Tiefenrausch

Gedanke

Ein erster Wurf

Eine Vorstellung des Menschen weicht in der Regel vom Möglichen ab. Jeder Einzelne von uns hat allein nur jene Gelegenheiten im Dasein von sich erfahren, für welche der Raum und die Zeit dagewesen sind. Darum aber zu behaupten, dass es außer dem Raum und der Zeit nichts gegeben hat, das wäre anmaßend und ungerecht.

Metallplatte aus Kupfer, hergestellt um das Jahr 1993, geritzte Zeichnung, nach einer schriftlichen Anleitung von Heinrich Zimmer - das Shriyantra, ein indisches Kultbild

Brief

Anschreiben

Sehr geehrte Damen und Herren,

es grüßt Sie hiermit der Autor und Kunstmaler Mathias Schneider, *1975, aus der Ortenau in Baden, welcher der Verfasser des kleinen, aber möglicherweise doch zuweilen etwas feinsinnig geschriebenen Wikis mit Namen 'Tiefenrausch', ehemals auch 'Beggar's Tiefenrausch' wäre.

Schneider ist von Beruf eigentlich zuerst Werkzeugmechaniker für Stanz- und Umformtechnik gewesen, ehe er sich fast gänzlich auf die Kunst wie auch die Literatur zurückgezogen hat. Er gibt sich im Internet nun als ein 'Art-Trash'-Aktivist aus, was er mit einer gewissen Sicherheit auch ist. Den Beruf des Werkzeugmechanikers hat er vormals nicht wirklich lange ausgeübt. Stattdessen hat er sich nach einem daraufhin auch noch erfolgten, aber unvollendet gebliebenen Maschinenbaustudium aus der Technik etwas zurückgezogen und sich beruflich anderen Dingen gewidmet, etwa der Mitarbeit in einem Offenburger Familienzentrum. Mittlerweile strebt Schneider nun eine Laufbahn als Industriekaufmann an, was etwas gänzlich Neues für ihn ist. Aber es tut ihm gut, wieder oder endlich in einem richtigen Beruf Fuß zu fassen.

Ganz nebenbei schreibt Schneider an einer Kartei namens 'Baukasten', zu welcher die Webseite, ein Wiki fest dazugehört. Auf den Gehalt der Seite wird er im Laufe dieser Anschrift bald etwas genauer eingehen. Es gibt noch weitere solcher Textsammlungen aus seiner Feder. Sie sind in einer ähnlichen Weise von ihm aufgebaut worden. Schneider ist also der Verfasser einiger Wikis. Das Arbeiten an diesen hat ihm manche Mühe bereitet. Nicht immer ist es leicht für ihn gewesen, den nächsten Arbeitsschritt für einen Progress seiner eigentlichen Sache richtig zu leisten.

Zusätzlich zum Schreiben an solchen Wikis hat er auch einige Bilder gemalt, mit welchen er die Kartei sporadisch ausschmückt. Seine Bilderschau setzt sich im Gesamten zu einem 'Setzkasten' zusammen, in welchem viele der eigenen Werke als Bilddatei abgespeichert worden sind. Zu finden sind die Gemälde und Zeichnungen als Gesamtschau für Sie durch die jeweiligen Links im Reiter 'Startseite' ganz oben auf der Internetseite mit dem Wiki (Setzkasten - Flickr). Als ein drittes kreatives Element lebt er außerdem ein kleines Bisschen eine Liebhaberei zur Musikalie. Sie betreibt er sowohl in der Form einer Sammelleidenschaft als auch als Instrumentalist und Sänger. Einige Lieder und Stücke hat er da bereits mit Freude im Format 'Stegreif' aufgenommen und veröffentlicht.

