle für uns suchen, sondern uns mit einer tatsächlich gegebenen Leere anfreunden. Was wir nicht zu eigen haben würden, das könnte uns auch nicht schwächen. Dann hat es uns aber auch nicht mehr auf die gleiche Weise belastet.

So haben wir mit einem Mal etwas Richtiges erkannt. Warum aber soll das gut sein? - Nun denn, schon bald kommen andere Situationen bei uns im Leben zustande. Solche erfordern es genauso wie alles andere auch, dass wir uns auf sie einstellen. Dazu stellen wir unsere Bereitschaft her und halten so das eigene Gute aufrecht. Dann sind wir frei gewesen, wenn wir von allem denkbaren Unvermögen abgelassen haben. Ein solches wird schwerlich für etwas geeignet sein. Dann sind wir gut gewesen, wenn wir es eingesehen haben, was da bei uns in Wahrheit als Gedanke aufgekommen ist. Diese Impulse sollen uns auf unserem Lebensweg auch weiterhin begleiten.

Der Mensch bräuchte nichts Zusätzliches auf Dauer aufrechtzuhalten, um sein Dasein mit Sinn zu erfüllen.

Affirmation

Eine Regel

Es ist der erste Fehler gewesen, welcher uns auf Abwege geführt hat. Darum soll es Sinn machen, dass wir das eigene Werk wieder und wieder von vorne aufgerollt haben. Etwas, das ohne Eigenschaft gewesen ist, würde es nicht dauerhaft geben können. Auf sie sollen wir uns beziehen und ihr entsprechen, damit wir uns bewähren können.

Man handle als Mensch, aber man achte auf eine Schlüssigkeit davon, was man da tut. Je näher etwas bei Dir gewesen ist, desto besser soll es möglich sein, einen Zugang dazu zu finden. Darum habe ich die Dinge in meiner Nähe geordnet und so etwas erhalten, was mir zu einem tatsächlichen Glück im Leben verholfen hat.

Das Leben wird eine Wahrheit für sich sein. So habe ich es schon verstanden. Ich glaube an eine, den Begebenheiten übergeordnete Einheit für das Ganze. Sie bezeichne ich in meinen Schriften in der Regel als die Ordnung. Es soll eine himmlische Macht sein, was von ihr ausgeht, welche von den Menschen anerkannt und verstanden werden kann. Ihr Glanz ist mehr als allein nur ein Schimmern gewesen. Es soll ebenfalls eine Wahrheit sein, was sich darin verbirgt.

So ist es zuweilen vorgekommen, dass der Mensch im Leben etwas davon erfahren hat, was Bedeutung hat. Da hat er es erlebt, wie sich die Begebenheiten eines Menschendaseins ergeben und ausgewirkt haben.

Etwas davon kann er sich verdeutlichen, indem er es zu Papier bringt, was ihm dazu an eigenen Gedanken und Ideen eingefallen ist. Da hat er den Weg eines Schreibers für sich erwählt und findet seinen Frieden beim Arbeiten an der Sache seines Herzens. Eines ist ihm unterdessen von Zeit zu Zeit klargeworden. Die vorhandenen Dinge so belassen zu können, wie sie in Wahrheit gegeben sind, das hat bedeutet, dass man sie anzunehmen weiß. Was Bestand vor unserem Herzen hat, das wäre auch leicht anzuerkennen. Da wird der Glaube eines Menschen mit einem Mal wie eine lebendige Größenordnung sein. Daran wird er zu erkennen sein. So kommt er vor, so gibt es ihn.

Jene Tage und Wochen der Zeiten, zu denen wir schon im Leben für unsere Bestätigung gestritten haben, haben es uns aufgezeigt, was wir jetzt davon erhalten haben. Da treten gewisse Erscheinungen bei uns aus dem Schatten ans Licht und wir können es uns endlich vorstellen, dass wir uns bereitmachen möchten, um vorzukommen und da zu sein. Machen wir uns doch einfach ein eigenes Bild davon, was dadurch für uns gegeben ist.

Dokumentation

Aufgabe eines Menschen

Die Selbsterziehung soll ein Weg sein, welchen ein Mensch für sich erwählen kann. Man hält schließlich doch etwas auf sich und möchte sich verwirklichen. Trotzdem hat man die eigenen Schwächen noch immer nicht gut genug gekannt. Darum machen wir das Gegebene bei uns so fest.

Eine Gelegenheit dazu soll die Gedankenkontrolle von sich selbst bieten. Dazu nehmen wir den jüngsten der eigenen Gedanken wahr und werden aus ihm schlau. Es ist ein heißer Gedanke, weil er noch voller pulsierender Lebendigkeit ist. Für ihn machen wir uns bereit. Er soll uns zu den wahren Ideen in unserem Dasein führen.

