Der Aphorismus

Gedanke

Im Guten sich aufhalten

Je näher man in der aktuellen Situation jenem Empfinden gewesen ist, dass man sich etwas zutrauen muss, um es durchzuführen, desto eher wird man eine Anwesenheit des inneren Kindes bei sich vernehmen können.

Der Unterschied von einem Erwachsenen zu einem Kind ist, dass er beschäftigt ist. Wann immer Du also von etwas ablassen kannst, mach es wahr.

Verzettele Dich nicht mit zusätzlichen Dingen. Sei Dir selbst genug.

Idee

Akribie

Aus unserer Sorgfalt bei Werk entspringt eine Motivation für die Sache. Der Mensch strebt in seinem Leben nach einem Halt. Dort, wo er sich mit seiner Natur befasst hat, findet er zu sich selbst. Das Beispiel dafür soll die Verkörperung sein, wie er sie bei sich erkannt und für sich vorgestellt hat. Jeder Mensch hat so etwas zu eigen.

Der Umstand, dass jeder Mensch ein Künstler gewesen ist, hat ihn zu keinem solchen gemacht. Da ist er auch keiner geworden.

Blendungen erscheinen, derweil hat der Mensch nichts Gutes mehr erkennen können.

Dokumentation

Realisation im Tempel des Staubes

Der Künstler realisiert sein Vermögen, indem er es einsetzt. Daran kann er einen Nutzwert desselben erkennen. Etwas, was wir als bare Münze angenommen haben, trägt alle Merkmale einer Spekulation an sich und ist erst einmal aufgrund der Schätzung eines Wertes unwahr oder gar falsch gewesen. Derweil haben die Menschen am Geld festgehalten und nichts dafür bekommen. Das hat sie zufriedengestellt, das Geld ist mehr geworden. Die Nullsumme ist ihr Glück. Je größer die Null gewesen ist, die sie sich gedanklich vorgestellt haben, desto bedeutender ist sie ihnen vorgekommen. Da wünsche ich den Leuten Einsicht. Sie wäre so sehr vonnöten.

Von nichts würde selten etwas anderes als nichts kommen. Wer seine Mittel nicht eingesetzt hat, der hat sie auch nicht gebraucht. Da ist die Welt angefüllt von Magien, aber der Mensch erschaut viel eher das Reale, das Losgelöste und erfreut sich am Baren. Sonderbar ist mir das erschienen, wundervoll ist es in keiner Weise gewesen. Wer am Nichtigen festgehalten hat, der hat dadurch seine Hände beschäftigt und irgendwann haben diese gekrampft.

Niemand hat etwas anderes als einen Grund gebraucht, um sich niedersetzen zu können. Doch ein solcher wird verachtet, er soll angereichert mit Dreckigem sein. Die Schuhe werden ausgezogen, weil sie den Grund kennen und Spuren davon den eigenen Wohnbereich erreichen können, so man es unterlassen hat, das zu tun.

Demgegenüber erkenne ich meine Eigenschaften und setze sie mit denjenigen einer Umwelt gleich. Ihre Natur entspricht mir, weil ich für mich einen Lebensbereich brauche, der so ist, wie sie es auch ist. Die Käfer und Insekten, die die Umgebung meines Wohnhauses besiedeln, kommen zuweilen durchs offene Fenster in meinen Wohnbereich hinein und sind dabei weder krank erschienen noch gestorben. Das ist alles schon einmal anders bei mir gewesen und darum bin ich jetzt froh, wie es heutzutage ist.

Eine auratische Eigenschaft hat jeder Mensch zu eigen, insofern er etwas von seiner Umwelt vernehmen kann. Sie wird durch jene Grenzzone markiert, innerhalb derer eine Wahrnehmung des Menschen möglich ist. Etwas ist umso greifbarer für uns, je näher es zu uns gewesen ist. Da ist mir das Geld sehr weit weg von meinen Bedürfnissen erschienen. Es ist das isolierte Gute, welches selbst nichts Gutes an sich hat. Es ist 'Wert', ohne jemals Sache gewesen zu sein. Das Papiergeld oder die kleine Sammlung an Kursmünzen im Münzenfach meines Geldbeutels haben es weder aufleben noch gedeihen lassen. Das Kupfer und das Silber sind zwar dazu imstande, eine Patina an sich anzulagern, jedoch nützt sich diese bald wieder ab. Die Münzen werden schöner, irgendwann sind sie jedoch nichts mehr wert, weil sie durch ein anderes Geldsystem ersetzt werden. Jede Währung stellt ein solches dar.