Die künstlerischen Betätigungen von ihm werfen naturgemäß keinen pekuniären Ertrag ab. Er verdient also kein Geld damit. Das ist wirklich richtig so, schließlich ist Schneider doch gar nicht dazu ausgebildet worden, um so etwas auf eine professionelle Weise zu schaffen. Seine Werke haben bisher glücklicherweise keinen eigentlichen Ertrag für ihn abwerfen müssen, sie würden das aber wahrscheinlich auch gar nicht können. Diese besitzen keinen hohen Rang bei jenen ihn umgebenden Menschen. Sie sind mehr zu einer Bewahrung der positiven Lebenseinstellung von Schneider geschaffen worden als zu so etwas. Eine Art der merkantilistischen Verwirklichung hat Schneider keineswegs damit angestrebt. Jenes zum Leben notwendige Kleingeld hat sich Schneider in einem richtigen Brotberuf zu verdienen, welchen er zusätzlich zur Sache seines Herzens ausübt. Da er vor einiger Zeit eine Umschulung zum Beruf des Industriekaufmanns gemacht hat, scheint das jetzt endlich etwas zu sein, was ihm gut gelingt. So hat Schneider gerade in dieser Hinsicht seine eigentliche Freiheit für ein solches Kunstschaffen jetzt erhalten und wird sich von nun an auch mit Tatkraft dafür einsetzen, seine wirtschaftliche Situation etwas zu verbessern.

Er betreibt die Aktivitäten aus dem Bereich der musischen Künste in einer ihm zu eigenen Art. Das macht er so, um zu einer Stärkung von sich in diesen Belangen etwas Geeignetes beizutragen. Zudem dienen jene durch ihn geschöpften Werke ihm zu einer Aufrechterhaltung einer deutlich ausgeprägten Freude am Leben. Sein Kunstschaffen führt zu inspirierten Momenten bei ihm. Daran möchte er auch weiterhin festhalten, es so zu tun, wie ihm das gefällt. Das kann er so gut leisten, weil es ihm schon seit geraumer Zeit dabei gelungen ist, etwas von einem grundsätzlichen Wert zu schöpfen. Ein solcher wird mehr und mehr von einigen seiner Freunde gesehen und auch so anerkannt. Oftmals ist etwas Gutes dadurch eingeleitet worden, dass Schneider in seiner Sache sehr konstant ist.

Schneider sieht einen Sinn in der eigenen Sache. Solcherart ist seine Vorgabe an sich beim Erstellen der Dinge, dass er einen solchen auch für andere anerkennen und herbeiführen möchte. Das sollen für seine Freunde und ihn einmal eigentliche Inhalte fürs Leben werden, was er da vorbereitet und erstellt hat. Etwas hat er damit sogar für sich möglich gemacht, auch wenn da vormals nicht allein nur günstige Vorzeichen am Himmel zu sehen gewesen sind. Seine künstlerischen Leistungen sollen es sein, welche dem Dasein von Schneider einen weitergehenden Grund verliehen haben.

Wie geht es nun an, dass Schneider das alles geschafft hat? - Da er über weite Strecken seines Daseins durchweg gerne zu Hause gewesen ist, hat es sich fast von allein schon bei ihm so ergeben, dass er mit seiner Zeit dort etwas Gutes anfangen hat wollen. Jenen Anspruch hat er an seine Lebenszeit, dass er sich mit ihrer Zuhilfenahme mit guten Momenten ausstatten und sich so manchen eigentlichen Wunsch ans Leben erfüllen möchte. Das hat er dann vornehmlich auf eine künstlerische Weise getan. So ist es dann auch bald schon bei ihm eingetreten, dass gewisse Dinge von ihm in einer schönen Weise erstellt worden sind, wie sie hier nun vorkommen.

Er hat als 'Art-Trash'-Aktivist nun bereits schon einiges geschaffen, was er dem Publikum zugänglich machen möchte. Das jetzt schon vorhandene Werk auf den bereitgestellten Portalen soll ihm auch selbst als ein immerzu und allüberall erreichbarer Fundus für kommende Zeiten dienen. Er möchte darauf seine zukünftigen Kreationen aufbauen. So soll etwas in aller gegebenen Schlüssigkeit bei ihm entstehen, was von Ihnen später nachvollzogen werden kann. Es soll ihn einmal als Künstler voranbringen, dass er, konzeptuell gesehen, richtig vorgeht. Mit einiger Zuversicht ist er da inzwischen ans Werk gegangen. Er glaubt, dass er wirklich etwas mit seinen Händen aufbauen kann.