Gewisslich haben wir unser Denken wieder und wieder in eine Art Automation abdriften lassen und würden es gerade nicht bestimmen können, auf was wir uns fokussiert haben. Das soll auch als etwas Gutes zu verstehen sein, weil es der bekannten Gewohnheit von uns entsprochen hat. Da ist es ein Erfolg unseres bisherigen Trainings gewesen, dass eine solche Sache gut funktioniert hat. Aber nicht erst zu den Momenten einer echten Gefahr müssten wir tatsächlich für uns aufmerksam sein. Auch sonst wird das gegeben sein. Da wollen wir unsere Ausrichtung doch bestimmen und gezielt nach der eigenen Erwartung vorgehen, damit eine solche zu einem Erfolg geführt wird.

Gedanke

Vom Gang der Dinge

Wer den immerzu gleichen Weg für lange Zeit beschritten hat, der würde nicht allein nur vorankommen, er kann seine Dinge auch vertiefend auffassen. Das geschieht so, weil da etwas ist, was ihm bereits dazu bekannt sein wird. Darum hat er etwas damit anzufangen gewusst. Da weiß er gut, dass es gegeben ist. Das Weitere, was er zusätzlich dazu auffindet, möchte er dazu zuordnen und so zu seinem Wissen um den Hintergrund davon in Bezug setzen. Da gewahrt man einen Kontext und ein Geschehen. Nun haben wir eine Gelegenheit dazu erhalten, um es einsetzen zu können, was uns zu eigen ist.

Jeder hat da etwas für sich, was er gut gebrauchen kann. Im Grunde sind das bei Schneider alles allein nur Stoffballen, Körbe und Flechtwerke gewesen, was er da nach seinem Gusto geschöpft hat. Sie herzustellen hat ihm eine gewisse Freude bereitet. Er liebt es zu weben, zu flechten, ja, auch zu knoten. Das soll einen guten Spinner ausgemacht haben, dass er etwas von seiner Arbeit versteht.

Impuls

Erfahrungswerte

Eine Sache von Bedeutung für das Dasein als Mensch wäre das eigentliche Empfinden der eigenen Natur, also eines Wesens von uns. Es soll durch das Werkschaffen herausgebildet werden, wer wir sind.

Ein Mensch verfügt innerhalb des vorgegebenen Rahmens seiner Existenz über eine gewisse Ausstattung mit Gütern, welche ihm zugehörig sind. An ihnen kann er sich widerspiegeln und so das eigene Gut erkennen. Dieses gilt es hernach aufzubereiten und an einer weiteren Kreation festzumachen. So geschieht es, dass alles seinen geregelten Lauf nimmt. Dabei erkennt man etwas von sich. Da erfährt man es mit der Zeit auch, was das Ganze bedeutet hat, was man bewirkt und bewegt. Das soll für uns ein neuer Ausgangspunkt fürs Leben sein, dass jetzt alles bald anders sein wird.

Gedanke

Das eigene Gut

Die Abfolgen jener Gedanken und Ideen eines Menschen lassen sich gewisslich von uns gewichten. Dazu brauchen wir sie allein nur einander zuzuordnen und zu verketten. Da kann man bald schon manche Regelmäßigkeit daran erkennen, wenn wir es untersuchen, was wir dadurch erhalten haben. Das Bild, welches wir uns davon gemacht haben, stellt das Gegebene dar. Das soll es sein, was es uns aufzeigen kann, dass ein Mensch einfach so ist, mit Sicherheit etwas hat und auch nach seiner Überzeugung handelt.

Aus dem Guten, was es da von uns aus für uns selbst zu erkennen gibt, lernen wir mit Sicherheit etwas dazu.

Dokumentation

Sinn einer Vorbereitung auf das Leben

Es soll gleich sein, wer man ist und welche Art von Leben man führt. Eine Vorbereitung auf das Leben hat immerzu ihre Sinnhaftigkeit beibehalten. Sie soll im besten Fall am Vorabend des Folgetages geschehen. Gewisse Dinge bedürfen auch eines gereiften Umgangs. Darum ist es gut, sich dafür einzusetzen, dass man solche Maßnahmen ergreift, die einen auf dieses Dasein vorbereiten. Wo auch immer wir einmal sein werden, es wäre gut, seine sieben Dinge parat zu halten. Eine der Gelegenheiten, die wir haben, um uns auf das eigene Dasein einzustellen, soll es sein, dass man sich einen Zugang zu den erforderlichen Mitteln dafür erhält, welche wir benötigen. Jedes Dasein hat seine Gegenwart.