Ich stelle Geldscheine in der 'Währung' Mathias Schneider her, wenn ich Bilder gemalt habe. Der Umstand, dass diese einen geringen materiellen Wert verkörpert haben, soll an der Austauschbarkeit dieser Werte liegen. Sie sind nicht an das hiesige Geldwertsystem angekoppelt und können schlecht zwischengetauscht werden. Ganz anders verhält es sich mit den akzeptierten Währungen. Für diese erhält man spekulative Mengen an anderen Einheiten. Bohnen, Kartoffeln und Beeren werden damit erstanden. Für meine Bilder hat man so etwas in der Regel nicht erhalten.

Das möchte alles von uns realisiert sein. Dazu wenden wir unsere Fertigkeiten an. Für den durch sie erwirkten Mehrwert beschaffen wir uns Mittel, damit wir diesen verstärken können. Der Hebel, an dem unsere Kraft ansetzt, sollte nicht abhandenkommen. Das Gewicht unseres Leibes und das Gewicht der Masse eines Werkzeuges vereinigen sich in unseren Händen und verschmelzen zu einem Körper, welcher um ein solches erweitert ist. Da stellen die Eigenschaften der Gegenstände in unserem Bereich etwas dar, was wir an uns ziehen können. Damit schaffen wir Verbünde, welche sich gut dazu eigenen sollen, dass wir unseren Weg gehen können und zu unserem Ziel finden werden.

Am Ende haben wir einfach das Recht zu eigen, um es sagen zu können, dass wir allein nur gelebt haben. Wird der Nutzwert unserer Person dann von uns anzugeben sein, so können wir von Glück reden, wenn dieser im Allgemeinen neutral ausfällt. Wer im Leben angekommen ist, der hat es auch verdient, dass er sich ein solches erhält.

Es ist, wie es ist. Alles erscheint so und nichts hat Bestand. Da ist es in den Staub gefallen und niemand hat sich mehr daran ergötzt. Glück auf!

Gewicht des Denkens - Baum, Buntstifte auf Papier

Dokumentation

Eine Verschaltung vornehmen

Das Denken eines Menschen hat einen guten Wert zu eigen. Es ist eine Tätigkeit, die beschrieben werden kann. Man denkt nach, weil man etwas erfassen möchte. Dabei kommt bei uns manches zu Wege und wird verschaltet. Wir verbinden die Elementare mit Eigenschaften und weisen ihnen Adverbien zu, um vollständige Bilder von ihrer Erscheinungsweise zu erhalten. Hernach setzen wir uns mit dem Gedachten gleich.

Da erscheint man als Wesen, weil man das Wesentliche bedacht hat. Es soll der Person eines Menschen entsprechend sein, dass er sich als Mensch ansieht. Vom einen kommt das andere. Das eine findet zum anderen. In der Zwischenzeit haben wir uns vielfältig ausgetauscht und so kommunizieren können. Etwas ist dabei entstanden. Das haben wir zu einem gewissen Anteil wahrgemacht, was da entstanden ist. So kommt für uns der entsprechende Verdienst zustande. Wir profitieren davon, dass wir selbst tätig sind. Unser Einsatz bringt es zu Wege.

Allein nur schleierhaft ist das Schicksal eines Menschen zu vernehmen. Da machen wir es fest, was wir kennen. Mit jedem faktischen Anteil eines Geschehnisses erweitert sich unser Wissen von der Welt. Da haben wir etwas richtig gemacht, wenn wir es als einen Zielpunkt anvisiert haben, etwas richtig zu verstehen.

Sammlung

Spontane Gedanken - Prüfstelle

Etwas Blödes könnte man nicht mit zusätzlichen Worten besser machen. Seine Wahrnehmungen hat sich noch niemand ausgesucht. Derweil hat das alles auch einen bleibenden Wert zu eigen.