Das schreitet voran. So versucht er es, für sich etwas Eigenes zu schöpfen, was ihm nützlich für das eigene Dasein erscheint. Gar viele unterschiedliche Dinge sind da schon durch ihn freigesetzt worden, haben aber auch nebeneinander gestellt und einander zugeordnet werden können. Die Werke tragen im Grunde etwas an sich, was sie einander vergleichbar macht. Da bereitet er das alles sprachlich auf. Es sind solche Sachen, wie er sie mit Ihnen nun hier im 'Baukasten' und auch anderswo, im 'Setzkasten' etwa geteilt hat, welche er schafft. Schneider ist offen für diese Art der Kommunikation, auch wenn sie nahezu immer allein nur einseitig manifest gewesen ist. Er strebt dennoch einen gewissen Austausch mit Ihnen dadurch an. Zu einem solchen Kunstschaffen wäre er auch weiterhin gewillt. Er hat seine Werke auf dafür von ihm eingerichteten Seiten im Web installiert und durch eigene Schriften ergänzt. Damit versucht er es, für eine grundsätzliche Akzeptanz seiner Schöpfungen bei anderen Menschen zu werben.

Eine solche Aufgabenstellung wird eine triviale für einen Künstler wie ihn sein. Das gehört einfach zu einem Kunstschaffen dazu, dass man es bewirbt und vertreibt. Die eigenen Kreationen anderen Leuten vorzuzeigen, das soll als ein erster Schritt davon dazu führen, dass sie einmal zu ihrer gerechten Bestimmung finden. Manches der Bilder aus seiner Hand hat vielleicht dem einen oder anderen unter Ihnen schon entsprochen. Das wäre etwas, was Schneider sich gut vorstellen kann. Es gefällt ihm da und tut ihm auch gut, dass er sich als Kunstschaffender das Ganze hier aufgebaut hat. So manche Hoffnung verbindet er damit, dass es bereits erstellt ist.

Schneider kommt gebürtig aus Deutschland und ist auch hier aufgewachsen. Er lebt im Ortenaukreis in der Region Baden in einer Stadt namens Offenburg. Hier hat er eine eigene Bleibe für sich allein, in welcher er wohnt. Sie ist zu einer der wesentlichen Voraussetzungen dafür geworden, dass er überhaupt das Gesamte in dieser Fülle erschaffen hat können. Es hat viel Zeit und Muße bedurft, so weit zu kommen. Es ist zuweilen sogar wie eine harte Arbeit für ihn gewesen, alles das heranzubilden. Das ist so wahr, auch weil er dafür nicht gerade von seiner Umwelt gehätschelt worden ist, als er die Dinge hier vorbereitet und eingeleitet hat. Da wäre es fürwahr zurecht so anzunehmen, dass er es zuweilen damit schwer gehabt hat. Es ist auch richtig, dass Schneider sich erst einmal für diese Betätigungsart strukturieren und bereitmachen hat müssen.

Wie ist nun das Leben von Schneider bisher verlaufen? - Früher, so etwa in den Jahren von 1994 - 2001 hat der Verfasser der Schrift in Görwihl und Albbruck an der schweizerischen Grenze, dem sogenannten Hochrhein mit anderen Leuten gemeinsam in mehreren großen Wohnungen gelebt, und so vielerlei unterschiedliche soziale Erfahrungen gemacht. Zu jener Zeit hat er sich sehr dafür stark gemacht, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Es ist ihm zuvor sein eigentliches Glück etwas entglitten. So hat Schneider sein eigenes Dasein aus einer für ihn nahezu durchweg schwierigen Situation heraus zu klären und zu regeln gelernt.

Da ist dann mit ungefähr 19 Lebensjahren endlich seine Freude an der Kunst wieder bei ihm aufgeflackert. Lodern diese Flammen zuweilen auch stark bei ihm, so hat er doch sehr darauf schauen müssen, es richtig zu machen. Dieser Sache hat er sich in seiner Freizeit ausgiebig gewidmet und vieles dabei kennengelernt. Er hat nichts Falsches oder gar Verkehrtes daran gefunden, sich diesem Hobby mit einer solch großen Hingabe zuzuwenden und das darum auch wirklich gerne getan. Daraufhin hat er bald schon wieder sein Schicksal in die eigenen Hände genommen.

Zur Schule ist er bis zu seinem 18. Lebensjahr gegangen. Unter wenigen anderen Städten, wo er lediglich allein nur kurze Phasen seines Daseins verbracht hat, ist er hauptsächlich in Offenburg und Urloffen viele Jahre lang als Grundschüler und Gymnasiast eingeschrieben gewesen. Das Dorf Urloffen, welches zur Gemeinde Appenweier dazugehört, ist der Heimatort seiner Familie. Hier hat er eine schöne Kindheit bis zu seinem 11. Lebensjahr verbracht. Später ist er mit seiner Mutter und den beiden Brüdern nach Offenburg umgezogen. Schneider hat ein Gymnasium in Offenburg bis zur 10. Klasse besucht. Aber nicht das allein nur hat ihn auf seinen Weg als Mensch gebracht, wie er ihn in seinem bisherigen Leben schon gegangen ist. Gerade auch eine schwierige Phase als junger Erwachsener hat ihn da mindestens ebenso stark geprägt und vieles für ihn möglich gemacht, dessen Wert sich in den letzten Jahren erst klar vernehmbar abzuzeichnen begonnen hat.

Ist das, was Schneider da getan hat, von manchen Menschen seines direkten und persönlichen Umfelds auch mehrfach etwas abschätzig bewertet oder gar von diesen sehr verurteilt worden, so ist es dennoch wahr, dass die Zeit als ein eigentlich obdachloser Jugendlicher eine ihn in besonders nachhaltiger Weise prägende gewesen ist. Die persönliche Gewichtung dieser Phase seines Lebens fällt nahezu im Gesamten positiv aus, wenngleich sie, kurzfristig gesehen, kein gutes Ende genommen hat. Jene damit verbundenen Erlebnisse sind auch im Nachhinein noch von großem Wert für den Autor. Sie haben ihm bereits früh im Leben die Kraft zu einem Bedenken seiner eigentlichen Dinge verliehen.

Echte Freundschaften sind damals für ihn entstanden und wahr geworden. Diese haben teilweise noch immer Bestand. Für solch gute Freundschaften, wie er sie da erfahren hat, ist dann endlich der Raum und die Zeit dagewesen, als er auf der Straße gelebt hat. So hat sich manch ein sehnlicher Wunsch von ihm bereits früh im Leben erfüllt, auch wenn das nicht die besten Umstände dafür gewesen sein möchten. Einem Aufatmen gleich ist diese Phase seines Lebens eine sehr bewusst erfahrene beim Autor gewesen, welche im Nachhinein aber doch von ihm zeitweise etwas romantisch verklärt wahrgenommen und dargestellt wird. So vieles Schöne verbirgt sich darin für ihn, dass er es gerne so mitteilt. Es ist dies eine wirklich wichtige und auch bedeutsame Periode seines Lebens gewesen, ohne welche einiges Gute wohl ganz anders im Leben des Verfassers der Zeilen hier zustandegekommen wäre. Ohne solche bedeutsamen Momente so früh im Leben erfahren zu haben, würde vieles heutzutage nahezu Selbstverständliche gar nicht erst bei Schneider aufgekommen sein. Ob so etwas von ihm auf andere Weise zu gewinnen gewesen wäre, das bleibt ungewiss.

Jenes Leben an einer Feuerstelle am Waltersweierer Baggersee nahe bei der Stadt Offenburg hat nicht ohne eine eigentliche Freude dabei und Lust dazu so intensiv erlebt und durchlebt werden können, weiß er da noch immer zu berichten. Das tägliche Schwimmen und die regelmäßigen vegetarischen Mahlzeiten haben ihm durchweg gutgetan. Auch hat er sich zu den Zeiten kaum jemals wirklich verlassen gefühlt, weil sein direktes Umfeld zu diesem Moment seines Daseins sehr stabil gewesen ist.