Dokumentation

Zufriedenheit

Wer nichts Zusätzliches getan hat, der hat eigentlich nichts getan. Damit hat er sich entsprochen. Er hat sich nicht hervorgetan. Es darf fraglich bleiben, ob er sich zu genügen weiß. Das Leben muss es im Dasein eines Menschen einfach von sich aus bestätigen, zu was sein Handeln und Sein geführt hat. Das hat, bezogen auf manche Dinge, erst noch bei uns zu geschehen.

Die Idee, dass man nichts fürs Leben geschenkt bekommen hat, ist falsch gewesen. Im Mindesten wird es ein Dasein als Mensch sein, was man erhalten hat. Dazu hat man all seine Talente obendrauf gepackt bekommen und ist somit voller Gaben in diesem Leben. Daran kann man glauben oder man kann es lassen. Es bleibt dennoch wahr, dass man etwas für sich erhalten hat und gut ausgestattet ist. Daran möchten wir uns erinnern.

Das geht auch. Darum wird mit jeder weiteren Handlung ein Erwerb von Gütern verbunden sein. Der Mensch ist noch niemals leer ausgegangen. Dabei soll die Zufriedenheit etwas sein, was in der Bescheidenheit eines Menschen gegipfelt hat.

Damit haben wir bald etwas erreicht, was uns einfach eingegeben ist und entspricht. Kommen wir aber so auch klar? Sind wir uns unserer tatsächlichen Verantwortlichkeit für uns selbst bewusst?

Dokumentation

Abweichende Worte

Der Funkenschlag des Lebens bringt etwas mit sich, dem wir allein nur entsprechen können. Da hat ein Gespräch etwas ergeben, was ohne ein solches nicht zustande gekommen ist. Daran erkennen wir den Wert einer Kommunikation, dass wir es feststellen können, was sie bei uns ausgemacht hat. Alles weicht dabei von der Norm ab, weil es so speziell gewesen ist. Darum haben wir uns immer wieder auf eine solche besinnen müssen. Dazu sind wir mit uns in Klausur gegangen und haben uns ihr angenähert. Zeitweise haben wir sie sogar erreicht.

Dokumentation

Ein Ausschlussverfahren

Folgenden Gedanken erachte ich als wahr. Ihn benenne ich darum hier extra.

  • Jedes Wort ist verwendbar und auch verwertbar. Es sollen allein nur die verkehrten Wortverwendungen sein, welche zu etwas Unbrauchbarem geführt haben. Daran kann man jedoch die Einstellung eines Menschen festmachen, wie er die Worte gebraucht hat. Über den Wert der Worte hinaus könnte das Gesprochene nichts aussagen.

Eine Freisetzung guter Gedanken soll in eine Gutartigkeit des Wesens eines Menschen münden. Dazu bedarf man all der Dinge, die gegeben sind. Sie sollen so erscheinen, wie sie sind. Ohne das Ganze im Gesamten für sich zu eignen, kann man seine Vernunft keineswegs komplettieren. Darum haben wir in uns das Gute erst dann vereinigt, wenn wir die Dinge richtig zu gebrauchen gewusst haben. Dazu haben wir sie bei uns veranlagen müssen.

Die Positionen eines Menschen könnten ihrer Natur nach nicht beliebig sein. Dann erst kann man sie festmachen, wenn sie in klarer Weise erschienen sind. Erst daraufhin wird etwas sein Gewicht bei uns erhalten. Das eine ist dem anderen nachzuordnen. Hat unser Wesen aber erst einmal sein eigenes Gewicht erkannt, dann setzt das auch etwas bei uns frei. Daraufhin führt eine Bewertung solcher Dinge zu Rückschlüssen über die Bedeutung des Gegebenen. Vieles können wir so selbst nachvollziehen. Manches werden wir dabei über die wahren Verhältnisse des Lebens in Erfahrung bringen.

Dokumentation

Eine letzte Konsequenz

Alles geschieht. Nichts wird davon ausgenommen sein. Da bleibt nichts, wie es ist. Alles hat sich derweil gewandelt.

Was geschieht, das haben wir gesehen. Wir haben nichts dazu getan und doch ist es wahr geworden. Daran haben wir es erkannt, wie die Dinge vorkommen.