Wenn es ihm an etwas gefehlt haben wird in dieser Situation, dann an einem ehrlichen Rückhalt durch Außenstehende. Das ist ausgeblieben. Stattdessen ist er von diesen gesellschaftlich etablierten Personen in heftiger Manier angegangen worden, sobald sich die günstige Situation Schneiders in einer für ihn ungünstigen Weise gewandelt hat. Schlechte Ratgeber hat es ab da zuhauf in seinem Leben gegeben. Wo sie plötzlich hergekommen sind, könnte er nicht sagen. Der Lauf der Dinge seines Lebens ist dadurch aber erheblich verändert und umgestellt worden, dass man so heftig auf ihn eingeredet hat. Um solchen Leuten mit ihrer Drangsal aus dem Weg zu gehen, ist er oftmals weitergezogen. So hat er seinen Standort mehrmals in andere Gegenden Baden-Württembergs umgesiedelt und sich eine Existenz erneut aufzubauen versucht. Zuletzt ist er dann wieder nach Offenburg zurückgekehrt. Dort ist er bis heute geblieben.

Die Menschen haben ihn damals gerne fallengelassen, als wäre er eine heiße Kartoffel. So ist sein Los nicht etwa leicht erträglich für ihn gewesen. Als ihm das einmal klargeworden ist, hat er sich sehr geschämt. Dennoch hat er zuvor mit seinen wirklichen Freunden die bis zu diesem Zeitpunkt schönsten Momente seines Daseins erfahren. Ein besonderer Zusammenhalt ist dort vorgekommen und hat die vorrangig guten Momente ausgemacht und bestimmt. Das Leben am Baggersee, welches verbunden gewesen ist mit dem Hüten eines Lagerfeuers, einer Beschaffung von Naturalien zum Zwecke der Zubereitung von Speisen und einem Knüpfen inniger Bande zwischen sich und seinen Mitmenschen hat Schneider im Grunde erst zu jenem Menschen werden lassen, welcher er nachher auch wirklich geblieben ist. Als 'Art-Trash'-Aktivist teilt er das Seinige nun auch mit anderen Nutzern davon via Internet und hofft es so, einmal als Fackelträger das bereits gefundene Licht an Sie weitergeben zu können.

Schneider hat sich vormals gerne und bereitwillig dazu aufgemacht, fürs Leben sich eine eigentliche Beschäftigung zu suchen. Dabei hat er solche Dinge für sich dazu auserkoren, um sich mit diesen eingehend zu befassen, welche ihn zu einem Dasein, wie er es einmal zu führen gewünscht hat, befähigen. So ist er nach einer lange andauernden Episode der Suche nach einem solchen Lebenssinn zur Kunst, Literatur und der Musik gekommen, wenn nicht gar dazu wieder zurückgekehrt. Damit hat er sich daraufhin über viele Jahre hinweg eingehend befasst und auch manches dadurch erreicht. Das dabei für ihn Wahrgewordene ist dann in der Form seiner Werkschau von ihm für ein Publikum aufbereitet worden. Er hat das alles als ein Aktivist in eigener Sache umzusetzen und darzustellen versucht. Er spricht schelmisch dabei von einem Journalismus, mittels dem er allein nur über sein Werk und jene mit seiner Person verbundenen Dinge etwas geschrieben hat. Alles andere hat er dabei willentlich ausgespart.

Jene hier vorkommenden und nun auch größtenteils bereits schon in ausreichender Weise aufgestellten Mittel hat er für sich im Alltag zur Verfügung. Er nutzt sie auch für sich. Dadurch wird ein darauf aufbauender Progress wahr. Einen solchen stellt er sicher, indem er im Umgang damit einen unverkürzten Weg beschreitet. So erhalten diese Dinge ein ihnen entsprechendes Gewicht.