Da haben wir dem Meister zugehört und sind dabei seinen Handlungen mit unseren Blicken gefolgt. Manches haben wir dadurch von ihm gelernt. Nichts davon hat zu unserer Verfehlung etwas beitragen sollen. Darum hat der Meister sein Werk so ordentlich ausgeführt, damit wir ihm gerecht werden können. Wir machen es ihm nach und erlernen es dabei, das Ordnungsgemäße anzuerkennen. So haben wir ein Material eingesetzt, wie es erforderlich gewesen ist, und etwas in seinem Sinne wahrgemacht.

Was dabei geschehen ist, das ist von sich aus bei uns eingetreten. Niemand hat mehr dazu getan, als da zu sein und getreu seinen Aufgabenstellungen zu wirken. Die Werke sind freimütig entstanden. Ihre Wertigkeit hat sich erhalten.

Dokumentation

Im Geiste des Guten handeln

Festlegungen sprengen allesamt die Rahmen. Da ist alles auf eine verkehrte Weise dimensioniert, wenn es das falsche Aggregat zu eigen hat. Man kann sich noch so viel Mühe damit geben, es würde auf die Weise nichts gelingen können. Das Grundsätzliche darf keiner zu Unrecht vernachlässigen.

Impuls

Die Meisterschaft des Einfachen

Dann, wenn das Ziel für uns so ausgesehen hat, dass wir etwas aus Freude tun wollen, müssen wir uns auch daran gewöhnen, es mit Freude zu tun. Dabei soll sie als eine feine Regung des Gemüts von uns aufgefasst werden. Alles Gute geht davon aus, was wir wahrgemacht haben. Was so für uns eintreten soll, ist eine zurecht vorkommende Verbesserung unseres Befindens. In einer Extremlage haben auch dementsprechende Kräfte an uns gewirkt. Sie aufzuheben hat notgetan.

Kommen wir zu uns. Finden wir uns ein. Stärken wir das Verständnis für unsere eigenen Bedürfnisse bei uns, indem wir auf sie hinreichend eingehen.

Was zuweilen bei uns hochgekocht ist, hat uns allein nur wenig davon ermöglicht, nach was wir uns schon einmal gesehnt haben. Eine Freizügigkeit ist keine gewesen, wenn sie ein schlechtes Verhalten von uns mit sich gebracht hat, weil wir uns damit mehr und mehr selbst im Weg gestanden haben. Wer sich verwirklichen möchte, der achte die kleinen Kräfte genauso wie die großen. Er enthalte sich vom Verworrenen und er betreibe keine Verwirrspiele mit seinen Mitmenschen und sich.

Dokumentation

Vollständige Bereitschaft

Halblebigkeiten bringen dem Menschen kein Glück. Ein eigenes Gut muss man erhalten.

Eine Beschreibung der Funktionalität dessen, wie wir uns etwas erhalten können, soll zwei Anteile beinhalten. Einmal müssen wir die Tätigkeit erfassen, die zu einer Erhaltung des Gegebenen geführt hat. Zum anderen müssen wir eine Wertigkeit davon auffassen, was da erhalten worden ist. Die Sache, um welche es uns geht, ist davon hermetisch abgeriegelt zu verstehen. Sie steht zwar unter unserem Schutz, jedoch sind wir selbst und das zu erhaltene Gute miteinander unvereinbar gewesen und das auch geblieben. Es eignet sich keinesfalls zur Identifikation, was da vorgekommen ist.

Der Mensch und sein Gutes sind voneinander getrennt zu betrachten. Allein nur in die Nähe des Guten kann man kommen. Selbst wenn man dessen Position besetzt hat und eine solche Besetzung aufrecht hält, hat man es nicht verkörpert, was es da an Gutem gibt.

Das Gute ist eine Sache von Wert. Der Mensch hat sie erhalten, aber um ihr Vorhandensein weiterhin sicherzustellen, muss er sie weitergeben können. Ist das Gute und er von identischer Art, so muss er dessen Dopplung sein, ansonsten hat er es verschluckt. Dann verdaut er es und was daraus wird muss uns mehr als fraglich erscheinen. Wie soll es da noch das Gute sein können?

Nehmen wir es einfach einmal an, dass das Gute ein Aggregat hat und wie das Feuer erscheint. Was haben wir davon, wenn wir damit identisch sind?

Nehmen wir es einfach einmal an, dass das Gute eine Form verkörpert und alles daran licht gewesen ist. Was stellen wir dann noch dar?

Ohne das Feuer einer Umwandlung und ohne den Raum von etwas Lichtem würde es nicht möglich sein, sich die kosmischen Begebenheiten einer Natur dieser Welt vorzustellen oder sie sich zu erklären. Da lassen wir davon ab, uns mit beidem gleichzusetzen, weil es lediglich Anteile von uns gewesen sind. Die Summe der Anteile einer Sache hat noch lange nicht das Ganze davon ergeben. Man muss die Elementare dazu erst einmal richtig zusammengesetzt haben. Dazu muss man sie einander zugeordnet haben. Ohne eine Ausrichtung der Dinge könnte man sie nicht zusammenstecken. Mancher Weg ist darum unmöglich zu begehen gewesen. Die Natur der irdischen Begebenheiten hat schon ihren Grund, warum sie so ist, wie sie erscheint. Das darf man annehmen. Man darf es auch verfechten, was sie ausgemacht hat.

Impuls

Arbeit am Verdorbenen

Du möchtest gesund sein und wunderst Dich, warum Du es nicht gewesen bist. Schau Dich um! Was findest Du vor? Warum soll der Krug etwas anderes enthalten als die Quelle, aus welcher das Wasser geschöpft wird? - Etwas Halbgeronnenes ist bereits schlecht.

Impuls

Die irdische Familie

Die Menschheit sollte per se nicht allein nur etwas besser mit ihresgleichen umgehen, sie sollte auch sich selbst eine Grundlage der eigenen Existenz bewahren. Jene Akzente, welche wir den Dingen verliehen haben, bestimmen die Richtung, in welche es mit uns weitergeht.

Dokumentation

Ästhetische Intervention

Eine Welt, innerhalb welcher eine Menschheit jedem Einzelnen der Gruppe einen Helm aufgesetzt hat und ihm mit dessen Zuhilfenahme etwas an Überzeugung eingeflößt hat, ist jenem Menschen nicht anders erschienen als so. Da hat er daran partizipiert und in ihrem Sinn gehandelt.

Große Führerschaften haben die Menschheit geprägt. Wer viel getan hat, der ist in die Geschichtsbücher eingegangen. Darum erinnern wir uns gerne an manche Regentschaft, weil sie dem entsprochen haben, was wir erleben dürfen. Trotzdem soll es wahr sein, dass wir es uns nicht ausgesucht haben, was da vorgekommen und erschienen ist. Nicht die Welt und auch nicht die Menschheit ist uns gegenüber wahr erschienen, sondern wir haben so wahrhaftig zu sein, dass wir ihr entsprechen. Ihre Unabhängigkeit von uns resultiert aus natürlichen Begebenheiten. Unsere Abhängigkeit von ihr resultiert aus denselben. Jeder Pfeil hat nun einmal, nachdem er abgeschossen worden ist, eine einzige Ausrichtung zu eigen. Der Sachverhalt, dass er im Fluge seine Ausrichtung verändert hat, soll an der Umwelt gelegen haben. Ihre Einflüsse haben den Pfeil nicht unberührt gelassen. Was aber von einem Pfeil ausgegangen ist, das erfährt einen Widerstand durch die Welt und reflektiert darum allein nur dessen Erscheinung. Da muss auch unser Dasein so erscheinen, wie wir es geführt haben. Was es bedeutet hat, wird wahr sein. Daran wird es bemessen.

Dokumentation

Verbales Delirium

Jede Sache hat ihren Rahmen, an welchem sie sich zu reflektieren vermag. Dank dieser Dopplung der Begebenheiten erscheinen solche in konsistenter Weise. Derweil soll eine Eigenschaft etwas sein, was lokalisiert werden kann. Sie ist zu jeder Zeit einzigartig, aber niemals einzig gewesen.