Er hat sich stark dafür eingesetzt, jene Dinge aufzubereiten, welche ihm zu einem guten Leben verhelfen sollen. In den letzten 25 Jahren ist all das von ihm hergestellt worden. Es ist etwas, das er Ihnen gerne aufzeigen möchte. Im Grunde möchte er es mit Ihnen teilen oder Sie zumindest daran teilhaben lassen. Sein eigenes Werk wartet nun darauf, von einem Publikum gesichtet und verstanden zu werden. Ein Bedenken der eigentlichen Wege und Motive von Schneider hat noch nicht stattgefunden. Das steht noch aus. Es wird aber von ihm vorbereitet, auf dass so etwas einmal stattfinden kann. Manche Gelegenheit zur Zuordnung jener entstandenen Dinge zu den einzelnen Momenten und Phasen seines Daseins wird mittels der Werkschau in ersten Ansätzen bereits möglich sein. Die fast durchweg selbständig erarbeiteten Inhalte hat er einmal dazu geschaffen, auf dass sie richtig verstanden werden. Damit diese auch bereitwillig angesehen und angenommen werden, bereitet er sie mehr und mehr getreu ihres wahren Gehalts auf. Die Werke sollen ein bei ihm heutzutage vorhandenes Gut ohne große Umschweife aufzeigen und es einer Leserschaft nahebringen, wer er ist und wie er handelt.

Eine ganze Sammlung, bestehend aus einer Vielzahl an eigenen Wikis setzt Schneider mittlerweile dazu ein, um sich den für einen künstlerischen Progress erforderlichen Raum zu verschaffen. Einen solchen benötigt er so dringend, um sein Werk zu sichten, zu ordnen und zu gewichten. Den eigenen Bedarf daran, sich so vieles aufzuschreiben, versucht er mittlerweile einzudämmen. Eine jetzt viele Jahre schon andauernde Phase der Selbstfindung hat er immerhin vormals damit eingeleitet. Er hat seine Texte inzwischen regelrecht durchgekämmt und von Unrat bereinigt.

Zurück zum Eigentlichen soll es nun wieder gehen. Das Wiki 'Tiefenrausch' gibt etwas von den üblichen Denkwegen des Autors Schneider wieder. Es ist in mannigfacher Weise bereits von ihm gesichtet, überarbeitet, erweitert und wiederum etwas bereinigt worden. Im Grunde kann es sein, dass es noch reichlich unfertig wirkt. So, wie Sie es hier nun vorfinden werden, ist die Textsammlung erst noch als ein vorübergehender Zustand seiner Gedanken und Ideen zur Aphoristik zu erkennen. Es befindet sich noch immer in Bearbeitung durch den Autor.

Obwohl die von Schneider fürs Leben benötigten Texte im 'Baukasten' erst als Grundgerüst bestehen, hat er die Textsammlungen jetzt schon für Sie zugänglich gemacht und hier veröffentlicht. Es wäre ihm erwünscht, dass die Schriften von Ihnen eingehend geprüft und begutachtet werden. So etwas sieht er als einen Akt der Pflege und Förderung seiner eigenen Belange an, weil es das höchste Lob für einen Literaten sein muss, wenn jemand sein Werk liest und das bedenkt, was es bedeutet.

Um was geht es nun genau beim Wiki hier? - Mit Zuhilfenahme dieses Speicherortes hat er kurze Merksprüche bewahrt, um sich in eine damit verbundene Ideenwelt einzuarbeiten. Mit ihrer Zuhilfenahme vermittelt Schneider einer Leserschaft versuchsweise sein eigenes Bedenken in einer möglichst überschaubaren Weise. Es soll das Verfassen dieser zumeist sehr knapp gehaltenen Darstellungen ihn etwas darin schulen, mit der deutschen Sprache endlich hinreichend gut klarzukommen. Er möchte es herausfinden, wie er mit wenigen Worten eine wichtige Aussage über einen entsprechenden Sachverhalt treffen kann, ohne die eigentliche Intention von sich dabei über Gebühr zu verletzen. Sein sprachliches Vermögen soll sich entwickeln und auffrischen können. Im Grunde soll ihm dank der Sprachgestaltung etwas über den Aufbau und die Konstruktionsweise solcher Sinnsprüche klarwerden. Sie wendet er an.

Das Wesen der Merksprüche soll einmal nachhaltig zu klären sein. Sie beschreiben gewisse Erkenntnisse des Autors. Auf eine zumeist triviale, aber immer auch auf eine möglichst ansprechende Weise soll das stattfinden. Gemäß seinem wirklichen Gedanken und einer damit verbundenen Idee sind diese geschaffen worden. Sie dienen ihm zu einer Veranschaulichung von solchen Dingen, wie sie an seinem Dasein einen echten Anteil haben. So, wie er das alles aufgefasst hat, hat er es auch versuchsweise mit seinen Versen dargestellt. Da hat er sie endlich lesen können. Manche Einsicht ist ihm dabei zuteil geworden.

Schneider schreibt sich dabei vornehmlich solche Sprüche auf, welche er bei sich im Alltag eingehend zu bedenken wünscht. Anderswo hat er sie nicht zu integrieren gewusst als hier. Diese haben sich oftmals zu sehr von seinen Texten auf den anderen Wikis abgehoben und sind darum sehr vereinzelt dagestanden. So haben sie den anderen Wikis ohne Mühe entnommen werden können. Da hat er sie separiert und hierher transferiert. Er stellt Ihnen nun auf seinem Wiki 'Tiefenrausch' solche Sätze in einer möglichst einfach gefassten Weise vor.

Beim Schreiben der Aphorismen hat Schneider es mehr und mehr erkannt, dass bei ihm der eigentliche Sinn für seine Muttersprache zeitweise versagt hat. Dann schreibt er einen richtiggehenden Mist auf, welcher nicht gut auszuhalten sein würde. So etwas sollte man nicht stehenlassen. Da geht er es an. Die Herausforderung nimmt er bereitwillig an und arbeitet sich wieder und wieder durch den Dschungel der eigenen Hemisphäre hindurch, bis er wieder etwas vom Lichten erkannt hat. Sein Dasein hat sich unterdessen stark zu wandeln begonnen, weil seine Befähigungen endlich dafür ausgereicht haben, um ihn zu fördern.

Das eigene Wissen festigt sich mehr und mehr bei ihm, auch wenn er sich nicht mehr täglich die sonst üblichen 5 - 6 Stunden an seiner Werkschau aufhalten würde können, weil die frei verfügbare Zeit dafür in den letzten Jahren nicht mehr ausgereicht hat. Mittlerweile ist mancher Glücksumstand eingeleitet und wahr geworden. Da hat das Werk zu einem gewissen Bestand gefunden und seine Basis für das Leben abgesichert. Auch daran kann Schneider einen Sinn dieser Art der Betätigung erkennen. Sie nützt ihm zu etwas, weil er seinen Habitus dadurch in den Griff bekommt. Wenn man schon so etwas Gutes mit einer solchen Sache erreichen kann, dann wird man doch auch weiterhin in berechtigter Weise zu ihr motiviert sein, denkt er da bei sich und hat wahrscheinlich auch Recht damit. Das wird man doch verstehen können.

Sollen diese Fragmente seiner eigentlichen Gedanken- und Ideenwelt auch allein nur den wirklichen Auftakt einer phasenweise stärker gewordenen schriftstellerischen Betätigung von ihm darstellen, so hat der Autor deren Erstellung doch gerne durchgeführt und weiß sie zu erhalten. Er hat die Texte wieder und wieder als ein Hilfsmittel dafür herangezogen, um sich mit dem eigenen Verständnis für seine Muttersprache eingehend zu befassen. Das dabei wahr gewordene visionäre Geschehen hat er auch wirklich gerne für sich angenommen und das Werk schließlich so belassen, wie es ihm da als gut erschienen ist. Er ist sich bei solchen Dingen in der Regel stets treu geblieben, denn sie haben sein Lebensglück angereichert.

Da führt er seine Dinge gerne mit eigenen Worten aus. So etwas hat Schneider als Sprachgestalter im Sinn. Dabei hat er sich mit der Zeit manches Feld der Literatur überhaupt erst erschlossen. Um ein etwas umfassenderes Bedenken des Gegebenen selbst durchführen zu können, hat er die Dinge zuerst einmal richtig darstellen müssen. Da hat er sie mehr und mehr in passender Weise aufzufassen und wiederzugeben gewusst. Seine Verse hat er nach und nach auf eine richtige Art umgeschrieben, wie er sie haben hat wollen. Das ist wirklich erforderlich gewesen. Nach und nach hat er damit auch etwas aufgebaut, das von höherer Bedeutung für ihn ist. So ist es inzwischen wahr, dass seine Kartei 'Baukasten' erwachsen wird. Das soll jetzt seine Basis sein, wie sie für ihn besteht.