Der Mensch hat ein Befinden zu eigen, welches das Resultat einer Auswirkung auf ihn ist. Da soll es eine Eigenschaft von uns verkörpern. Eine solche ist von einer funktionalen Natur. So ist sie uns erschienen, weil das Befinden sich variiert hat, wenn wir unsere Einstellung zur Befindlichkeit nach unserem Bedürfnis ausgerichtet haben. Eine Kopplung des Ganzen besteht fort. Darum haben wir ein Verständnis für uns selbst erhalten, weil das alles für uns gut handzuhaben gewesen ist. Eine Konsistenz unserer Person setzt sich durch und verleiht unseren Bemühungen ihren Hebel. Je weiter entfernt das Problem von der Ursache ist, welcher es zugehört hat, desto heftiger wirkt es sich auf uns aus. Dagegen zu halten, tut Not, wird aber allein nur selten zielführend sein. Unbelastet möchten wir sein und auch so durchs Leben gehen können.

Jede Sache steht für sich. Doch es ist nicht die Sache gewesen, welche uns mit einer Belastung versehen hat, sondern es ist der Zustand gewesen, welcher da bei uns erschienen ist, was uns etwas ausgemacht hat. Zuweilen haben wir nicht anders gekonnt und das reflektiert, dass es schwer für uns gewesen ist klarzukommen. Da haben wir geschrien und es selbst an den eigenen Nerven verspürt, was wir getan haben.

Ein Frieden könnte allein nur durch ein Belassen des Gegebenen realisiert werden. Wer nicht in Frieden gewesen ist, der hat einen anderen Modus zu eigen. Er möchte vielleicht alles verändern. Doch alles bleibt, was es gewesen ist. Nichts hat er bewegt, weil nun einmal nicht mehr als das in seiner Macht gestanden hat. Damit zurechtzukommen muss einfach möglich sein oder man hat versagt.

Nehmen wir es uns einfach einmal vor, neutral zu einem Geschehen in der Welt zu sein. Da schirmen wir uns weitgehend von äußerlichen Einflüssen ab und kommen selbst als etwas davon Unberührtes vor. Gehen wir in solch einem Zustand erst einmal des Wegs, wird aus der Unberührtheit eine Freiheit von Abhängigkeiten in Verbindung mit derselben Sache, die uns zuvor noch so viel ausgemacht hat.

Impuls

Das Tor zur Realität

Ich bin uneins mit diesen Dingen.

Dokumentation

Mensch in Aktion

Wer etwas nicht zu belassen vermocht hat, der ist auch nicht gesund gewesen. Wer mit allerhand beaufschlagt worden ist, der hat sich vollkommen zurecht unter seinem Schmerz gewunden. Die Reaktion auf ein auferlegtes Leid darf man niemandem verwehren. Wo Tränen geflossen sind, setzt der Verstand des Menschen aus.

Es hat sich noch niemals jemand deswegen beschwert, dass ein Kopf weggerollt ist, nachdem die Guillotine ihn abgeschlagen hat.

Eine Hinrichtung des Menschen erfolgt heutzutage dadurch, dass man ihn lebendig lässt, aber sein Dasein zu einem Vegetieren macht, bei welchem er aushalten muss, was andere über ihn verfügt haben. Das Leid des Menschen ist somit allein nur in die Länge gestreckt worden. Gestorben ist er dennoch.

Da hat sich der Schmerz des Menschen auf sein gesamtes Leben verteilt. So ist es von ihm erfahren worden. Muss man sich darum wundern, wie er sein Leben geführt hat, wenn er schon sein Dasein so fristen hat müssen?

Impuls

Grundsatz einer Innenschau

Wer Äpfel mit Birnen verglichen hat, der bräuchte sich nicht über deren Unterschiedlichkeit zu wundern.

Impuls

Clash of Nations

Darf ein Mensch anwesend sein?

Darf ein Mensch stören?

Gedanke

Achtung vor dem Lebendigen

Das Mittelmeer ist die Todeszone der europäischen Integrationspolitik. An den Grenzen hat man allein nur dann nicht geschossen, wenn die Menschen von sich aus ertrunken sind. So hat man sich der Verantwortlichkeit enthoben. Wer immer schön weggeschaut hat, der hat eine Freude daran, dass es ihm so gut ergeht, wie es für alle anderen nicht zugetroffen hat. Derweil hat das Handeln der Menschen auch deren Geist bewegt. Wer den Wind herbeigesehnt hat, der hat ihn nicht bemerkt. Jede Zeit hat ihre Erscheinungsweise.

Derweil haben nicht alle Menschen am Wasser des Todes einen Urlaub verbracht.

Impuls

Kontamination

Manche Dinge vererben sich, selbst wenn sie verdünnt worden sind. Was geschehen ist, das hat auch eine Auswirkung. Die Welt erhält ihr Wesen. Da behält sie es bei, wie es geschehen ist. Mancher Fehler pflanzt sich fort.

Nicht allein nur die Sterblichkeit des Menschen ist eine ererbte. Auch das Kranksein und Versagen seiner Kräfte hat sich bei ihm veranlagt. Wozu heutzutage unsere Eigenschaften nicht ausgereicht haben, das haben wir uns auch so im Leben verdient.

Dokumentation

Todesser

Einer meiner Lehrer an der Schule hat einmal zu mir gesagt, dass ich nichts anderes fertigbringen würde, als Luft zu verdrängen. Ein Hoch auf die Moral! - Der Sachverhalt, dass diese Person für mich dort am Gymnasium noch die liebste gewesen ist, hat eine eigene Sprache gesprochen. Da wird mir selbst mit einem Mal bange wegen der dort gemachten Erfahrungen. Gott sei Dank ist das vorbeigegangen! - Mancher Kelch hat nicht ausgetrunken werden sollen.

Dokumentation

Der Flötenschnabel

Eine Kunstform, wie das Flötenspiel eine ist, hat ihre Bedeutung aufgrund eines Ansatzes erlangt, welcher ihr zugrunde liegt. Da hat sie dem Menschen entsprochen. Mehr kann keine Kunstform tun.

Der Grundsatz, dass auf uns einwirkt, was sich von uns aus emaniert hat, soll wahr genannt werden dürfen. Das hat für einfache Systeme gegolten. Ein einfaches System soll derweil für uns solche Momente mit sich bringen, wie wir sie im Umgang mit Gegenständen haben. Da formen wir unser Wesen damit, dass wir etwas tragen und einsetzen. Der Gebrauch unseres Eigentums macht uns reich.

Was wir nicht zu eigen haben könnten, das macht unser Sehnen aus. Doch es ist kein Besitz gewesen, ein solches zu erfahren. Unsere Leidenschaft ist etwas, was an der Umwelt zu seiner Ausformung gefunden hat. Da haben wir etwas mit Zuhilfenahme des Gegebenen gestaltet, indem wir das Gegebene eingesetzt haben. So haben wir es verwenden können, wie es uns entsprochen hat.

Normal soll es sein, was wir da getan haben. Eine Wiedergabe davon, was auf uns einwirkt, resultiert in Werken, welche zurecht erscheinen. Da haben wir die Gegenstände gewahrt, wie sie sind. Gegenstände werden verwendet, um Gegenstände zu erschaffen. Manche Verkettung der natürlichen Emanation wird dabei vorkommen. Eine solche besteht fort.

Das Ergebnis der Emanation ist ein Wandel der Begebenheiten. Derweil ist das Gegebene neu zusammengesetzt worden. Da hat der Flötist einen Mund geformt und an der Sache einen Gefallen gefunden. Sein Ansatz hat wie der Schnabel einer Ente ausgesehen, wenngleich es keiner gewesen ist. Die Eigenschaft des Menschen, das Material zu modulieren, hat ihm etwas ermöglicht. Das Spiel der Musik erklingt in eigener Weise dank seiner Art, wie er das Gegebene aufgefasst hat. In sie bringt er Ordnung. Er hat die Welt erkannt, nachdem er sie geschaut hat. Eine Verschaltung des Gegebenen hat aller Erkenntnis bei ihm zugrunde gelegen und es ihm erlaubt, eine solche Positur einzuhalten. Da steht er mit seiner Flöte da und es ist noch für eine lange Zeit nichts erklungen. Seine Sammlung bereitet alles Weitere vor.

Da soll es für die Natur des Menschen eine Normierung geben. Was vollständig gewesen ist, das hat ihr entsprochen. Mehr als nichts ist das gewesen, alles hat daran Gefallen gefunden. Da ist es die Affirmation, ein Bejahen im Moment, was den Weg für uns eröffnet hat. Wir gehen auf das Licht zu, welches da erschienen ist und suchen nach dessen Mitte. Da wird alles wie ein Tunnel sein, der das Leben an sich selbst widerzuspiegeln vermag. Was bar aller Kraftwirkung ist, wird so sein, wie es das Bild davon verkörpert hat. Da setzen wir eine Kraft als Fülle an und ihre Abwesenheit mit einer Leere gleich. Diesem Weg folgen wir. 'Try and Error' ist derweil die Devise unseres Handelns gewesen.