Eine in seinen Schriften zuweilen enthaltene, vielleicht tiefer zur jeweiligen Sache führende Überlegung wird vom Autor unterdessen gewünscht, aber nicht in vehementer Weise gesucht oder gar durchgesetzt. Er möchte viel lieber als das etwas Ehrliches schaffen, dank dessen er sich vielleicht auch Ihre Achtung verdienen kann. Jene minutiöse Ausarbeitung der etwas länger geratenen Texte aus seiner eigenen Feder hat dann schließlich die Gedanken- und Ideenwelt von Schneider einmal bündig gefügt. Das hat ihn zum Schreiben in seiner Sprache erst so richtig befähigt.

Somit kann man es sagen, dass Schneider mit seiner Sache gut vorankommt. Es hat ihn geschult, was er da getan hat. Es ist ihm inzwischen manches möglich. Nun arbeitet er aber erst einmal all das bereits schon Erstellte erneut durch und bringt es in eine dafür passende sprachliche Form. Ein beim Repetieren der eigens dazu erstellten Textbeispiele durch Zufall oder was auch immer erhaltenes Vermögen zur Werktätigkeit als Sprachgestalter soll ihn da zu seinem Werkschaffen auch weiterhin befähigen. Das Ganze davon dient ihm als Grundlage zur Bestimmung einer anwendungsbezogenen Lernmethodik. Die heutigen Korrekturen seiner Schriften sichern seinen jetzigen Ausgangspunkt für die Zukunft ab.

Er befasst sich gerne mit einer solchen Art der Sprachgestaltung, wie sie ihm eingegeben ist. Schneider ist darin sehr konstant sie anzuwenden. Das Schreiben von Gedichten und Geschichten ist ihm unterdessen auch noch immer möglich. Falls er damit einmal wieder in Schwierigkeiten kommen soll, weiß er, dass er diese Sammlung eigener Sinnsprüche hat, um sich erneut zu finden. Doch wer weiß es schon am jetzigen Tag, was einmal zu tun sein wird oder uns die Zukunft bringt? - Wir werden doch allesamt allein nur eine Ahnung von solchen Dingen haben, welche noch offen sind. Mit Sicherheit gibt es da so etwas wie eine Zukunft für uns alle. Aber wir könnten sie mit Sicherheit nicht anders als so für uns einrichten. Da wollen wir ernst mit einer Sprachgestaltung machen und das Gegebene lieber nachzeichnen, um eine Beständigkeit davon vorzugeben. So soll uns etwas Gewisses über den Aufbau der Dinge eines Menschendaseins klarwerden, auf das wir uns bereitwillig ausrichten möchten.

Der Autor wünscht Ihnen nun viel Freude bei einer Betrachtung seiner Bilder und einer Lesung jener in dieser Sammlung enthaltenen Schriften. Somit verbleibt er

mit freundlichen Grüßen

Mathias Schneider

Dorf, Aquarell, mit Buntstiften nachträglich koloriert

Vers

Leitspruch

Alles das, was es gibt, soll auch für etwas gut sein.

Nichts würde dagegensprechen, es für sich zu bewahren.

Was man bereits einmal von anderen Menschen erhalten hat,

das hüte man als seinen eigentlichen Schatz.


Bedeutend seien jene wahren Gedanken und Sprüche, die Worte und Lieder.

Bedeutsam sollen sie mir bleiben.


So beharre ich nun hier auf einer Erhaltung meiner Dinge.

Ich versuche es dabei, mich gut zu bewähren.

Wann immer ich das vor Ort so leisten kann,

möchte ich bereit dazu bleiben, ein guter Mensch zu sein.


Was dabei an mir an Gutem, Wahrem und Richtigem aufgekeimt ist,

das möchte ich nicht mit meinen Füßen wieder zertreten.


Herr, stehe mir bei auf meinen Wegen.

Bewahre mich vor meiner eigentlichen Schwäche,

wie auch vor deren schädlichen Auswirkung auf mein Dasein

und jenes meiner Mitmenschen.