Dokumentation

Ein Tagespensum Schreiben

An guten Tagen habe ich es fertiggebracht innerhalb von 24 Stunden etwa 2.000 Worte aufzuschreiben, mit welchen meine bestehenden Schriften um zusätzliche Anteile erweitert worden sind. Zumeist habe ich jedoch eher gelesen, was da bereits vorgekommen ist. Nach einem Moment der Ruhe und Besinnung habe ich an dieser Sache meines Herzens partizipiert. Das Hereinfinden und Ankommen bei jener Tätigkeit des Schreibens einer eigenen Literatur hat mich mit der Kraft zu einem Arbeiten daran ausgestattet. Über ihren Erhalt bin ich schon sehr froh gewesen. Da hat sich einmal mein Schicksal gewendet und etwas ist besser geworden. Für mich steckt in der Sache meines Herzens etwas, was mir Kraft gibt. Ich setze das solchermaßen erfahrene Gute für mich selbst ein und widme mich einer Aufbereitung jener Dinge meines Lebens.

Da habe ich es angenommen, dass ich ein Verfahren dafür brauche, wie ich meine Dinge ausgestalten kann. Ich habe sie so belassen, wie sie mir erschienen sind. Mit der Zeit hat sich die Erfahrung als Literat bemerkbar gemacht. Das Gewordene hat mehr und mehr mir selbst entsprochen. Was aber so wie ich gewesen ist, das hat keiner weiteren Verbesserung bedurft. Allein nur das Wasser ist nicht nass geworden, wenn man etwas an zusätzlichem Wasser hineingeben hat. Was dieselbe Eigenschaft hat, bräuchte eine solche nicht erst noch zu ererben.

Zurecht sage ich es, dass mir eine Kraft zur Korrektur meiner Werke zu eigen ist. Ich habe deren Wertigkeit vor Augen und kann mir ein Bild davon machen. Was mir normal erscheint, das richte ich ein. Mein Hang zum Trivialen und dessen Darstellung hat es möglich gemacht, dass die Linien in meinen Schriftzügen einheitlicher geworden sind. So sind sie ausgefallen, wie ich sie zusammengestellt habe.

Das Ganze an der Situation, zu welcher ich mich betätigt habe, entspricht dem Wesen meiner Dinge. Da folge ich dem Licht nach, während ich bin. Mein Gewicht ist ein Anker für mich. Dabei erfahre ich Halt, während alles an mir davondriftet. Entschwinden meine Gedanken zu jeder Zeit auf unvorhergesehene Weise, so bin ich doch fokussiert. Jener Brennpunkt meines Wesens hat das Dasein für mich verständlich erscheinen lassen.

Mit der Zeit habe ich mehr und mehr Distanz dazu gewonnen, was ich vor Augen habe. Da hat sich mir das Ganze in der Übersicht gezeigt und ist wahr gewesen. So ist es erschienen, wie es da gewesen ist.

Der Schleier über den Dingen resultiert aus den Ansichten, welche wir zu eigen haben. Sie zu belassen, wie sie für uns wahr gewesen sind, hat der Natur ihre Bedeutung zuerkannt. Da hat sie mit einem Mal als Schlüssel für das Gegebene fungiert und uns in Tiefe und Höhe erspüren lassen, was dort gewesen ist.

Wer sich am Wesen der Dinge gestört hat, der ist damit nicht fertiggeworden. Etwas, was kein Ende hat, hat es jedoch noch nicht gegeben. Alles hat sein Äquivalent. Da sind alle Dinge von ihren Eigenschaften geprägt vorgekommen und haben ihre Wertigkeit erhalten. Sie bemessen wir als Graduierung.

Im Sinne eines guten Geistes nehmen wir es an, dass sich das vollständige Ganze in der gewohnten Weise ergeben hat und das Normal für das Gesamte ergibt.

Impuls

Reputation

Die hohe Qualität der Ausbildung zum Arzt ist gerade darum so bedeutsam, weil man in diesem Beruf so viel falsch machen kann.